Kindeswohl - Spielball des Familienrechts ?

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Offensichtlich verfügen Familiengerichte wie auch die Senate der Oberlandesgerichte ganz überwiegend nicht über den Menschenverstand, der erforderlich ist, um in Angelegenheiten das Sorgerecht oder den Umgang betreffend, das Kindeswohl fördernde Entscheidungen treffen zu können.

 

weinendes kind

Das läßt sich nicht damit entschuldigen, dass der Gesetzgeber den Begriff  "Kindeswohl" in einer  Sachdefinition zu konkretisieren unterlassen hat, sodass das "Kindeswohl" allenfalls durch die verschiedenen Erscheinungsformen einer Kindeswohlgefährdung:

  • Mißbrauch der elterlichen Sorge,
  • Kindervernachlässigung und
  • Versagen der Eltern

erklärbar wird.

 

Väter ausgrenzenden Kreidekreismüttern werden bei der Durchsetzung ihrer Alleinbesitzansprüche Handlungsspielräume zugestanden, die nicht nur offensichtlich das Kindewohl gefährden - selbst das Kindeswohl zu verletzen ist ihnen erlaubt und zieht in der Regel keine Konsequenzen nach sich (s. Beschluss des OLG Ffm v. 26.10.2000).

 

Mangelnde Förderkompetenzen, Bindungstoleranzdefizite, bis hin zu vollkommener Erziehungsunfähigkeit  werden auf Seiten der Mütter inkauf genommen, um Väter aus der Erziehungsverantwortung hinauszudrängen.

 

Ganze Clans feministischer Sturmtruppen in Frauenhäusern, Jugendämtern und sonstigen freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe stehen bereit, um den betroffenen Kindern Arme und Beine auszureißen, wenn es darum geht, sie vom Vater wegzuzerren und den Müttern zuzuführen.  Zum Wohle des Kindes!

 

Deutsche Familiengerichte leisten Support oder sind hilflos.

 

Das ist deutscher Trennungsaltag, jedenfalls dann, wenn Väter ihre Kinder blauäugig und gutmütig dem Einflussbereich der Mütter überlassen in dem guten Glauben, der dahin gehende Rat der an den einschlägigen Gerichtsverfahren beteiligten Professionen diene dem Kindeswohl.

 

Haben solche Kreidekreismütter ihre Machtposition in Bezug auf die Kinder auf diese Weise gefestigt, scheuen sie nicht davor zurück, die Kinder zu beeinflussen, sie zu bedrohen, sie zu verängstigen bis hin, ihnen Gewalt anzuwendung (die dann sogar noch dem redlichen Vater unterstellt und angehängt wird). Mit derartiger Tyrannei und Folter wird Kindern so lange das Gehirn gewaschen, bis sie von sich aus ihren Vater ablehnen.

 

Wenn nach allem eine fragwürdige Familienrechtsprechung nicht Willens oder nicht in der Lage ist, Kinder vor solchen Machenschaften zu schützen, stellt sich die Frage, ob nicht alternativ zur Rechtsordnung Möglichkeiten bestehen, unter Beachtung des Kindeswohls und deren Interessen deren Recht auf beide Eltern  durchzusetzen.

 

Denn Kinder ihren Vätern zu nehmen und zu entfremden ist dem Grunde nach nichts anderes als Kidnapping.

Dabei kann es den redlichen Vätern, denen unter erlogenen Begründungen Gewaltschutzverfahren angehängt werden um sie in Bezug auf Kinder und Mütter auf Distanz zu halten und um den Umgang ausschließen zu können oder um Zeit zu gewinnen, das Kind gegen den Vater einzustellen (zu parentalisieren) einerlei sein, ob erpresserische Absichten das Motiv des Kidnapping bilden oder Hass oder Verletztheit einer Mutter.

Aus dem Gedanken des § 32 StGB heraus sollte in solchen Fällen Nothilfe erlaubt sein!

Denn zeitnahe und insoweit angemessene Entscheidungen, die ein Kind davor schützen, dass ihm der Vater genommen wird, sind bei dem der Täterin zur Verfügung stehenden  rechtlichen Instrumentarium von vornherein nicht zu erwarten.

Von Familiengerichten eingeschaltete Sachverständige "lügen das Blaue vom Himmel herunter" und setzen sich nicht selten in Widerspruch zu ihren Kollegen, sodaß man vermuten könnte, die im Rahmen einer Exploration zu begutachtenden Sachverhalte stünden auf dem Wochenmmarkt zur freien Verfügung.

 

Das ganze Szenario erinnert an die kleist'sche Novelle vom Michael Kohlhaas.

Verbotene Selbstjustiz oder Verzicht auf Menschenrechte scheinen die Alternativen.

Wer seinem Kind hilft, macht sich strafbar!

Wer ihm Hilfe vorenthält, macht sich zum Mittäter oder zum Gehilfen des Unrechts

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  • Gast - Schmittchen

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    Guter Artikel, aber macht euch nichts vor. Ich war lange Zeit selbst ein Teil dieses Theaters in dem ihr noch herumeiert. Solange Geld für das Wohl des Kindes wichtiger ist, als Umgang, bleiben Väter für ihre Kinder nur eine Nebensache. Nachdem ich 2-mal bestraft wurde, weil ich keinen Unterhalt gezahlt hatte, lebe ich glücklich im Ausland. Deutschland und mein Kind werden mich nie wieder sehen.
    Solong!

  • Gast - H2000

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    Hallo Zusammen,
    als ausgegrenzter Vater sieht man sich einem ungeheuerlichen Kindeswohlhandel ausgesetzt, der alle Beteiligten Professionen zu Höchstformen auflaufen lässt.
    Dabei interessiert es die Professionen wenig, dass das sogenannte Kindeswohl nicht einmal berücksichtigt wird. Alle verdienen nur dann, wenn die Kinder von dem Vater ferngehalten werden und dieser bereit ist, für ungeheuer viel Geld seine Rechte bei den Familiengerichten versucht zu erhalten.
    Hier werden die Jugendämter, Verfahrensbevollmächtigte und Gerichtsärzte nur zu gerne aktiv, da ein einziges Gutachten schlappe 4.500,00€ kostet.
    Darin wird man dann gebeten, seine aktellen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf abzugeben. Diese werden für den ungeheuerlichen Betrag von 4.500€ zu einem Gutachten verwurstet.
    Ich habe seit dem 25. März 2010 meine beiden Kinder, heute 8 Jahre und 11 Jahre alt, nicht wieder gesehen, trotz der ganzen gerichtlichen Bemühenungen. Man will nicht, dass ich meine Kinder wiedersehen darf, weil es die Kindesmutter nicht möchte.
    Eine Begründung dafür wird immer wieder vom Gericht vorgeschoben. Richter und Richterinnern erweisen sich so als Marionetten des Jugendamtes und treffen ohne das Mitwirken dieser brutalen Menschenrechtsverletzer keinerlei Entscheidungen
    Laut dem Jugensamt ist dem "Kindewohl" am besten gediehnt, wenn der Vater seine Kinder nicht mehr wiedersieht!
    Stellt euch darauf ein, all Ihr Väter in Deutschland: Nach einer Scheidung werdet ihr eure eigenen Kinder gegen den Willen der Mutter nicht wieder sehen!
    Die Gerichte und Jugendämter verdienen einfach zuviel Geld mit jedem Fall!

    (Anmerkung der Administration: offensichtlich beleidigende Formulierungen wurden entfernt oder umformuliert)

  • Gast - webmin

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    Ach wie unbegreiflich hohl, ist der Begriff vom Kindeswohl (zitat eines 14-jährigen, aus dem Buch "Du bist MEIN Kind" von Jürgen Rudolf)

  • Gast - Absurdistan

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    Kindeswohl und Kontinuität sind Begriffe, die in erster Linie genutzt werden das bevorzugte Modell der Alleinerziehung zu schützen. Broschüren des z.B. VAM(V) kennen noch nichtmal das Wechselmodell. Solche Broschüren werden dann als vom JA genutzt. Dort wo das Wechselmodell genannt wird, wird es auch öfter praktiziert und Kindern bleiben beide Eltern erhalten.

  • Gast - Absurdistan

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    Kindeswohl muss definiert werden. In Österreich sind die da weiter.

  • Gast - Gast

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    "geschrieben von Gerald Emmermann" - aber wann?
    Andererseits bedeuten neue juristische Prämissen im "Sorgerecht" (Recht auf Sorgen? Lächerlich!) nicht zwangsläufig neue Köpfe im Helfer-Gewerbe (Wischmeyers "Sozialmaden" trifft es allzu oft besser).
    Die Wut wird also alten und neuen Betroffenen erhalten bleiben.
    Na und?
    Die Unfähigkeit von Vätern zur Solidarität auch.
    Bist Du zu schwach, sind »sie« zu stark.
    Daß fängt nicht erst damit an, daß Männer statt »Elternzeit« zu leisten, »Geld verdienen« gehen. (Klar, von irgendwas müssen Mutti und ihre Anwältin ja leben. Ist noch nicht lang her, daß ein Bundeskanzler (männlich) eine Bergmann (weiblich) für "Frauen und Gedöns" zuständig erklärte.)
    Und hört nicht damit auf, daß Betroffene im internet rumkommentieren ohne eine Kontaktadresse anzugeben (wie beispielsweise ChrisWader at web:de).
    Bist Du Niemandes Freund, wird möglicherweise Niemand Dein Freund sein.
    Auch die verbeamteten Frauenversteher, die Ihr fürchtet, sind oftmals Väter. (Wirklich mutige Männer fürchten eben nur Eines: den Verlußt ihres Jobs.)

    Das Problem ist also zunächst mal in Euren Köpfen:
    die Wahl der Bettgenossin,
    die Wahl der Schwangerschaftsverhütung,
    die Wahl der Arbeitszeit und Rollenverteilung,
    die Wahl des Bekanntenkreises etc.

    Den OLG (FfM)-Beschluß, die Kindesmutter nicht zwangsgeldweise psychoanalysieren zu wollen, finde ich richtig, aus mehreren Gründen: ist ein Nebenkriegsschauplatz und gefährlicher Bumerang.
    Eine Mutter hat ihre Bindungstoleranz zu zeigen und basta. Andernfalls Beschneidung des Aufenthaltsbestimmungsrechts. (Kleine Kinder sollen den Wechsel der Einrichtung, Freunde und Erzieher verkraften - aber vom Kontakt zum Vater "erst mal zur Ruhe kommen"? Wer so argumentiert, hat sich schon disqualifiziert. Und so verführerisch kann ein »böser« Elternteil für ein Kind gar nicht sein, daß ein kompetenter anderer dem nichts entgegensetzen kann: Zeit zum Zuhören und Kuscheln.)

  • Gast - Michaela

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    Diese Seite hat mir sehr viel zu denken gegeben. Ich könnte viel Kritik üben, fühle ich mich als alleinerziehende (und allein gelassene) Mutter doch immer wieder auch angesprochen (und angegriffen).

    Ich finde es richtig, in der Sorge für mein Kind ein Recht zu sehen. Schließlich betrifft auch die Ausübung dieses Rechtes das Kindeswohl. Wie könnte das erreicht werden, wenn man elterliche Sorge als Pflicht versteht?
    Und nach meinen Erfahrungen müssen viele Väter beweisen, dass sie würdig sind, dieses Recht übertragen zu bekommen.
    Das trifft auf verheiratete wie auf unverheiratete Väter gleichermaßen zu.
    Es gibt auch "schlechte" Mütter.
    Aber wer wollte die ernsthaft in Relation zu unseren männlichen Elternteilen stellen?
    Ich bin auch glücklich über "beamtete Frauenversteher", die mir und meinem Kind sehr geholfen haben. Macht sie euch zu Freunden! Sie sind für Eure Kinder da, wenn Väter sich für Erziehung, die ja auch Geld kostet, nicht zuständig fühlen.

  • Gast - elecattack

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    Wenn die Helferindustrie ehrlich wäre, würden sie statt Kindeswohl Mütterwohl sagen. Das Wort Kindeswohl ist nur Pseudo und wird ausgelegt wie sie es gerade wollen.

  • Gast - H2000

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    Und nach meinen Erfahrungen müssen viele Väter beweisen, dass sie würdig sind, dieses Recht übertragen zu bekommen.
    Sie sind für Eure Kinder da, wenn Väter sich für Erziehung, die ja auch Geld kostet, nicht zuständig fühlen.


    Väter haben das natürliche recht ihre eigenen Kinder zu sehen, sie benötigen hierzu nicht auch noch die Erlaubnis der Kindesmütter. Kindeswohl heisst, das die Kinder beide Eltern gleichermassen sehen und Kontakt zu ihnen ausüber können!
    Warum sollten Väter hier irgendetwas beweisen? Nur weil ihnen die Kindesmütter das Recht absprechen wollen nicht genügend qualifizeirt zum Umgnag mit ihren eigenen Kindern zu sein?
    Die Väter die Kontakt zu den Kindern haben können, werden auch für diese Sorgen! Ich darf meine Kinder nun schon 29 Monate nicht nehr sehen, das Gericht, das Jugendamt die Verfahrensbetreuerin und die Kindesmutter hält es für das Kindeswohl für nicht zuträglich, wenn die Kinder Kontakt gleich welcher Art haben.

    Nicht einmal Briefverkehr oder ein Telefonat ist seit 29 Monaten möglich gewesen!
    Das ganze nennt sich dan Kindeswohl. Die Kindesmutter erklärt, das die Kinder zur Ruhe kommen müssen, vom Vaterkontakt?
    Beide Kinder haben mehrfach vor dem Gericht geäussert, den Vater auch gerne wieder einmal sehen zu können?

    Doch die Allmacht der Beteiligten ist einfach zu Groß, sie definieren Kindeswohl so, das es besser ist die Kinder zur Therapie zu schicken, anstatt ihnen den Vaterkontakt zu gewähren, den sie sich so sehr wünschen.

  • Gast - Andrea F.

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    Liebe Männer,
    ich habe Euren Artikel über "Kindeswohl - Spielball des Familienrechts?" gelesen. Ich kann Euch nur Recht geben. Ich mache derzeitig als Frau die gleiche Erfahrung, weil ich nie damit gerechnet habe, dass mein Exmann so dermaßen auf mich losgeht. Ich habe mich nicht rechtzeitig geschützt. Geschützt eigentlich wovor? Ich glaube, dass vor allem die Anwälte mit dieser Juristerei gutes Geld machen und alle Register ziehen, die möglich sind, oder? In Frankreich gibt es z.B. für sich trennende Paare "Zwangsmediation" vom Staat. Das könnten ja hier auch die Gerichte mal anbieten, damit die Kinder nicht so leiden müssen. Die "Beratungen" beim Jugendamt sind ja wohl auch nur Kontrollversuche und nützen nichts, vor allem so lange das "Windhundprinzip" in Deutschland gilt. Ich bin erschrocken über den Zustand unserer Rechtssprechung: sowohl Männer als auch Frauen können betroffen sein. Zahlen müssen immer die Kinder dafür, glaube ich. Es müssten mehr Alternativen für kontstruktive Lösungen her und vor allem Freunde und Bekannte, die sich nicht in die Trennung und Scheidung anderer Leute einmischen.
    Viele Grüße, Andrea

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

 

Freude

 

Ich habe an einem Preisausschreiben teilgenommen.

Und, ich habe gewonnen.

Zum Glück musste ich keine schwierigen Fragen beantworten wie " Wer kommt am Heiligabend? A: der Weihnachtsmann B: der Osterhase?"

oder

"Warum hat das Jugendamt im Bethlehemer Stall nicht eingegriffen, Josef zum Zahlvater gemacht und später gekreuzigt?"

 

Die Auslobung des Gewinnspiels erfolgte durch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat im Männermonat November.

Mit dem ausgelobten Geldpreis wandte sich MANNdat an Blogger die im November 2017 die geschlechterpolitischen Anliegen

von Jungen, Vätern oder Männern kolportierten.

Mit dem Beitrag Fuck you Papa! beteiligte ich mich am Gewinnspiel.

Insgesamt entsprachen zwölf von Bloggern eingereichte Beiträge den ausgeschriebenen Kriterien.

Mein auf Sorgerechtapartheid.de am 30.November auf der Seite "Meine Meinung" veröffentlichter Text gehörte dazu.

Darüber freue ich mich sehr.

 

Gert Bollmann

"Fuck you Papa!"

 

Für Einige sind diese drei Worte Ausdruck kindlicher Selbstwirksamkeit.
Für Andere nur schlechtes Benehmen aufgrund massiver Erziehungsdefizite.
Für mich sind sie ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis, weil uneheliche Kinder bis zur sogenannten großen Kindschaftsrechtsreform keinen Vater hatten und erst nach 1998 die obige Wortwiedergabe rechtskonform ist.


Über leibliche, biologische, rechtliche, eheliche, soziale, geldwerte Kinder und "Kebskegel" *

 

Weiterlesen

Auszug: 

Natürlich erzeugt die deutsche Apartheidpraxis Zorn, Wut, und Widerstand aber auch Resignation.

Der Kampf gegen die menschenrechtverachtende Familienpolitik und deren pervertierte Umsetzung an Familiengerichten durch unqualifizierte Paragrafendeuter und Soziologie-Schwätzer ist vielfältig, unkoordiniert und auf dem Niveau einer Graswurzelbewegung.

Es existiert zwar ein Verein mit dem schönen Namen "Väteraufbruch für Kinder- VAFK" doch der versteht sich nicht als Aufbruch für Väter.

Er will (irgendwie) für Kinder aufbrechen.

Für Kinder und ihre Rechte treten indes viele Vereine ein.

Nicht nur weil es allgemein löblich erscheint für Kinder etwas zu sein und etwas zu tun, so wie bei Inobhutnahmen etc., sondern auch, weil mit dieser Prämisse der Weg an den Geldtopf "fürs Kindeswohl" schneller erreichbar ist.

Bereits der quantitative Blick auf die Mitgliederzahlen des größten deutschen Vätervereins VAFK und ein Vergleich mit denen des österreichischen Vereins " Väter ohne Rechte - VoR" wirft, unter Beachtung der Einwohnerzahlen beider Länder, Fragen nach der Effektivität und Wirksamkeit auf.

Warum sind deutsche Väter weniger engagiert ? Oder täuscht der Eindruck?

 

Eigentlich steht der Vater, dem familienrechtliches Unbill droht, allein da.

 

Es gibt keine wirksame Väterlobby.

Der Kampf um das gemeinsame elterliche Sorgerecht von Anbeginn wurde eingestellt.

Mit den Auseinandersetzungen um das sogenannte Wechselmodell wird Minderheitenpflege betrieben ohne einen echten Paradigmenwechsel im Familienrecht erstreiten zu wollen.

Die Zusammenarbeit des VAFK mit dem Verband berufstätiger Mütter erscheint mir etwas kurios wie auch die offensichtliche Anbiederung an das am Geldtopf des Frauenministeriums hängenden und schnappatmenden Bundesforum Männer.

Insgesamt ist die Situation, sind die Hilfsangebote für Väter, die um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen, unübersichtlich und so konfus wie die vorgeschlagenen Wege zum Erfolg.

Da gibt es Ideen von gewalteinbindender Kommunikation bis hin zu Vorschlägen "alles an die Wand zu fahren." Die Palette reicht von Heiderose Manthey bis zu Detlef Bräunig, von Franzjörg Krieg bis Arne Hoffmann, Väterwiderstand und Väternotruf....

 

Die Wirkung ?

 

Manchmal kann Mann/Frau/drittes Geschlecht, u.a. durchaus davon ausgehen, dass das Wohl unserer Kinder auf dem Hauptbahnhof von Palermo weniger gefährdet ist als in einem deutschen Familiengerichtssaal...

...aber Nichts währt ewig.

"Fuck you Papa" ist ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis - und in der staatlichen Entehrung der Eltern...

 

Gert Bollmann

 

 

*Kebskegel, sprachliche Eigenschöpfung, ist eine liebevolle, tautologische Verballhornung der Begriffe Kebskind oder Kind der Kebse und Kegel und zugleich eine satirische Antwort auf die kuriosen Begriffsschöpfungen im deutschen Familienrecht mit denen Väter rabulistisch aus dem Leben ihrer Kinder entfernt, herausgekegelt ,werden.

So wie eine Kindeswohlgefährdung eine Gefährdung des Kindeswohls ist ist ein nichteheliches Kind einer Kebse ein unehelicher Kegel des Vaters. Der Begriff parodiert die Aussage, wonach nichteheliche Kinder den ehelichen gleichgestellt wären. Wäre die Aussage wahr käme es mit der Geburt des Kebskindes nicht zu einem "einseitigen"Sorgerechterwerb nur durch einen Elternteil.

Vorliegend wird mit Kebskegel ein von der Kreidekreismutter malträtiertes Kind bezeichnet.

 

 

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...