Müssen Väter ihre Politik ändern?

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Für die Übersetzung ins Englische herzlichen Dank an Stefan Mayewski !

Ibykus KopfWir Väter müssen in anderer Weise, als wir es bislang getan haben, auf uns aufmerksam machen, wenn wir das uns und unsere Kinder diskriminierende Unrecht beseitigen wollen.


Um eine Wirkung durch permanente Demos und Mahnwachen zu erzielen, fehlen uns die personellen und finanziellen Ressourcen. Viele Aktivisten scheinen sich auch nicht im Klaren darüberzu sein, gegen was und gegen wen sie kämpfen. Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob man 'bloß' gesellschaftliche Veränderungen erreichen will oder ob man sich gegen staatlichen Kinderklau wehrt, für den menschenrechtsverletzende Jugenämter und väterdiskriminierende Familiengerichte ursächlich sind.

 

Einerseits sind demokratische Mehrheitsfindungsprozesse vonnöten. Andererseits geht es ja um die Abwehr und um die Beseitigung rechtswidriger und unsittlicher Angriffe auf das Wohl unserer Kinder, nämlich auf deren Recht auf beide Elternteile. Dadurch wird nicht nur das Kindeswohl verletzt. Kinder wollen das ihnen angeborene Liebesverhältnis, das sie für beide Elternteile gleichsam empfinden, befriedigen und ausleben. Wer das verhindert oder auch nur behindert, foltert ihre Seelen.

Solange man sich ziert und scheut, das öffentlich zu thematisieren, werden Väter, insbesondere nicht verheiratete Väter, keine Gleichstellung erreichen und eine staatlich subventionierte und nur an Profit orientierte Helferindustrie weiterhin jugendamtliche Inobhutnahmen fördern und an elterlichen Konflikten Geld verdienen, anstatt deren Ursachen zu beseitigen.



Familiengerichte, Jugendämter und freie Träger bilden eine von staatswegen organisierte "Schlepperbande", die unter dem Rechtsbegriff "Kindeswohl" Milliardenumsätze erziehlt, während die davon betroffenen Väter in geselliger Runde über Genderpolitik im Allgemeinen und über Väterpolitik im Besonderen palavern. Nicht wenige Väter vertreten in Bezug darauf die Auffassung, man habe Grund und Anlaß, sich auf den verfassungsrechtlichen privaten Ungehorsam zu berufen.
Eltern, insbesondere Väter, die die Unversehrtheit ihrer Kinder vor von staatlichen Institutionen ausgehendem Unrecht schützen wollen, bedürfen keiner staatlichen Erlaubnis oder Rechtfertigung dafür. Das ist absurd und käme einem Dieb gleich, der vor der rechtswidrigen Wegnahme vorsätzlich Alarm auslöst.

 

Damit keine Mißverständnisse entstehen: Väterwiderstand.de fordert und ruft nicht zu Gewalt auf. Aber unseren Kindern zuliebe dürfen wir uns auch nicht zu fein und zu edel sein, über Maßnahmen außerhalb der Rechtsordnung zu diskutieren, wenn die Familienrechtsjustiz unsere Kinder zu schützen sich nicht als fähig erweist.


Und diese Diskussion muß systhematisch betrieben und geführt werden. Und "laut"!


Das heißt, sie muss in Auszügen oder als Ganzes immer Teil einer jeden Veranstaltung im weitestem Sinne und einer jeden Maßnahme eines zivilen Ungehorsams sein. Und zwar unabhängig davon, ob seine verfassungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen.

Trauen wir uns endlich, die Dinge, um die es geht, ungeschönt beim Namen zu nennen.

Wenn wir unsere Kinder vor Folter schützen wollen, dann müssen wir Folterknechterei bekämpfen und nicht von Gender- oder Väterpolitik faseln. Wer sagt denn, dass wir uns die Terminologie unserer und die der Peiniger unserer Kinder zu eigen machen müssen? Was für sie (die Peiniger) rechtskonform ist, nennt der EuGHMR "Menschenrechtsverletzungen". Für uns ist es es Kindeswohlfrevel, Kinderklau oder Kinderseelenfolterei!
Das die Täter den Titel führen: "Richter am Amtsgericht" oder "Dipl. Päd." macht sie doch nicht ungefährlicher oder gar sympatischer.

 

 

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Personen in dieser Konversation

  • Für mich stellt sich nicht die Frage, gegen was wir unseren Widerstand richten sollen. Den es ist kein Geheimnis, das wogegen man seinen Widerstand richtet, bestand haben wird.
    Der Grund dafür liegt in der Aufmerksamkeit, welchen wir der Sache geben. Das soll bedeuten, nehmen wir als liebevolle Väter, den Druck gegen die, in früheren Zeiten, doch geliebte Mutter der gemeinsamen Kinder heraus und richten unser Augenmerk auf die Juwelen in unserem Leben, die Kinder, wird sich auch das Böse etwas in emanzipierter Frauengestallt, ganz von alleine Auflösen. - Entziehst du dem Unkraut die Nährstoffe, wird es verwerlken. Fertig und aus. Lasst uns als Väter mit gutem Beispiel vorran gehen und ganz einfach die besseren Mütter sein.

    Liebe Grüße Olly

  • Hallo zusammen!
    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin etwas erstaunt. Es geht hier und dort um Einzelne Fälle die mit Sicherheit traurig sind, was mir aber fehlt ist die Begutachtung im Ganzen. Da ich nicht weis wieviel Platz ich hier habe versuche ich mich kurz zu fassen.
    Ich bin seit bald 10 Jahren geschieden. Aus der Ehe sind zwei wundervolle Töchter entstanden. Ich bin ein normaler Kerl, ich dachte ich hätte eine tolle Frau gefunden. Umso enttäuschter war ich als sie nach knapp 2 Jahren Ehe und zwei Kindern die Beziehung beendete. Ein Grund gabs nicht wirklich, sie hatte sich all das nur "anders" vorgestellt. Das wars auch schon. Keine Misshandlung, kein Fremdgehen, nichts in dieser Art. Ich kann damit bis heute nichts anfangen. Natürlich war ich auch etwas im Stolz verletzt, aber nun gut. Man kann und möchte ja niemanden zwingen. Ich erfuhr erst später das sie einen neuen hatte, da aber der Grund bzw. eine Schuldiger bei einer Trennung heute ohnehin nicht mehr gesucht wird ist das auch Nebensächlich.
    Der wahre Horror beginnt aber erst mit dem getrennt leben. Natürlich rannte meine Ex-Frau sofort auf das Rathaus und holte sich die Getrenntlebenurkunde. Ab sofort waren wir quasi offiziell getrennt. Diese Urkunde geht relativ Zeitgleich auch an das Finanzamt.
    Nach nur einigen Tagen wurde ich von der Lohnsteuerklasse 3 in die Lohnsteuerklasse 1 geschoben. Für mich damals schon einige hundert Euro Netto weniger. Meine Frau verlangte das ich ausziehe, es wäre ja so nicht zumutbar weiterhin zusammen zu wohnen, vor allem wegen der Kinder. Die können ja nun wirklich nichts dafür also hab ich mir eine kleine Wohnung gesucht die ich mir gerade noch so leisten kann. Ich legte Wert darauf in der Nähe der Kinder zu bleiben, also zog ich in den Nachbarort. Ich zahlte somit die neue Miete plus die alte Miete für die ehemals gemeinsame Wohnung. Meine Frau befand sich ja noch im Erziehungsurlaub. Das ich das nesser nicht getan hätte stellte sich erst später heraus, nämlich mit einem Brief des Jugendamtes nach dem ich Unterhalt bezahlen solle. Dies konnte ich gar nicht, denn durch die Lohnsteuerveränderung fehlte es ohnehin hinten und vorne und die beiden Mieten liesen mir kaum Luft. Als ich den Unterhalt somit nicht bediente folgte Unweigerlich eine Ladung vor das zuständige Familiengericht, meine Ex-Frau hatte Klage wegen Unterhaltszahlung eingereicht und sich einen Anwalt genommen. Für sie war das irgendwie kein Problem als nunmehr Alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern. Ich wollte mich dort selbst Verteidigen da ich rechtlich sehr bewandert bin aber ich bekam sehr schnell Mitgeteilt, dass vor Familiengerichten ein Anwalt "zwingend" vorgeschrieben ist. Ich also zu einem Anwalt dessen erste Frage war ob ich einen Erstberatungsschein hätte oder ob mir Prozesskostenhikfe zustünde. Beides wurde mir abgelehnt, da mein Nettoverdienst zu hoch sei um einen solche Hilfe bekommen zu können. Das mir unterm Strich durch zwei Mieten und Nebenkosten schon kaum etwas blieb wurde nicht beachtet. Also durfte ich den Anwalt selbst zahlen, auch noch. Das Verfahren war sehr kurz und schmerzlos, so mach ichs hier auch. Trennung bekam den Bundesadler drauf mit dem üblichen Jahr Trennungsphase, die Kinder kommen zu Mutter und ich darf sie wenn ich brav bin auch alle 14 Tage sehen. Das steht zwar in keinem Gesetz, ist aber eigentlich immer so. Ich bekam gesagt ich wäre Unterhaltspflichtig gewesen und wäre dem nicht nachgekommen, so ist Rückständiger Unterhalt aufgelaufen. Zeitgleich soll ich nun für zwei Kinder ab sofort nach Düsseldorfer Tabelle Unterhalt bezahlen. Für zwei Kinder grob 700 €. Die für 11 Monate bezahlte Miete bekomme ich nicht zurück und auch nicht zum Unterhalt angerechnet, zumindest nicht voll. 10% hat man mir anerkannt. Da ich ja nun nicht mehr zwei Mieten bezahlen müsste, könne ich mir den Unterhalt ja nun locker leisten, die Miete wäre ja viel Höher gewesen.
    Ich hatte somit also nun nicht nur meine beiden Kinder verloren, ich war durch die Trennung nun auch noch hochverschuldet.
    Alle Darlehen und Kosten während der Ehe liefen auf mich, da meine Ex-Frau ja kein Einkommen hatte. Also Rückständiger Unterhalt, laufender Unterhalt, eigene Miete und auch noch einen hüganzen Haufen Gläubiger im Nacken. Ich führe das nicht weiter aus weils nur noch trauriger wird sondern gehe nun auf den heutigen Stand ein.

    Die Scheidung folgte. Finanziell stand ich immer schlechter da weswegen ich nun ein Mangelfall bin. Dies wurde durch eine Arbeitslosigkeit verursacht weil ich bei meinem damaligen Arbeitgeber die bisherige Leistung nicht mehr brachte und abgelenkt war. Es war schwer einen neuen Job zu finden, deshalb nahm ich an was ich bekam. HartzIV??? Nein irgendwo hab ich meinen Stolz doch noch vergraben, also was solls. Ich geh auch Straßen kehren, Hauptsache was zu tun. Zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf. So ganz alleine.
    Bei der Scheidung wurde ich auf einen Selbstbehalt von 850,00 € eingestuft. Alles darüber wurde für den Unterhalt gepfändet. Ich staunte nicht schlecht als ich feststellte, dass mir noch nicht einmal der Selbstbehalt gelassen wurde. Teilweise musste ich mit weniger als 600 € mtl. zurecht kommen. Das reichte gerade so für die Miete und für die Fahrten zum Arbeitsplatz. Lebensmittel, Kleidung, Wochenendaktivitäten? Dafür war kein Geld mehr da. Ich habe dagegen geklagt, bis heute 4 Mal. Ohne Erfolg. Die Sicherung der Kinder ginge vor. Ich kürze nun wieder ab.
    Meine Ex-Frau ist inzwischen mit ihrer damaligen Affaire verheiratet und hat ein drittes Kind bekommen. Natürlich erhält sie für unsere gemeinsamen Kinder auch das volle Kindergeld + das neue Kindergeld für das eigene neue Kind. Von mir erhält sie 350 € mtl. die ich mir buchstäblich abhungere. Sie selbst übergibt die Kinder ihrer in Rente befindlichen Mutter und geht nebenher arbeiten. Schön brav natürlich unterhalb einer gewissen Einkommengrenze damit sie auch noch Arbeitslosengeld 2 erhält. Ihren Anspruch auf Ehegattenunterhalt hatte sie verwirkt, es kam nicht so gut das sie beim Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragte obwohl ich Unterhalt bezahlte. Ich musste deswegen dennoch vors Gericht, denn mir wurde unterstellt ich zahle keinen. Ich sehe das inzwischen positiv, denn wenigstens der Ehegattenunterhalt ist weggefallen. Ihr Mann arbeitet auch in derselben Firma in der ich einmal war, deswegen weis ich ca. was er verdient. Die Familie meiner Ex-Frau hat ohne das ich unbekannte hinzurechne jeden Monat ein Eiinkommen von 3000-4000 € netto während ich mit knapp 600 € im Monat "überleben" muss und das hab ich vierfach schriftlich von inzwischen drei verschiedenen Gerichten.

    Als junger Mann glaubt man noch an Moral und denkt nicht daran das die Ehe inzwischen mit Moral nichts mehr zu tun hat. Die Ehe ist ein Rechtsgeschäft bei dem im nichtvorhandenen Kleingedruckten der Mann als 100% Verlierer dasteht und dafür auch noch unterschreibt.
    Man achtet bei diesem Rechtsgeschäft peinlich genau darauf das der Mann im Falle des Scheiterns herangezogen werden kann, leider wird man vor dem Standesamt über Negative Folgen nicht aufgeklärt. Jeder Vertrag im Wietschaftsrecht wäre damit zumindest Fragwürdig, nicht im Familienrecht und in der Ehe.
    Ich bin kein Männerrechtler auch wenn das so klingt, es gibt doch tatsächlich auch ein paar Frauen die das Los Unterhaltspflicht gezogen haben, dennoch trifft das zu 95% eher die Männer. Ich dachte immer ich bin ein Einzelfall, stellte aber in den letzten Jahren sehr Oft fest das dem nicht so ist. Ich bin nicht die Ausnahme, ich gehöre zur Regel. Gängige Praxis jeden Tag in Deutschland.
    Ich begann deshalb zu forschen. Ich mache es wieder kurz. Wir haben doch ein allgemeines Gleichstellungsgesetzt. Gleichgeschlechtliche Paare sollen gelichbehandelt werden, im Berufsleben sollen Mann und Frau nicht mehr unterschieden werden usw. Gleichstellung in der Ehe bzw. Gleichstellung nach einer Trennung? Hmmmmm? Mal sehen!
    Meine Frau wurde nicht in Lohnsteuerklasse 1 geführt, sie ist ja nun Alleinerziehend. Grundsätzlich bleiben die Kinder bei der Mutter, ich darf sie nur alle 14 Tage sehen und das auch nur wenn ich sie hole und wieder zurück bringe was ich mir kaum leisten kann. Man begründet diese 14 Tage Regelung damit, das man ein gestörtes Mutter-Kind Verhältnis vermeiden möchte. Das vorprogrammierte Vater-Kind Verhältnis ist nicht so Wichtig. Gleichstellung - nicht hier. Hatte ich wrwähnt das meine Kinder in psychologische Behandlung mussten? Inzwischen sehe ich sie kaum noch, nicht einmal mehr alle 14 Tage. Bei Papa ist es langweilig. Der geht mit uns nur spazieren, nie ins Kino oder in einen Freizeitpark, hierzu fehlt dem Papa nämlich das Geld. Essen schein mir Wichtiger zu sein.
    Vielleicht liegt es auch daran das die Mitter laut Grundgesetzt einen "besonderen Schutz" genießt. Hmmmm? Die Mutter? Gehe ich als Mutter durch? Ich glaube nicht! Die Mutter ist in der Regel schon die Frau. Welchen Schutz genießt denn eigentlich der Mann? Oder sollte ich besser schreiben der Unterhaltspflichtige? "Dem Unterhaltspflichtigen muss soviel bleiben wie er für den eigenen Lebensunterhalt benötigt"! Cool, toller Satz! Wenigstens was. Wäre da nicht "der Kindesunterhalt muss gesichert sein". Warum bekomme ich denn die Kinder nicht einfach ganz zu mir. Ich unterschreibe meiner Ex-Frau sofort Blind eine Verzichtserklärung auf jeglichen Unterhalt. Mir würde es so gut gehen. Ich will Wissen wie denn das Bundesministerium für Familie das ganze sieht und bitte um einen Termin. Ein vorgefertigtes Schreiben teilt mir geob mit das da ja jeder kommen könne. Unsere Politik ist also nur auf Werbetafeln ansprechbar wenn es um die Wahl geht, nicht aber in den Zeiten zwischen den Wahlen, ok! Wusste ich nicht! Ich dachte immer dazu sei ein Bundesministerium da. Aber dann ein Geistesblitz, Mensch warum bin ich denn darauf nicht früher gekommen. Ich bin bei dem Bundesministerium ja völlig falsch, denn es ist ja ein Bundesministerium für Familie, Senioren, FRAUEN und Jugend! Sagt es doch gleich, auch das wusste ich nicht. Ich muss also erst ein Senior werden um Gehör zu finden, denn für Männer ist dieses Ministerium nicht zuständig. Deswegen fehlt auch jede Benennung der männlichen Gattung in diesem Ministerium.

    Ich sehe den Rechtsstaat Deutschland inzwischen mit anderen Augen. Die Idee der Demokratie ist für mich verfehlt. Wir sind eher ein Polizeistaat, komme her Freund wir helfen Dir. Ich hoffe es klingt so wie ich es geschrieben habe. Weigerst Du Dich diesem Spielchen beizuwohnen hängen wir Dir mal ein paar Verfahren an oder einige Monate Haft wegen Unterhaltspflichtverletzung lassen ihn schon vernünftig werden. Ich überlegte schon Oft das nicht einfach mal zu tun. Wäre Urlaub für mich. Urlaub? Was ist das denn???

    Eine Initiative ist schön und gut und ich bin schwer beeindruckt von dem was auf dieser Seite zu finden ist, aber man muss immer das Komplettpaket sehen und Fakt ist, der Staat bereichert sich wissentlich am Unglück zweier Menschen. Die Ehe ist ein Staatsgeschäft nichts anderes. Mit Scheidungen werden Milliarden verdient auch das las ich hier schon.

    Wenn dem Einhalt geboten werden soll geht das nicht über Initiativen, hierzu muss ein gemeinnütziger Verreich gegründet werden.
    Auf einen Test in Facebook sprangen innerhalb von einer Woche 17893 Menschen an, die Geschichten dieser Menschen liesen mich über Tage depressiv werden. Ach Mensch, ich vergaß! Ich bin kein Mensch mehr - ich bin ein alleinstehender Unterhaltpflichtiger.
    Wir brauchen Anwälte denen es genauso ging oder lassen sich Anwälte nie Scheiden? Wir brauchem Aufmerksamkeit, als Einzelkämpfer erreicht man gar nichts und hat es nur mit Bildungsressistenten Intelligenzallergikern zu tun. Bewegen lässt sich hier erst etwas wenn sensibilisiert ist und sensibilisieren kann man bei so viel Verbohrtheit nur mit dem Holzhammer.

    Ich hoffe ich bin hier niemandem zu Nahe getreten aber eure Seite veranlasste mich aus meiner Resignation zu erwachen und vielleicht doch weiter zu kämpfen. Vorerst alleine, aber wer weis...

  • Lieber Mike Plihts,
    nicht alles, was ich oben lese, ist für mich nachvollziehbar. Das mag an der Zusammenfassung liegen.
    Den hier beratenen Vätern bleibt bspw. immer(!) wenigstens das sozialhilferechtliche Minimum.
    Wenn Dir nur 600 € verbleiben, von denen noch MIete gezahlt werden soll, dann ist das rechtlich nicht i.O. und muss korrigiert werden.

    Im Ganzen aber beschreibst Du eine Grundsätzlichkeit, die uns Väter benachteiligt und die es rechtfertigt, eine Erneuerung nicht nur des Unterhaltsrechts, sondern des Familienrechts überhaupt zu fordern.
    Uns Vätern wäre auch schon geholfen, wenn die -rechtswidrige- mütterorientierte Rechtsprechung bei ihren Rechtsfindungsprozeß das Kindeswohl beachten würde.

    Einen gemeinnützigen Verein zu gründen, der sich die Interessenvertretung von Vätern auf die Fahnen geschrieben hat, ist nicht möglich. Denn sowas wird nicht als gemeinnützig anerkannt werden.
    Was fehlt -da gebe ich Dir Recht- ist ein organisierter Zusammenschluss einer Vielzahl von Vätern, die eine sinnvolle Aufgabenverteilung ermöglicht.
    Das erfordert aber eine gewisse Kompetenz, die sich -da bin ich aus Erfahrung ganz sicher- bei Fb nicht finden läßt.
    Und es erfordert eine Homogenität unter den betroffenen Vätern, die schlichtweg illusorisch oder utopisch ist.
    Wirf ein Blick in die einschlägige Forenlandschaft und Du wirst mir zustimmen.

    Väterwiderstand.de, ursprünglich als Verein organisiert, hat sich nicht zuletzt deswegen entschlossen, als offene Initiative dort Präsenz zu zeigen, wo Väter Hilfe benötigen und diese Hilfe zu leisten uns im Einzelfall möglich ist.

    Du bist mit Deinen kritischen Vorschlägen und Anregungen hier niemanden zu nahe getreten.
    Wir freuen uns, wenn es Dir gelingen sollte, aus Deiner Resignation zu entfliehen und selber aktiv zu werden.
    Dabei unterstützen wir Dich natürlich gerne.

  • Sehr geehrter Herr Emmermann,

    vielen lieben Dank für Ihre Worte.
    Ich sagte ja ich mache es sehr kurz und dennoch ist einiges zusammengekommen.
    Das es mit den 600€ mtl. nicht mit rechten Dingen zugeht sagte mir auch jeder Anwalt, jeder Rechtspfleger bei der gerichtlichen Klageantragsstellung, aber leider zählt nicht deren Meinung sondern letztendlich das was im Urteil steht. So lebe ich von den imaginären 850,00 € Selbstbehalt seit 2006 obwohl zwischenzeitlich der Selbstbehalt überall für einen alleinstehenden erwerbstätigen bei 1080 € liegt. Um das nun gerichtlich durchzusetzen muss ich klagen, wieder einmal und bei meiner Gerichtsurteilswelle ist die Aussicht auf Erfolg gleich Null und ohne diese Aussicht keinen Erstberatungsschein, keine Prozesskostenhilfe ich muss es selbst bezahlen was ich mir aber gar nicht leisten kann.
    Das ein Verrein für eine Interessenvertretung von Vätern nicht möglich ist, ist mir klar. Wie sollte denn hier auch eine Gemeinnützigkeit anerkannt werden. Deshalb erwähnte ich auch die 5% weiblichen Leidensgenossinnen, mache habens eben auch dumm erwischt und machen dasselbe durch. Ein gemeinnütziger Verrein könnte somit nur "Verrein für Unterhaltspflichtige e.V. tituliert werden". Unabhängig von Mann und Frau denn es betrifft hier beide Geschlechter und wie ich erwähnte will ich nicht zum Männerrechtler abgestempelt werden, denn das bin ich nicht. Ich bin Menschenrechtler in diesem Fall und das was mir und vielen anderen passierte betrifft Männer sowie Frauen und ganz besonders Kinder.

    Je mehr ich darüber nachdenke desto mehr vertiefe ich diesen Gedanken.
    Vielen Dank!

  • In einem Unterhaltsurteil werden die tatsächlich erzielten bereinigten Einkünfte berücksichtigt.
    Ist der Unterhaltspflichtige danach nicht leistungsfähig, wird geprüft, ob er seine Verpflichtung, sich unterhaltsfähig zu machen (Jobsuche), in ausreichendem Maße nachgekommen ist.

    Ich weiß, dass die Familiengerichte und -senate an dieser Stelle regelmäßig den Bogen überspannen und dem Vater ein fiktives Einkommen zurechnen und danach den Unterhalt berechnen, den man in Wirklichkeit zu zahlen gar nicht in der Lage ist. (Das ist meiner bescheidenen Meinung nach oftmals vorsätzlicher Verfassungsbruch, mithin eine -wenn auch nicht beweisbare- Rechtsbeugung.)
    Dann wird in der Regel gepfändet, was möglich ist, mit der Folge, dass in bestimmten Fällen nicht mehr als das sozialhilferechtliche Minimum verbleibt.

    Hier könnte ein Aufstockungsantrag beim Jobcenter helfen:
    http://www.väterwiderstand.de/index.php/wichtige-urteile/37-zum-thema-unterhalt/141-unterhalt-zum-nulltarif
    Man zahlt den geforderten und ausgeurteilten Unterhalt und läßt sich seine Einkünfte entsprechend aufstocken.

    Wer arbeitet, dem verbleiben ja auch noch zusätzlich Freibeträge, sodass der bereinigte finanzielle Rest immer deutlich über dem Hatz IV Satz liegt.

    Das ist nicht viel - könnte aber bei den von Dir vorgelegten Zahlen doch eine Verbesserung bedeuten.

    Unabhängig von Mann und Frau denn es betrifft hier beide Geschlechter und wie ich erwähnte will ich nicht zum Männerrechtler abgestempelt werden, denn das bin ich nicht. Ich bin Menschenrechtler in diesem Fall und das was mir und vielen anderen passierte betrifft Männer sowie Frauen und ganz besonders Kinder.
    Je mehr ich darüber nachdenke desto mehr vertiefe ich diesen Gedanken.

    Find ich gut!

  • Gast - Oliver Blob-Röder

    Melden

    2008 auf 2009 wurde ich geschieden , nach 13-jähriger Beziehung, so lange wir am jammern sind und unsere Männlichkeit irgendwo in den Schrank gehängt haben, werden wir und immer aus genau diesen Seiten, wie hier, treffen und nichts bewirken. - Frauen mit Kindern haben und werden immer die bessere Lobby genießen, fertig und aus.
    Auch wenn die "guten Daddy´s", das heißt für mich, die Alimente kommt in voller Höhe und regelmäßig, sich im Recht fühlen und dieses auch, auf dem Papier haben, auf den Schlips getreten fühle. - Wir sollten uns dem System anpassen und nie das Ziel, die Kinder und deren Wicklung aus den Augen verlieren. - Auch wenn es uns wie ein Tritt in die Eier vorkommt. Denkt in Ruhe darüber nach. - Statements an oblob@gmx.de

  • Wir sollten uns dem System anpassen und nie das Ziel, die Kinder und deren Wicklung aus den Augen verlieren.

    Das zusammen geht aber nicht.
    Wenn wir uns dem System anpassen, werden wir unsere Kinder zwangsläufig aus den Augen verlieren.
    Denn "das System" ist darauf angelegt, Väter zu entmachten und zu entsorgen.
    Das zeigen jedenfalls die Erfahrungen. Deshalb gibt es den Väterwiderstand.de

  • Hallo Mike!

    Ich kann Dich 100% verstehen. Es ist leider ganz genau so bei mir.
    Längere Ausführungen erspare ich mir. Du hast bereits alles nieder geschrieben.
    Ich sag nur das: Durch dieses Trennungsdrama bei mir ab dem August 2014 habe ich mittlerweile 2 Häuser verloren, bin ernsthaft erkrankt, erhalte Psychotherapie und habe zudem von meinem Doktor zwischen den Zeilen erfahren, dass ich eigentlich schon tot bin.
    Ab Mai gehe ich einem 24 Stunden Job nach. Mehr geht leider nicht mehr. Zudem bin ich noch zu 70% Schwerbehindert und spüre immer mehr die Spätfolgen meines Staats - Unfalls von 1989.

    Ende meiner Ausführungen. Ich habe dem Schreiben von Mike absolut nichts hinzuzufügen.

    Aber eines ist gewiss ganz sicher: Deutschland ist ein kranker Mann.

  • Es gibt Dinge, die muss man aushalten. Richtig. Aber man muss sie nicht als Gott gegeben hinnehmen. Veränderungen kamen und kommen nur langsam und immer nur dann, wenn stetiges Bemühen, Gegenwehr und Durchhaltevermögen stattgefunden hat. Selbst wenn es einem selbst keinen Nutzen mehr bringen kann, ist es Pflicht eines Jeden, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Alle gesellschaftlichen Veränderungen haben begonnen, indem man gegen ärgste Gegenwehr jahrelang Widerstand leistete. Deshalb auch "VäterWIDERSTAND"

    Zugegeben. Es ist unbequem und energieraubend. Raubender zumindest, als eine Kapitulation, die eine scheinbare Ruhe zur Folge hat, die noch dazu teuer erkauft werden muss.

    Offen gesagt: Mir sind mittlerweile diejenigen Väter ein Greuel, die trotz eigener schlimmer Erfahrungen den Kopf in den Satz stecken, nach außen proklamieren "Man könne ja sowieso nichts machen", sich jedweden eigenen Engagements entziehen, aber bei Facebook dann mit Fragen aufwarten, die gerade aktuell sind, um sich dann mit Antworten zu begnügen, wie: "Ich glaube das....", oder gar, sich vollständig ausziehen zu lassen und der Illusion anheim fallen, sie täten Ihrem Kind damit Gutes. Letztendlich überlassen Sie ihr Kind nämlich gerade denjenigen, die manipulierend und umgangsboykottierend auch noch Rechtfertigungsbetrug betreiben und sich Bestätigung für Ihr Tun holen und dies so lange, bis sie selbst glauben, tatsächlich etwas Gutes getan zu haben.

    Väter, die sich mit ihren bescheidenen Mitteln im Übrigen nicht zur Wehr setzen, unterstützen damit gleichzeitig übelsten Kindesmißbrauch. Kann das die Lösung sein?

    Im Übrigen: Wenn man schon zu bequem ist, Antworten in einem Forum abzurufen und stattdessen eine E-Mail Adresse hinterlässt, dann muss man damit rechnen, auf genau dieser keine Antwort zu bekommen. Schlicht aus den Grund, das mit der dann folgenden Diskussion keinem der anderen Betroffenen geholfen ist, weil diese solche Diskussionen ja nicht mit verfolgen können und auch schlicht aus dem weiteren Grund, dass genau diese Bequemlichkeit eben dazu geführt hat, dass man mit den betroffenen Vätern und auch mit deren Kindern scheinbar machen kann was man will.

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.