von Stümpern und Dilettanten

Bewertung: 0 / 5

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 
Details


 

Über Rechtsanwälte hat sich die "öffentliche Meinung" schon vielfach herablassend geäußert. Sie, die Rechtsanwälte, sind mittlerweile mit Pseudonymen bedacht, die zum Teil beleidigend, oft genug allerdings auch ungerechtfertigt sind. Letzteres schließt nicht aus, dass es natürlich auch in dieser Branche Stümper, Dilettanten oder Einheizer gibt, die ihr Geld nicht wert sind und denen man tunlichst das Handwerk legen sollte.

Wir berichten nachfolgend über den Fall des Vaters Gert Bollmann.

Gert Bollmann hatte die -seiner und unserer Auffassung nach willkürliche- Entsorgung und Entfremdung von seinem Kind zum Anlass genommen, die Öffentlichkeit über das schlimme kindeswohlwirdrige Verhalten der Mutter seiner Tochter auf seiner Homepage "Sorge-rechtapartheid" unter Anonymisierung des Namens seiner Tochter und des ihrer Mutter zu informieren. 

Väterwiderstand.de veröffentlicht ein deswegen von der Kindsmutter, vertreten durch ihren Rechtsanwalt Helmut Wienandts, Berlin, rechtshängig gemachtes Unterlassungsverfahren, in dem Herr Rechtsanwalt u.A. sinngemäß beantragt, den Antragsgegner zu verpflichten,

es zu unterlassen,

 
a) auf der vom Antragsgegner betriebenen  Internetseite "sorgerechtsapartheid" unter voller Namensnennung der Antragsgegnerin über die vor dem Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg bezüglich der gemeinsamen Tochter [Kindername] geführten Verfahren [es folgen diverse Aktenzeichen] betreffend die elterliche Sorge zu berichten



b) Schriftsätze der Verfahrensbevollmächtigten der Antragstellerin aus den vorbenannten Verfahren sowie gerichtliche Beschlüsse, Hinweise oder ähnliches in nicht anonymisierter Form zu veröffentlichen,



c) eigene Schriftsätze, die der Antragsteller in den vorbenannten Verfahren an das Familiengericht und an die Verfahrensbevollmächtigten der Antragstellerin gerichtet hat, in nicht anonymisierter Form zu veröffentlichen,



d) in den vorbenannten Verfahren von der Antragstellerin nach § 1686 BGB erteilte Auskünfte zu veröffentlichen.




Dazu ist anzumerken, dass eine Internetseite "sorgerechtsapartheid.de" nicht existiert!
Schon aus diesem Grunde, wäre die beantragte Unterlassung nicht vollstreckbar und insoweit abzuweisen gewesen.

Zudem ergibt sich aus den von Herrn Rechtsanwalt eingereichten Beweisstücken (Kopien der Homepage), dass für die beantragte Unterlassung kein Rechtsschutzbedürfnis besteht. Denn ausweislich der von ihm eingereichten Unterlagen selbst, hatte Vater Gert Bollmann alle Namen -bis auf den des Rechtsanwaltes- anonymisiert und entsprechend nur Initialien verwendet: für die Mutter seiner Tochter die Initialien C.H., für seine Tochter die Bezeichnung "meine Tochter L".

 

Auch insoweit hätte der Antrag der Kindsmutter zurückgewiesen werden müssen. Zu beantragen, einen Klodeckel zu schließen, der bereits geschlossen ist, macht auch aus juristischer Sicht einfach keinen Sinn!



Auf die vorgerichtliche Unterlassungsaufforderung, in der der Rechtsanwalt noch die Löschung der kompletten Webseite fordert, reagiert Gert Bollmann deswegen richtig:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt W.,

auf die Löschung meiner homepage besteht kein Rechtsanspruch.

Soweit Ihre Mandantin rechtliche Einwände gegen einzelne Veröffentlichungen erhebt, mag sie konkret und substantiiert vortragen, durch welche Bilder und durch welche Textpassagen sie sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt fühlt. 

Mit freundlichen Grüßen


Das pankower Amtsgericht (Richterin Claudia Keßeböhmer) bestätigt im Weiteren mit Urteil v. 09.10.2014 seine Unterlassungsverfügung vom 26.08.2014, die in -eigenmächtiger?- Abänderung des Antrages zu a) der Antragstellerin die geführten Umgangsverfahren mit einschließt, ansonsten den Verfügungsbeklagten verpflichtet, die Veröffentlichung antragsgemäß bei voller Namensbenennung zu unterlassen.

In dem nun verkündeten Urteil korrigiert die zuständige Richterin ihre Verfügung und erkennt "für Recht":



Die einstweilige Verfügung des Amtsgericht Pankow/Weißensee vom 26.08.14 wird bestätigt, bezüglich des Tenors zu 1a) mit der Maßgabe, dass es statt

 
"sorgerechtsapartheid.de" richtig "sorgerechtapartheid.de" heißen muss und statt

 

 

unter "voller Namensnennung der Antragstellerin" richtig "unter Nennung der Initialien der Verfügungsklägerin und Bezeichnung der Verfügungsklägerin als Kindsmutter unter gleichzeitiger namentlicher Ausweisung des Verfügungsbeklagten als Vater der gemeinsamen Tochter Lisa H.".



Die Kosten des Verfügungsverfahrens bezw. des Rechtsstreits hat der Verfügungsbeklagte zu tragen.



Was ist geschehen?
1. Ein offensichtlich überforderter Rechtsanwalt beantragt im einstweiligen Rechtsschutzverfahren die Unterlassung einer angeblich persönlichkeitsrechtsverletzenden Veröffentlichung, die ausweislich der von ihm selbst eingereichten Beweisunterlagen nie stattgefunden hatte

2. eine genauso offensichtlich überforderte Richterin entspricht diesem Antrag und verfügt antragsgemäß

3. der Verfügungsbeklagte legt unter Hinweis auf diesen Unsinn das Rechtsmittel des Widerspruchs ein und erzwingt damit eine ordentliche Verfahrensverhandlung.

4. In dieser Verhandlung korrigiert Herr Rechtsanwalt seinen beantragten Unsinn und ändert seinen Antrag entsprechend

5. das Gericht folgt dem Änderungsantrag und entscheidet gegen den Verfügungsbeklagten UND verpflichtet diesen, die Kosten des (ziemlich eindeutig von der Antragstellerin verursachten!!!) Unsinns zu tragen.  


Väterwiderstand.de empfiehlt,
sofort einen Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen und -zumindest- die Kostenentscheidung überprüfen zu lassen.

Facit:
Auch an stillen und geheimen Orten gibt es Dilettanten -
Könner treffen stets das Loch - Stümper nur die Kanten ?

 

Was in Deutschland mit Vätern gemacht wird, die sich ihrer elterlichen Entsorgung widersetzen und die um die Rechte ihrer Kinder kämpfen, ist aus unserer Sicht eine

 

"RIESENSCHWEINEREI"! 

 

 

Kommentar hinzufügen

Personen in dieser Konversation

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"