Kindeswohl - Spielball des Familienrechts ?

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Offensichtlich verfügen Familiengerichte wie auch die Senate der Oberlandesgerichte ganz überwiegend nicht über den Menschenverstand, der erforderlich ist, um in Angelegenheiten das Sorgerecht oder den Umgang betreffend, das Kindeswohl fördernde Entscheidungen treffen zu können.

 

weinendes kind

Das läßt sich nicht damit entschuldigen, dass der Gesetzgeber den Begriff  "Kindeswohl" in einer  Sachdefinition zu konkretisieren unterlassen hat, sodass das "Kindeswohl" allenfalls durch die verschiedenen Erscheinungsformen einer Kindeswohlgefährdung:

  • Mißbrauch der elterlichen Sorge,
  • Kindervernachlässigung und
  • Versagen der Eltern

erklärbar wird.

 

Väter ausgrenzenden Kreidekreismüttern werden bei der Durchsetzung ihrer Alleinbesitzansprüche Handlungsspielräume zugestanden, die nicht nur offensichtlich das Kindewohl gefährden - selbst das Kindeswohl zu verletzen ist ihnen erlaubt und zieht in der Regel keine Konsequenzen nach sich (s. Beschluss des OLG Ffm v. 26.10.2000).

 

Mangelnde Förderkompetenzen, Bindungstoleranzdefizite, bis hin zu vollkommener Erziehungsunfähigkeit  werden auf Seiten der Mütter inkauf genommen, um Väter aus der Erziehungsverantwortung hinauszudrängen.

 

Ganze Clans feministischer Sturmtruppen in Frauenhäusern, Jugendämtern und sonstigen freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe stehen bereit, um den betroffenen Kindern Arme und Beine auszureißen, wenn es darum geht, sie vom Vater wegzuzerren und den Müttern zuzuführen.  Zum Wohle des Kindes!

 

Deutsche Familiengerichte leisten Support oder sind hilflos.

 

Das ist deutscher Trennungsaltag, jedenfalls dann, wenn Väter ihre Kinder blauäugig und gutmütig dem Einflussbereich der Mütter überlassen in dem guten Glauben, der dahin gehende Rat der an den einschlägigen Gerichtsverfahren beteiligten Professionen diene dem Kindeswohl.

 

Haben solche Kreidekreismütter ihre Machtposition in Bezug auf die Kinder auf diese Weise gefestigt, scheuen sie nicht davor zurück, die Kinder zu beeinflussen, sie zu bedrohen, sie zu verängstigen bis hin, ihnen Gewalt anzuwendung (die dann sogar noch dem redlichen Vater unterstellt und angehängt wird). Mit derartiger Tyrannei und Folter wird Kindern so lange das Gehirn gewaschen, bis sie von sich aus ihren Vater ablehnen.

 

Wenn nach allem eine fragwürdige Familienrechtsprechung nicht Willens oder nicht in der Lage ist, Kinder vor solchen Machenschaften zu schützen, stellt sich die Frage, ob nicht alternativ zur Rechtsordnung Möglichkeiten bestehen, unter Beachtung des Kindeswohls und deren Interessen deren Recht auf beide Eltern  durchzusetzen.

 

Denn Kinder ihren Vätern zu nehmen und zu entfremden ist dem Grunde nach nichts anderes als Kidnapping.

Dabei kann es den redlichen Vätern, denen unter erlogenen Begründungen Gewaltschutzverfahren angehängt werden um sie in Bezug auf Kinder und Mütter auf Distanz zu halten und um den Umgang ausschließen zu können oder um Zeit zu gewinnen, das Kind gegen den Vater einzustellen (zu parentalisieren) einerlei sein, ob erpresserische Absichten das Motiv des Kidnapping bilden oder Hass oder Verletztheit einer Mutter.

Aus dem Gedanken des § 32 StGB heraus sollte in solchen Fällen Nothilfe erlaubt sein!

Denn zeitnahe und insoweit angemessene Entscheidungen, die ein Kind davor schützen, dass ihm der Vater genommen wird, sind bei dem der Täterin zur Verfügung stehenden  rechtlichen Instrumentarium von vornherein nicht zu erwarten.

Von Familiengerichten eingeschaltete Sachverständige "lügen das Blaue vom Himmel herunter" und setzen sich nicht selten in Widerspruch zu ihren Kollegen, sodaß man vermuten könnte, die im Rahmen einer Exploration zu begutachtenden Sachverhalte stünden auf dem Wochenmmarkt zur freien Verfügung.

 

Das ganze Szenario erinnert an die kleist'sche Novelle vom Michael Kohlhaas.

Verbotene Selbstjustiz oder Verzicht auf Menschenrechte scheinen die Alternativen.

Wer seinem Kind hilft, macht sich strafbar!

Wer ihm Hilfe vorenthält, macht sich zum Mittäter oder zum Gehilfen des Unrechts

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  • Gast - Schmittchen

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    Guter Artikel, aber macht euch nichts vor. Ich war lange Zeit selbst ein Teil dieses Theaters in dem ihr noch herumeiert. Solange Geld für das Wohl des Kindes wichtiger ist, als Umgang, bleiben Väter für ihre Kinder nur eine Nebensache. Nachdem ich 2-mal bestraft wurde, weil ich keinen Unterhalt gezahlt hatte, lebe ich glücklich im Ausland. Deutschland und mein Kind werden mich nie wieder sehen.
    Solong!

  • Gast - H2000

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    Hallo Zusammen,
    als ausgegrenzter Vater sieht man sich einem ungeheuerlichen Kindeswohlhandel ausgesetzt, der alle Beteiligten Professionen zu Höchstformen auflaufen lässt.
    Dabei interessiert es die Professionen wenig, dass das sogenannte Kindeswohl nicht einmal berücksichtigt wird. Alle verdienen nur dann, wenn die Kinder von dem Vater ferngehalten werden und dieser bereit ist, für ungeheuer viel Geld seine Rechte bei den Familiengerichten versucht zu erhalten.
    Hier werden die Jugendämter, Verfahrensbevollmächtigte und Gerichtsärzte nur zu gerne aktiv, da ein einziges Gutachten schlappe 4.500,00€ kostet.
    Darin wird man dann gebeten, seine aktellen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf abzugeben. Diese werden für den ungeheuerlichen Betrag von 4.500€ zu einem Gutachten verwurstet.
    Ich habe seit dem 25. März 2010 meine beiden Kinder, heute 8 Jahre und 11 Jahre alt, nicht wieder gesehen, trotz der ganzen gerichtlichen Bemühenungen. Man will nicht, dass ich meine Kinder wiedersehen darf, weil es die Kindesmutter nicht möchte.
    Eine Begründung dafür wird immer wieder vom Gericht vorgeschoben. Richter und Richterinnern erweisen sich so als Marionetten des Jugendamtes und treffen ohne das Mitwirken dieser brutalen Menschenrechtsverletzer keinerlei Entscheidungen
    Laut dem Jugensamt ist dem "Kindewohl" am besten gediehnt, wenn der Vater seine Kinder nicht mehr wiedersieht!
    Stellt euch darauf ein, all Ihr Väter in Deutschland: Nach einer Scheidung werdet ihr eure eigenen Kinder gegen den Willen der Mutter nicht wieder sehen!
    Die Gerichte und Jugendämter verdienen einfach zuviel Geld mit jedem Fall!

    (Anmerkung der Administration: offensichtlich beleidigende Formulierungen wurden entfernt oder umformuliert)

  • Gast - webmin

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    Ach wie unbegreiflich hohl, ist der Begriff vom Kindeswohl (zitat eines 14-jährigen, aus dem Buch "Du bist MEIN Kind" von Jürgen Rudolf)

  • Gast - Absurdistan

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    Kindeswohl und Kontinuität sind Begriffe, die in erster Linie genutzt werden das bevorzugte Modell der Alleinerziehung zu schützen. Broschüren des z.B. VAM(V) kennen noch nichtmal das Wechselmodell. Solche Broschüren werden dann als vom JA genutzt. Dort wo das Wechselmodell genannt wird, wird es auch öfter praktiziert und Kindern bleiben beide Eltern erhalten.

  • Gast - Absurdistan

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    Kindeswohl muss definiert werden. In Österreich sind die da weiter.

  • Gast - Gast

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    "geschrieben von Gerald Emmermann" - aber wann?
    Andererseits bedeuten neue juristische Prämissen im "Sorgerecht" (Recht auf Sorgen? Lächerlich!) nicht zwangsläufig neue Köpfe im Helfer-Gewerbe (Wischmeyers "Sozialmaden" trifft es allzu oft besser).
    Die Wut wird also alten und neuen Betroffenen erhalten bleiben.
    Na und?
    Die Unfähigkeit von Vätern zur Solidarität auch.
    Bist Du zu schwach, sind »sie« zu stark.
    Daß fängt nicht erst damit an, daß Männer statt »Elternzeit« zu leisten, »Geld verdienen« gehen. (Klar, von irgendwas müssen Mutti und ihre Anwältin ja leben. Ist noch nicht lang her, daß ein Bundeskanzler (männlich) eine Bergmann (weiblich) für "Frauen und Gedöns" zuständig erklärte.)
    Und hört nicht damit auf, daß Betroffene im internet rumkommentieren ohne eine Kontaktadresse anzugeben (wie beispielsweise ChrisWader at web:de).
    Bist Du Niemandes Freund, wird möglicherweise Niemand Dein Freund sein.
    Auch die verbeamteten Frauenversteher, die Ihr fürchtet, sind oftmals Väter. (Wirklich mutige Männer fürchten eben nur Eines: den Verlußt ihres Jobs.)

    Das Problem ist also zunächst mal in Euren Köpfen:
    die Wahl der Bettgenossin,
    die Wahl der Schwangerschaftsverhütung,
    die Wahl der Arbeitszeit und Rollenverteilung,
    die Wahl des Bekanntenkreises etc.

    Den OLG (FfM)-Beschluß, die Kindesmutter nicht zwangsgeldweise psychoanalysieren zu wollen, finde ich richtig, aus mehreren Gründen: ist ein Nebenkriegsschauplatz und gefährlicher Bumerang.
    Eine Mutter hat ihre Bindungstoleranz zu zeigen und basta. Andernfalls Beschneidung des Aufenthaltsbestimmungsrechts. (Kleine Kinder sollen den Wechsel der Einrichtung, Freunde und Erzieher verkraften - aber vom Kontakt zum Vater "erst mal zur Ruhe kommen"? Wer so argumentiert, hat sich schon disqualifiziert. Und so verführerisch kann ein »böser« Elternteil für ein Kind gar nicht sein, daß ein kompetenter anderer dem nichts entgegensetzen kann: Zeit zum Zuhören und Kuscheln.)

  • Gast - Michaela

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    Diese Seite hat mir sehr viel zu denken gegeben. Ich könnte viel Kritik üben, fühle ich mich als alleinerziehende (und allein gelassene) Mutter doch immer wieder auch angesprochen (und angegriffen).

    Ich finde es richtig, in der Sorge für mein Kind ein Recht zu sehen. Schließlich betrifft auch die Ausübung dieses Rechtes das Kindeswohl. Wie könnte das erreicht werden, wenn man elterliche Sorge als Pflicht versteht?
    Und nach meinen Erfahrungen müssen viele Väter beweisen, dass sie würdig sind, dieses Recht übertragen zu bekommen.
    Das trifft auf verheiratete wie auf unverheiratete Väter gleichermaßen zu.
    Es gibt auch "schlechte" Mütter.
    Aber wer wollte die ernsthaft in Relation zu unseren männlichen Elternteilen stellen?
    Ich bin auch glücklich über "beamtete Frauenversteher", die mir und meinem Kind sehr geholfen haben. Macht sie euch zu Freunden! Sie sind für Eure Kinder da, wenn Väter sich für Erziehung, die ja auch Geld kostet, nicht zuständig fühlen.

  • Gast - elecattack

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    Wenn die Helferindustrie ehrlich wäre, würden sie statt Kindeswohl Mütterwohl sagen. Das Wort Kindeswohl ist nur Pseudo und wird ausgelegt wie sie es gerade wollen.

  • Gast - H2000

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    Und nach meinen Erfahrungen müssen viele Väter beweisen, dass sie würdig sind, dieses Recht übertragen zu bekommen.
    Sie sind für Eure Kinder da, wenn Väter sich für Erziehung, die ja auch Geld kostet, nicht zuständig fühlen.


    Väter haben das natürliche recht ihre eigenen Kinder zu sehen, sie benötigen hierzu nicht auch noch die Erlaubnis der Kindesmütter. Kindeswohl heisst, das die Kinder beide Eltern gleichermassen sehen und Kontakt zu ihnen ausüber können!
    Warum sollten Väter hier irgendetwas beweisen? Nur weil ihnen die Kindesmütter das Recht absprechen wollen nicht genügend qualifizeirt zum Umgnag mit ihren eigenen Kindern zu sein?
    Die Väter die Kontakt zu den Kindern haben können, werden auch für diese Sorgen! Ich darf meine Kinder nun schon 29 Monate nicht nehr sehen, das Gericht, das Jugendamt die Verfahrensbetreuerin und die Kindesmutter hält es für das Kindeswohl für nicht zuträglich, wenn die Kinder Kontakt gleich welcher Art haben.

    Nicht einmal Briefverkehr oder ein Telefonat ist seit 29 Monaten möglich gewesen!
    Das ganze nennt sich dan Kindeswohl. Die Kindesmutter erklärt, das die Kinder zur Ruhe kommen müssen, vom Vaterkontakt?
    Beide Kinder haben mehrfach vor dem Gericht geäussert, den Vater auch gerne wieder einmal sehen zu können?

    Doch die Allmacht der Beteiligten ist einfach zu Groß, sie definieren Kindeswohl so, das es besser ist die Kinder zur Therapie zu schicken, anstatt ihnen den Vaterkontakt zu gewähren, den sie sich so sehr wünschen.

  • Gast - Andrea F.

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    Liebe Männer,
    ich habe Euren Artikel über "Kindeswohl - Spielball des Familienrechts?" gelesen. Ich kann Euch nur Recht geben. Ich mache derzeitig als Frau die gleiche Erfahrung, weil ich nie damit gerechnet habe, dass mein Exmann so dermaßen auf mich losgeht. Ich habe mich nicht rechtzeitig geschützt. Geschützt eigentlich wovor? Ich glaube, dass vor allem die Anwälte mit dieser Juristerei gutes Geld machen und alle Register ziehen, die möglich sind, oder? In Frankreich gibt es z.B. für sich trennende Paare "Zwangsmediation" vom Staat. Das könnten ja hier auch die Gerichte mal anbieten, damit die Kinder nicht so leiden müssen. Die "Beratungen" beim Jugendamt sind ja wohl auch nur Kontrollversuche und nützen nichts, vor allem so lange das "Windhundprinzip" in Deutschland gilt. Ich bin erschrocken über den Zustand unserer Rechtssprechung: sowohl Männer als auch Frauen können betroffen sein. Zahlen müssen immer die Kinder dafür, glaube ich. Es müssten mehr Alternativen für kontstruktive Lösungen her und vor allem Freunde und Bekannte, die sich nicht in die Trennung und Scheidung anderer Leute einmischen.
    Viele Grüße, Andrea

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.