Königlich bayerisches Amtsgericht, niederbayerisches Possentheater oder krimineller Kindeswohlfrevel ?

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Die Verfahrensführung des Familiengerichts Landshut darf man jedenfalls getrost als bühnenreif bezeichnen.

 

Ein zum damaligen Zeitpunkt sorgeberechtigter Vater streitet sich mit der Mutter seiner Kinder um Umgang. Gleichzeitig rechtshängig ist neben einem Scheidungsverfahren auch ein Unterhaltsrechtsverfahren, in dem die Kindsmutter wahrheitswidrige Angaben über ihre Einkommens- und Vermögenssituation macht und schließlich wegen Prozessbetrug verurteilt wird.

Wahrheitswidrig verhält sie sich auch, indem sie ein "fingiertes" Gewaltschutzverfahren gegen den Vater in Gang setzt um so den Umgang ausschließen zu können.

Sie erwirkt einen Beschluss aufgrund des Gewaltschutzgesetztes gegen den Vater. Die Dinge eskalieren. Der Vater wird schikaniert - er darf seine Kinder nur unter Aufsicht sehen und Umgang ausüben. Er wird psychisch immer weiter unter Druck gesetzt, bis er schließlich den Umgang mit seinen Kindern krankheitsbedingt aussetzen muss. Wieder gesund, meldet der Vater sein Umgangsrecht erneut an und erhält nun Gegenwind von einer "Sturmtruppe" feministisch verblendeter Verfahrensbeteiligter, denen es ganz offensichtlich nicht um das Kindeswohl, sondern um die Ausschaltung und um die Entsorgung des Kindesvaters geht.

 

Es wird gefordert und beantragt, der Vater müsse seine Genesung und Gesundung ärztlich attestieren lassen. Daraufhin bestätigt sein Hausarzt, dass der Vater gesund ist und hinsichtlich der Ausübung des Umgangs keine Bedenken bestehen. Der Vater bemüht im weiteren Verlauf des Verfahrens auch eine Fachärztin für Psychologie, die ebenfalls bestätigt: der Vater ist gesund!

 

Mittlerweile verlangt eine vollkommen den Kindern gegenüber unverantwortlich handelnde Verfahrenspflegerin, dass der Vater sich fachpsychologisch untersuchen lassen müsse, woraufhin der Vater gerichtlicherseits aufgefordert wird, dazu einen Kostenvorschuss i.H.v. 1000 € zu leisten, andernfalls sein Umgangsrechtsantrag nicht beschieden werden könne.

 

Unser Vater fühlt sich unter Druck gesetzt und leistet den geforderten Kostenvorschuss. Nun endlich lässt sich der Vater anwaltlich beraten und wird darauf hingewiesen, dass eine unter Androhung der Aussetzung des Verfahrens angeordnete Begutachtung seiner Person ziemlich offensichtlich den Zweck verfolgt, seine persönliche Integrität zu beschädigen und ihn zu diskreditieren um einen Grund zu haben, ihn von seinen Kindern zu trennen.

 

Tatsächlich bestätigt sich dieser Verdacht, als der Vater seine Bereitschaft zur Mitwirkung an der Begutachtung seiner Person widerruft und den vorgeleisteten Betrag zurück fordert. Das Gericht teilt ihm daraufhin umgehend mit, der Betrag könne nur zurückgezahlt werden, wenn er seinen Umgangsrechtsantrag zurückziehe [gegen den betreffenden Richter ist deswegen eine Strafanzeige wegen Nötigung in Bearbeitung].

 

Der Fall erinnert insoweit an die rechtsmissachtenden Exzesse der Justiz im Fall "Görgülü", "Haase" und "Mollath" und rechtfertigt ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Qualität und hinsichtlich den intellektuellen Anforderungen an juristische Entscheidungsträger.

Deutschen Richtern muss offensichtlich gelegentlich in Erinnerung gerufen werden, dass sich ihre richterliche Unabhängigkeit nicht auf das Gesetz bezieht, das zu achten sie geschworen haben und das anzuwenden sie gem. Art. 20 Abs. 3 GG verpflichtet sind.

Die peinlich genaue Beachtung von Recht und Gesetz sollte schon mit Rückblick auf eine schlimme Vergangenheit einer deutschen Unrechtsjustiz oberstes Prinzip sein.

Auch die vom Familiengericht angesprochene BGH-Entscheidung, wonach in kindschaftsrechtlichen Umgangsangelegenheiten wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Kindeswohlorientiertheit alle verfahrensrechtlich zulässigen Möglichkeiten auszuschöpfen sind, rechtfertigt keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte aufgrund von Spekulationen und nicht hinreichend substantiierten Behauptungen anderer Verfahrensbeteiligter.

Eine Begutachtung des antragstellenden Vaters verletzt dessen Persönlichkeitsrecht, wenn dazu keine Veranlassung besteht.

Vorliegend läßt sich summarisch feststellen, das eine scheinbar inkompetente Verfahrenspflegerin lapidare Vorwürfe erhebt und schließlich die Begutachtung des Vaters fordert, woraufhin das Gericht unter Hinweis darauf -und explizit unter Hinweis auf die damals nicht einmal 10 Jährigen Kinder, die sich anlässlich des krankheitsbedingten Umgangsausfalles äußerten, dass sie ihren Vater gerne wiedersehen würden, "wenn dieser wieder gesund sei"- die Begutachtung beschließt.

                                                                                        

Der Tragödie 2. Teil

 

Unser Vater beantragt nunmehr förmlich, ihm den vorausgeleisteten Kostenanteil für seine eigene Begutachtung zu erstatten und -oh Wunder- erhält darauf hin die 1.000 € Vorauszahlung zurück.

Er beantragt auch, wegen des Verfahrensfortganges neu zu terminieren. Auch darin folgt ihm das Familiengericht entgegen der "Drohung" des bis dato verfahrensleitenden Richters, der sich wegen eines zusätzlich aufgelaufenen Strafverfahrens zwischenzeitlich selbst für befangen erklärt hatte.

 

Ein neuer Richter übernimmt und lädt den Gutachter zum Termin. Er begründet seinen Beschluss sinngemäß so: "Wenn der Vater nicht zum Gutachter geht, dann kommt der Gutachter eben zum Vater in die laufende Verhandlung!".

Dagegen wendet sich unser Vater, indem er

1. beantragt, den Gutachter auszuladen und
2. indem er sich förmlich gegen die Ladungsverfügung beschwert.

 


Seitens des Amtsgerichtes bleiben beide Rechtsmittel des Vaters scheinbar unbeachtet. Der nächste anberaumte Termin findet allerdings nicht statt Unser Vater hat sich an diesem Tag krank melden müssen.

Unbeachtlich der eingelegten Rechtsmittel wird kurzfristig und schnell ein Haupttermin am Jahresende anberaumt.

Man könnte als Zuschauer zu der Ansicht gelangen, es solle nun "kurzer Prozess" gemacht werden, denn über seinen Antrag und über seine Beschwerde ist noch immer nicht entschieden worden.

An dieser Sitzung nimmt unser Vater teil - allerdings nur, um seine Besorgnis hinsichtlich der Befangenheit der -nunmehr als dritten Richter- zuständigen Richterin zu erklären.

Das Umgangsverfahren dauert nun schon insgesamt 28 Monate. Ein Ende ist nicht in Sicht, obwohl in Kindschaftssachen generell bei den Familiengerichten Eile geboten ist.
Ob das noch eine verfahrensbeteiligte Profession in dieser Angelegenheit interessiert?

Es geht weiter. Unverständlich, unglaublich, unfaßbar ...

 

 

...... Zwischenzeitlich entscheidet das Oberlandesgericht über die Beschwerde wegen der Ladung des Sachverständigen zum Termin:

 

"Das Rechtsmittel ist unzulässig. Eine Nebenentscheidung darf nicht isoliert angefochten werden...."

Das Ablehnungsgesuch des Vaters gegen die Richterin wird ebenfalls zurückgewiesen (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus?).

Noch bevor gegen die amtsgerichtliche Entscheidung Rechtsmittel eingelegt wird, entscheidet die Richterin in einem Endbeschluss:

 

Dem Vater wird Umgang mit seinen Kindern zu haben für ein Jahr verboten.

 


Zur Erinnerung:

noch vor einem Jahr äußerten sich beide Kinder, wieder Umgang mit ihrem Vater haben zu wollen "wenn dieser wieder gesund sei" (was ja vom Hausarzt attestiert, von der Verfahrensbeiständin jedoch geradezu arrogant und besserwisserisch nicht akzeptiert wurde.

 

Auch der den Befangenheitsantrag des Vaters zurückweisende Richter am Amtsgericht Landshut nutzte "seine Chance", sich über die medizinische Kompetenz eines promovierten Arztes erheben zu können und meinte feststellen zu müssen, dass ein "nur Dorfmediziner" die Zweifel einer Pädagogin nicht auszuräumen kompetent sei.

 

Der Endbeschluss der das Verfahren leitenden Richterin erging unter Mißachtung des § 47 ZPO. Nach dieser Vorschrift dürfen abgelehnte Richter keine Prozeßhandlungen vornehmen, solange über den Befangenheitsantrag nicht rechtskräftig entschieden wurde. Vieles spricht dafür, dass diese Richterin sich entweder vorsätzlich über diese Vorschrift hinweggesetzt hatte um "schnellen Prozess" zu machen, oder aber an den ZPO-Vorlesungen ihres Studiums nicht teilgenommen hatte. Denn anläßlich der dem OLG vorgelegten Beschwerde rechtfertigt sie in einer Stellungnahme ihre juristische Fehlleistung mit ihrer richterlichen Unabhängigkeit, die es ihr erlauben würde, sich einer Mindermeinung anschließen zu dürfen, derzufolge die Wartezeit gem. § 47 ZPO sich nicht auf eingelegte Rechtsmittel erstreckt. Allerdings belastet diese Richterin zusätzlich, dass auch das für ihren Gerichtsbezirk zuständige Oberlandesgericht eine andere Rechtsauffassung praktiziert und gerade dieser "Mindermeinung" nicht folgt.

 

Mit anderen Worten: der Richterin war klar, dass ihr Endbeschluss wenigstens "schwebend unwirksam" ist, weil er wegen des offensichtlichen Rechtsverstoßes von der Rechtsmittelinstanz aufgehoben werden würde, was das wieder angerufene OLG München auch prompt tut und darüber hinaus die Richterin wegen Besorgnis der Befangenheit endlich vom Verfahren ausschließt.

 

Ein Skandal? Möglicherweise!

 

Das mittlerweile zu einem niederbayerischen Possentheater ausgeartete Verfahren geht weiter ....

 

... und

      -wenn es das Wohl der betroffenen Kinder nicht so skrupellos verletzen würde-

                                                                                                                         entwickelt sich zu einer grotesken                                                                                                                                                                    Lachnummer!


Das Oberlandesgericht München haut also den voreiligen Endbeschluss dem Familiengericht Landshut am 04.06.2013 wieder um die Ohren:

 

"Die gem. §§ 58, 63 Abs. 1, 64 ff FamFG statthafte und auch sonst zulässige Beschwerde des Antragstellers führt zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Zurückweisung des Verfahrens an das Familiengericht.
Das Verfahren leidet an wesentlichen Verfahrensmängeln und der Antragsteller hat die Zurückweisung beantragt.
Die erkennende Richterin hat dem Vater nicht ausreichend rechtliches Gehör gewährt und gegen die Wartezeit des § 47 ZPO verstoßen ..."

 

und scheint damit das Familiengericht hoffnungslos zu überfordern.
Es verfällt nämlich in eine Untätigkeitsstarre!

 

Was sich rechtlich mittels eines vorschnellen Prozeß nicht erreichen läßt, das -so offensichtlich die Rechtsauffassung des Familiengerichtes- kann man de facto auch durch eine außer- und widerrechtliche Verfahrensverzögerung durchsetzen!

Unerhört? Ja - natürlich! Und frech!

Aber eben auch königlich bayerisches Amtsgericht und damit nicht mehr weit von einem Possentheater entfernt.

 

Unser Vater unternimmt verschiedene Wiederbelebungsversuche:


1.  am 25 Juli 2013: Sachstandsanfrage über den Fortgang des Verfahrens
Es wird geantwortet, dass sich die Verfahrensakte noch beim OLG München befindet

2.  am 29. August 2013: Aufforderung, das unter dem Beschleunigunggebot stehende Umgangsrechtsverfahren umgehend wieder aufzunehmen, weil das um Auskunft gebetene OLG mitgeteilt hatte, dass die Akte zwztl. zum AG Landshut zurückgeschickt wurde

3.  am 26. September 2013: Das AG Landshut wird noch einmal auf die Dringlichkeit des Fortganges des Verfahrens hingewiesen

4.  unter dem 08.10.2013 ruft unser Vater das Bayerische Staatsministerium für Justiz zu Hilfe, das das OLG München über den Vorgang informiert und übersendet eine Kopie des Schreibens an den Direktor des AG Landshut

5.  unter dem gleichen Datum wird auch Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel aufgefordert, dem kindeswohlschändlichen Treiben in Landshut ein Ende zu machen.

 

Als ultima ratio wird geprüft, ob sich die böswillige "Unfähigkeit" der Landshuter Juristen möglicherweise mittels einer Strafanzeige wegen Rechtsbeugung, § 339 StGB beheben läßt.

 

Bis dahin bleibt dem Verfasser dieser Zeilen nur, den armen Kindern unseres Vaters sein aufrichtiges Mitgefühl zu übermitteln. 

Blinker  Das Landshuter "Affentheater" beendet seine Spiel- und Vorführpause: Neuer Termin: 11. Februar 2014, Famgericht Landshut

 

 

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Personen in dieser Konversation

  • Bei so vielen Verfahrensmängeln und Verzögerungen kann einem nur noch Angst und Bange um die angebliche Unabhängigkeit der deutschen insbesondere der bayerischen Richter werden.
    Die beteiligten Richter G., K., B., Y. und schließlich wieder B. sind allesamt unfähig, vernünftige Entscheidungen im Sinne des Kindeswohls zu treffen. Da die Kinder noch vor kurzem den Richtern vorgetragen hatten, dass sie gerne (!) ihren eigenen Vater wieder einmal sehen wollen, schalten die beteiligten Richter allesamt auf Verzögerung des Verfahrens, entgegen des von den Kindern geäußerten Wunsches, um die Kinder absichtlich im Laufe der Zeit von ihrem eigenen Vater zu entfremden. Man vergegenwärtige sich, dass dieses Verfahren nun schon seit September 2010 bei dem bayerischen Amtsgericht Landshut anhängig ist. Dieses Verfahren ist ein Affront gegen alle friedliebenden Väter, welche das Recht für sich in Anspruch nehmen, mit ihren eignen Kinder Umgang haben zu wollen. Offensichtlich sind es gerade die beteiligten Richter, welche den Umgang mit allen Mitteln verhindern wollen.

  • Gast - Rosemarie Joest

    Melden

    nicht nur in Bayern passieren solche unfassbaren Dinge.
    Ich lebe als Großmutter in einer kleinen Stadt in NRW. Unserer Familie ergeht es gerade genau so. Das Schlimmste an der Sache ist, daß auch die Anwälte nicht bereit sind dagegen vor zu gehen. Um ihren "Status" nicht zu verlieren, biedern sie sich den Gerichten an. Widerlich"

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

 

Freude

 

Ich habe an einem Preisausschreiben teilgenommen.

Und, ich habe gewonnen.

Zum Glück musste ich keine schwierigen Fragen beantworten wie " Wer kommt am Heiligabend? A: der Weihnachtsmann B: der Osterhase?"

oder

"Warum hat das Jugendamt im Bethlehemer Stall nicht eingegriffen, Josef zum Zahlvater gemacht und später gekreuzigt?"

 

Die Auslobung des Gewinnspiels erfolgte durch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat im Männermonat November.

Mit dem ausgelobten Geldpreis wandte sich MANNdat an Blogger die im November 2017 die geschlechterpolitischen Anliegen

von Jungen, Vätern oder Männern kolportierten.

Mit dem Beitrag Fuck you Papa! beteiligte ich mich am Gewinnspiel.

Insgesamt entsprachen zwölf von Bloggern eingereichte Beiträge den ausgeschriebenen Kriterien.

Mein auf Sorgerechtapartheid.de am 30.November auf der Seite "Meine Meinung" veröffentlichter Text gehörte dazu.

Darüber freue ich mich sehr.

 

Gert Bollmann

"Fuck you Papa!"

 

Für Einige sind diese drei Worte Ausdruck kindlicher Selbstwirksamkeit.
Für Andere nur schlechtes Benehmen aufgrund massiver Erziehungsdefizite.
Für mich sind sie ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis, weil uneheliche Kinder bis zur sogenannten großen Kindschaftsrechtsreform keinen Vater hatten und erst nach 1998 die obige Wortwiedergabe rechtskonform ist.


Über leibliche, biologische, rechtliche, eheliche, soziale, geldwerte Kinder und "Kebskegel" *

 

Weiterlesen

Auszug: 

Natürlich erzeugt die deutsche Apartheidpraxis Zorn, Wut, und Widerstand aber auch Resignation.

Der Kampf gegen die menschenrechtverachtende Familienpolitik und deren pervertierte Umsetzung an Familiengerichten durch unqualifizierte Paragrafendeuter und Soziologie-Schwätzer ist vielfältig, unkoordiniert und auf dem Niveau einer Graswurzelbewegung.

Es existiert zwar ein Verein mit dem schönen Namen "Väteraufbruch für Kinder- VAFK" doch der versteht sich nicht als Aufbruch für Väter.

Er will (irgendwie) für Kinder aufbrechen.

Für Kinder und ihre Rechte treten indes viele Vereine ein.

Nicht nur weil es allgemein löblich erscheint für Kinder etwas zu sein und etwas zu tun, so wie bei Inobhutnahmen etc., sondern auch, weil mit dieser Prämisse der Weg an den Geldtopf "fürs Kindeswohl" schneller erreichbar ist.

Bereits der quantitative Blick auf die Mitgliederzahlen des größten deutschen Vätervereins VAFK und ein Vergleich mit denen des österreichischen Vereins " Väter ohne Rechte - VoR" wirft, unter Beachtung der Einwohnerzahlen beider Länder, Fragen nach der Effektivität und Wirksamkeit auf.

Warum sind deutsche Väter weniger engagiert ? Oder täuscht der Eindruck?

 

Eigentlich steht der Vater, dem familienrechtliches Unbill droht, allein da.

 

Es gibt keine wirksame Väterlobby.

Der Kampf um das gemeinsame elterliche Sorgerecht von Anbeginn wurde eingestellt.

Mit den Auseinandersetzungen um das sogenannte Wechselmodell wird Minderheitenpflege betrieben ohne einen echten Paradigmenwechsel im Familienrecht erstreiten zu wollen.

Die Zusammenarbeit des VAFK mit dem Verband berufstätiger Mütter erscheint mir etwas kurios wie auch die offensichtliche Anbiederung an das am Geldtopf des Frauenministeriums hängenden und schnappatmenden Bundesforum Männer.

Insgesamt ist die Situation, sind die Hilfsangebote für Väter, die um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen, unübersichtlich und so konfus wie die vorgeschlagenen Wege zum Erfolg.

Da gibt es Ideen von gewalteinbindender Kommunikation bis hin zu Vorschlägen "alles an die Wand zu fahren." Die Palette reicht von Heiderose Manthey bis zu Detlef Bräunig, von Franzjörg Krieg bis Arne Hoffmann, Väterwiderstand und Väternotruf....

 

Die Wirkung ?

 

Manchmal kann Mann/Frau/drittes Geschlecht, u.a. durchaus davon ausgehen, dass das Wohl unserer Kinder auf dem Hauptbahnhof von Palermo weniger gefährdet ist als in einem deutschen Familiengerichtssaal...

...aber Nichts währt ewig.

"Fuck you Papa" ist ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis - und in der staatlichen Entehrung der Eltern...

 

Gert Bollmann

 

 

*Kebskegel, sprachliche Eigenschöpfung, ist eine liebevolle, tautologische Verballhornung der Begriffe Kebskind oder Kind der Kebse und Kegel und zugleich eine satirische Antwort auf die kuriosen Begriffsschöpfungen im deutschen Familienrecht mit denen Väter rabulistisch aus dem Leben ihrer Kinder entfernt, herausgekegelt ,werden.

So wie eine Kindeswohlgefährdung eine Gefährdung des Kindeswohls ist ist ein nichteheliches Kind einer Kebse ein unehelicher Kegel des Vaters. Der Begriff parodiert die Aussage, wonach nichteheliche Kinder den ehelichen gleichgestellt wären. Wäre die Aussage wahr käme es mit der Geburt des Kebskindes nicht zu einem "einseitigen"Sorgerechterwerb nur durch einen Elternteil.

Vorliegend wird mit Kebskegel ein von der Kreidekreismutter malträtiertes Kind bezeichnet.

 

 

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...