Appell zur Änderung des gemeinsamen Sorgerechts

Bewertung: 0 / 5

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 
Details

 

flaggen00269                                                                    

                                                Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

 

wer in der heutigen Zeit noch immer nicht bereit ist, wahrnehmbare gesellschaftliche Veränderungen zu berücksichtigen, indem er die Gesetzeslage entsprechend anpaßt, der gehört nicht zu den fortschrittlichen Nationen, die andere in Bezug auf Menschenrechte ermahnen dürfen.

 

Und wer vorgibt, das Sorgerecht zum Wohle der betroffenen Kinder neu regeln zu wollen, der muss die Eltern als gleichwertig anerkennen, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder nicht.

 

Gleichwertige Elternschaft steht aber in Widerspruch zu einseitiger Sorgerechtsverteilung, übrigens auch in Widerspruch zu einseitiger Unterhaltspflicht.


Nach unserer Auffassung ist es Unrecht und nicht sinnvoll, den einen Elternteil, der sein Kind sowieso schon nicht so oft sehen darf und ggf auch noch darum streiten und kämpfen muss, zu Barunterhalt zu verurteilen, während der andere Elternteil das Zusammenleben mit dem gemeinsamen Kind genießen darf.

Gesetze, die solche Quellen elterlicher Streitigkeiten nicht abzustellen in der Lage sind, können auf Dauer keinen Bestand haben.

 

Der von der BReg vorgelegte Gesetzentwurf regelt das gemeinsame Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern nach der sogen. Antragslösung mit fristgebundener Widerspruchsmöglichkeit:


Danach muss ein Elternteil relevante, mithin entscheidungserhebliche Gründe gegen ein gemeinsames Sorgerecht vortragen, um die ansonsten unterstellte kindeswohlkonforme gemeinsame Ausübung des Sorgerechts gerichtlich überprüfen zu lassen.

In der Entwurfsformulierung scheint sich zu bestätigen, dass letztlich mütterliches Wohlwollen der ausschlaggebende Punkt dafür ist, ob ein nicht verheirateter Vater am Sorgerecht seines Kindes beteiligt wird oder nicht.

Denn alleinsorgeberechtigte Mütter verhindern ja bislang das gemSR, indem sie einfach nicht zustimmen und Familiengerichte nehmen den sich dann zwangsweise anschließenden Streit als Grund für die Erkenntnis, dass unter zerstrittenen Eltern eine gemeinsame Ausübung der elterlichen Sorge nicht dem Kindeswohl entsprechen könne.

 

Darüber hinaus zeigt die Erfahrung, dass Väter innerhalb der streitigen Auseinandersetzung um Sorgerecht und Umgang oftmals mit unwahren Gewaltvorwürfen belastet werden, die schnell zu Entscheidungen nach dem GewaltSchutzGesetz führen, im Weiteren langwierige und kostenintensive Gerichtsverfahren, in denen Sachverständigengutachten zu zusätzlichen Zeitverzögerungen führen, nach sich ziehen.

 

Am Ende der familiengerichtlichen Verfahren stellt das Gericht fest:

"Die Mutter hat nun dieses Beschwerdeverfahren zwar 'gewonnen', gleichwohl steht der Vater, gegen den greifbares und durchschlagendes Fehlverhalten nicht ersichtlich ist, nicht vor dem endgültigen Aus.Zur 'Beruhigung' des Vaters und als letztmaligen Appell des Senats an die Mutter mögen die nachfolgenden Hinweise dienen:Nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, der einfachgesetzlichen Ausgestaltung im BGB und nach der Europäischen Menschenrechtskonvention steht beiden Elternteilen der uneingeschränkte Zugang zu ihren Kindern zu. .... "

 

Derartige "Kapitulationsbeschlüsse" (hier aus 6 WF 168/00, OLG Ffm v. 26.10.2000) sind keineswegs selten.

 

Sie zeigen aber mit großer Deutlichkeit, dass elterliche Streitereien zum Nachteil des Kindeswohls geradezu provoziert werden, solange nicht die Einsicht für ein automatisches gemeinsames Sorgerecht von Geburt an besteht.
Nur mittels einer solchen Regelung, lassen sich die fast immer von sachfremden Motiven geleiteten Exzesse der Kindesmütter verhindern und beide Elternteile für die Kinder erhalten.

 

Im Übrigen regeln die §§ 1628, 1666, 1671 BGB die elterlichen Streitigkeiten hinsichtlich ihrer -bestehenden- Sorgeberechtigung in ausreichendem Maße.

 

In Vertretung aller betroffener Väter bitten wir Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, eindringlich, den durch Ihre Regierung vorgelegten Entwurf abzuändern und die nicht verheirateten Väter den verheirateten Vätern gleichzustellen und ihnen das gemeinsame Sorgerecht automatisch von Geburt ihrer Kinder an zuzuweisen.

 

Vielen herzlichen Dank dafür im Namen aller Kinder! 

Gerald Emmermann

Väterwiderstand.de

 

Kommentar hinzufügen

Personen in dieser Konversation

  • Gast - wackelpudding

    Melden

    Kindeswohl ist in der BRD eine Monstranz, hinter der Kinder auf das geschlechterpolitische Schlachtfeld getrieben werden - in den neuen Bundesländern könnten 2 von 3 Neugeborenen Opfer werden, wenn es nicht vernünftige Mütter gäbe, denen Kindeswohl vor Selbstsucht ginge. Schade, dass die Vernunft von Politikern an die Vernunft verantungsbewußter Mütter nicht annähernd heran reicht...

  • Gast - Gordon Vett

    Melden

    So langsam wird es mal Zeit das die Bundesregierung unehelichen Familienfrieden fördert und nicht durch unsägliche Machtverhältnisse zu Gunsten der Mütter Streit verursacht.
    Väter verlieren auch weiterhin wenn Mütter sich weigern zur gem. Sorge oder gar die Kommunikation verweigern. Gemeinsame Sorge wird weiterhin abgelehnt wenn es dem Kindeswohl abträglich ist. Dies ist alleine bei einem Gang zum Familiengericht schon gegeben. Somit muss ein Vater der die banalsten Info´s über sein Kind haben möchte immer befürchten das ihm Informationen verweigert werden da er nicht erziehungsberechtigt ist. Wer einen Elternteil per Gesetz zum Elternteil 2. Klasse macht sollte sich nicht wundern wenn diese sich aus Frust und Selbstschutz wegen dem ständigen Schmerz und der Willkür die sie ausgestzt sind zurückziehen.
    Also Widerspruchslösung statt Antragslösung bei gem. Sorge.

    In Hamburg kostet übrigens schon ein Zimmer im Studentenwohnheim 360 Euro. Genau soviel wird einem Vater in der Berechnung des Selbstbehaltes für Wohnraum warm zugestanden. Wie soll sowas funktionieren wenn man auch noch ein Kinderzimmer benötigt? Hat das was mit Kindeswohl zu tun?

    Gleichberechtigung hat erst eine Chance wenn antiquierte Rollenbilder nicht mehr von der Gesetzgebung und von Jugendämtern gefördert werden.

    MfG
    Gordon Vett
    Ich kämpfe um gem. Sorge und Wechselmodell

  • Gast - Steffen Müller

    Melden

    Deutschland ist familienrechtlich ein Entwicklungsland. Manche würden sagen, eine Bananenrepublik. Habe das erst kürzlich am eigenen Leib erfahren. Grundsätzlich muss gelten: Gleiches Recht für alle!

  • Gast - H2000

    Melden

    Familienstreitigkeiten werden erst beim Familiengericht auf die Spitze getrieben. Als Vater hat man keine Chance seine Kinder jemals wiederzusehen, wenn die Kindesmutter das nicht will.

    So läuft mein Umgangsrechtsverfahren nun schon 26 Monate, ohne das man ein Einlenken des Richters, des Jugendamtes oder der Verfahrensbeiständin erkennen könnte.
    Alle Professoren spielen sich als allwissende Ärzte auf; man will psychische und physische Mängel erkannt haben, die es nie gab!
    Wiederholte Atteste eines Dr. Med. werden von einfachen Sozialpädagogen ad absurdum geführt. Richter in Deutschland sind gegenüber dem Jugendamt lediglich Steigbügelhalter, ein Widerspruch eines unabhängigen Richters eine Illusion !
    Gute Nacht Deutschland!

  • Gast - Nappo

    Melden

    Dass es in diesem Land schon lange nicht mehr um "höhere Ziele" (so auch also um das Kindeswohl) geht, sondern nur, den Laden dergestalt am Laufen zu lassen, dass die Bürger (mehrheitlich in diesem Falle "Väter") als Zahlesel fungieren sollen, steht außer Frage.
    Der Grund : Wir sind eine Alimentierungsgesellschaft geworden. Alimentiert werden Beamte, Politiker, ein Moloch unsinnigster Berufsbilder, und eben auch sich kriminell verhaltende Mütter.
    All diese Leute bedienen sich gleichzeitig eines hervorragenden Rufs und Image, dergestalt, dass propagiert wird, wie Ach so schwer doch die Bewältigung des Alltags für solche hilfsbedürftige Menschen sich gestaltet.
    Also muß die andere Hälfte der produktiv Tätigen sehen, wie sie, als die tatsächlich Leistung erbringenden und volkswirtschaftlich Nützlichen, diesen Laden finanziert, damit Er nicht auseinanderbricht. Wie soll es also funktionieren, wenn nun Hunderttausende an Vätern (ja vielleicht sogar eine 7-stellige Zahl) einfordert, was ihnen zusteht, zum Wohle der Kinder und der schützenswerten Familien (wenn auch in Trennung), wenn dadurch ein Heer an Sponsoren sich in großen Teilen nicht mehr an der Finanzierung von kindesentziehenden und kindeswohlgefährdenden Müttern beteiligt. So sollen die Väter vor Gericht notfalls genötigt werden, endlich die Klappe zu halten und zu zahlen, während es die nette Begleiterscheinung mit sich bringt, dass ein 12-Stunden Tag nicht mehr die Möglichkeit beherbergt, sich zusätzlich informieren zu können, geschweige denn, sich um Trennungskinder als die Eigenen, zu kümmern.

    Die Aufteilung unserer Gesellschaft funktioniert eben nicht nach der Charta der europäischen Union, in der die Geschlechter (Männer wie Frauen) gleichberechtigt zu behandeln sind, sondern nach dem Motto : Mamma darf machen was sie will, weil sie ist ja die Mamma und Papa geht arbeiten. Selbstverständlich ist es nicht politisch korrekt, dies zu proklamieren, also vollzieht man es im stillen Kämmerlein in Form von "nicht öffentlichen Sitzungen". Interessant ist, wie wenig nach außen dringt, so dass sogar Buchagenten kein Interesse haben, Bücher, die sich mit einem solchen Thema beschäftigen, den Verlagen an zu bieten, weil sich scheinbar keine Käuferschicht findet oder aber auch, wie eine Agentur mir schrieb :
    "Ein Buchthema muß uns faszinieren." Es fasziniert scheinbar in der BRD GmbH niemanden, was tatsächlich mit unseren Kindern und Familien geschieht.

  • Gast - H2000

    Melden

    Um nochmals die Aussage zu unterstreichen, die Nappo hier vorgebracht hat, möchte ich durch einen Vermerk einer Richterin in meinem Unterhaltsverfahren deutlich machen, wie die Richterin(!) in ihrem Urteil tatsächlich über die Einkünfte der noch Ehefrau spekuliert:
    Zitat: „Aus der Anlage B17 ergeben sich Zinseinkünfte von 33,50€, der Betrag von 3399,86€ ist wohl das Guthaben an sich. Aus der Anlage K10 ergeben sich keine nachvollziehbaren Zinseinkünfte.

    Dieses Urteil anzufechten, hat mich einige Jahre bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft und letztlich vor dem Strafgericht gekostet. Den vollendeten mehrfachen(!) Prozessbetrug meiner noch immer getrennt lebenden Ehefrau wurde im Oktober durch ein ordentliches Strafgericht erkannt und geahndet.
    Das System ist durch und durch mit Richtern besetzt, die sogar vor Mutmaßungen in ihren Urteilen nicht zurückschrecken. Es hätte ja auch die Möglichkeit gegeben, die Einkommensverhältnisse zu prüfen. Dies tat die Richterin zugunsten eines unrechtmäßigen Urteils jedoch nicht. Warum?

    Man wundert sich, wie das in Deutschland passieren kann? Sind die Richter hier nicht mehr an Recht interessiert?

    Auch beim OLG erlebte ich in der Unterhaltssache nichts anderes, das OLG befleissigte sich alle Einkünfte, die in dem Einkommensteuerbescheid vermerkt waren, um ca. 10 - 30% zu kürzen.

    Damit die noch Ehefrau wenigstens noch 133€ monatlichen Unterhalt bekommen konnte.

    Ein Rechtsanwalt qualifizierte, das Urteil so, Zitat: "Man kann von einem konstruierten Unterhalt sprechen ..."

    Nach dem OLG kommt bekanntlich gleich Gott, eine Beschwerde ist nicht mehr möglich!

    Ich erlebe nun schon im vierten Jahr, das alles, was ich vor Gericht vorbringe, reduziert abgeändert, nicht geglaubt oder einfach weggelassen wird, damit die Richter am Ende doch noch einen irgendwie gearteten Unterhalt für die Kindesmutter aussprechen können.

    Es soll hier niemand glauben, es gäbe beim Familiengericht Gerechtigkeit!

  • Gast - Familie Huber

    Melden

    Liebe Mitstreiter,
    bitte um Mitzeichnung unserer Petition

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

 

Freude

 

Ich habe an einem Preisausschreiben teilgenommen.

Und, ich habe gewonnen.

Zum Glück musste ich keine schwierigen Fragen beantworten wie " Wer kommt am Heiligabend? A: der Weihnachtsmann B: der Osterhase?"

oder

"Warum hat das Jugendamt im Bethlehemer Stall nicht eingegriffen, Josef zum Zahlvater gemacht und später gekreuzigt?"

 

Die Auslobung des Gewinnspiels erfolgte durch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat im Männermonat November.

Mit dem ausgelobten Geldpreis wandte sich MANNdat an Blogger die im November 2017 die geschlechterpolitischen Anliegen

von Jungen, Vätern oder Männern kolportierten.

Mit dem Beitrag Fuck you Papa! beteiligte ich mich am Gewinnspiel.

Insgesamt entsprachen zwölf von Bloggern eingereichte Beiträge den ausgeschriebenen Kriterien.

Mein auf Sorgerechtapartheid.de am 30.November auf der Seite "Meine Meinung" veröffentlichter Text gehörte dazu.

Darüber freue ich mich sehr.

 

Gert Bollmann

"Fuck you Papa!"

 

Für Einige sind diese drei Worte Ausdruck kindlicher Selbstwirksamkeit.
Für Andere nur schlechtes Benehmen aufgrund massiver Erziehungsdefizite.
Für mich sind sie ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis, weil uneheliche Kinder bis zur sogenannten großen Kindschaftsrechtsreform keinen Vater hatten und erst nach 1998 die obige Wortwiedergabe rechtskonform ist.


Über leibliche, biologische, rechtliche, eheliche, soziale, geldwerte Kinder und "Kebskegel" *

 

Weiterlesen

Auszug: 

Natürlich erzeugt die deutsche Apartheidpraxis Zorn, Wut, und Widerstand aber auch Resignation.

Der Kampf gegen die menschenrechtverachtende Familienpolitik und deren pervertierte Umsetzung an Familiengerichten durch unqualifizierte Paragrafendeuter und Soziologie-Schwätzer ist vielfältig, unkoordiniert und auf dem Niveau einer Graswurzelbewegung.

Es existiert zwar ein Verein mit dem schönen Namen "Väteraufbruch für Kinder- VAFK" doch der versteht sich nicht als Aufbruch für Väter.

Er will (irgendwie) für Kinder aufbrechen.

Für Kinder und ihre Rechte treten indes viele Vereine ein.

Nicht nur weil es allgemein löblich erscheint für Kinder etwas zu sein und etwas zu tun, so wie bei Inobhutnahmen etc., sondern auch, weil mit dieser Prämisse der Weg an den Geldtopf "fürs Kindeswohl" schneller erreichbar ist.

Bereits der quantitative Blick auf die Mitgliederzahlen des größten deutschen Vätervereins VAFK und ein Vergleich mit denen des österreichischen Vereins " Väter ohne Rechte - VoR" wirft, unter Beachtung der Einwohnerzahlen beider Länder, Fragen nach der Effektivität und Wirksamkeit auf.

Warum sind deutsche Väter weniger engagiert ? Oder täuscht der Eindruck?

 

Eigentlich steht der Vater, dem familienrechtliches Unbill droht, allein da.

 

Es gibt keine wirksame Väterlobby.

Der Kampf um das gemeinsame elterliche Sorgerecht von Anbeginn wurde eingestellt.

Mit den Auseinandersetzungen um das sogenannte Wechselmodell wird Minderheitenpflege betrieben ohne einen echten Paradigmenwechsel im Familienrecht erstreiten zu wollen.

Die Zusammenarbeit des VAFK mit dem Verband berufstätiger Mütter erscheint mir etwas kurios wie auch die offensichtliche Anbiederung an das am Geldtopf des Frauenministeriums hängenden und schnappatmenden Bundesforum Männer.

Insgesamt ist die Situation, sind die Hilfsangebote für Väter, die um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen, unübersichtlich und so konfus wie die vorgeschlagenen Wege zum Erfolg.

Da gibt es Ideen von gewalteinbindender Kommunikation bis hin zu Vorschlägen "alles an die Wand zu fahren." Die Palette reicht von Heiderose Manthey bis zu Detlef Bräunig, von Franzjörg Krieg bis Arne Hoffmann, Väterwiderstand und Väternotruf....

 

Die Wirkung ?

 

Manchmal kann Mann/Frau/drittes Geschlecht, u.a. durchaus davon ausgehen, dass das Wohl unserer Kinder auf dem Hauptbahnhof von Palermo weniger gefährdet ist als in einem deutschen Familiengerichtssaal...

...aber Nichts währt ewig.

"Fuck you Papa" ist ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis - und in der staatlichen Entehrung der Eltern...

 

Gert Bollmann

 

 

*Kebskegel, sprachliche Eigenschöpfung, ist eine liebevolle, tautologische Verballhornung der Begriffe Kebskind oder Kind der Kebse und Kegel und zugleich eine satirische Antwort auf die kuriosen Begriffsschöpfungen im deutschen Familienrecht mit denen Väter rabulistisch aus dem Leben ihrer Kinder entfernt, herausgekegelt ,werden.

So wie eine Kindeswohlgefährdung eine Gefährdung des Kindeswohls ist ist ein nichteheliches Kind einer Kebse ein unehelicher Kegel des Vaters. Der Begriff parodiert die Aussage, wonach nichteheliche Kinder den ehelichen gleichgestellt wären. Wäre die Aussage wahr käme es mit der Geburt des Kebskindes nicht zu einem "einseitigen"Sorgerechterwerb nur durch einen Elternteil.

Vorliegend wird mit Kebskegel ein von der Kreidekreismutter malträtiertes Kind bezeichnet.

 

 

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...