Kindeswohlmißachtung durch deutsche Familiengerichte

Bewertung: 5 / 5

Star ActiveStar ActiveStar ActiveStar ActiveStar Active
 
Details

 

Geehrte Frau Dr.Wahsner!

 

Geliebt, umsorgt und behütet.

Gefördert, quotiert, priviligiert, studiert.

Sie danken Ihren Eltern.Beiden.

Doktorarbeit, Heirat, Mutterschaft, Richterin am Familiengericht.

 

Und dann?

 

Dann nehmen Sie meiner Tochter den Vater.

 

Als Richterin entscheiden Sie über Eigentumsrechte.

Das haben Sie gelernt.

Sie beschließen, verkünden und ordnen an.

Doch Familienkonflikte lösen Sie am Familiengericht nicht. Das stand nicht auf dem Studienplan. Sie schaffen Situationen , wie es Ihr Präsident im Brief an Wolfsperger ausdrückte.

 

In meiner "Umgangs-und Sorgerechtssache" reihten Sie Umgangsausschlüsse im Wege einstweiliger Anordnungen aneinander und meinen dies wäre rechtskonform.

 

Sie glaubten ein dritter Gutachter könnte Sie kundig machen; doch Sie produzierten nur Kosten und nährten professionelle Helfer während das Kind indoktriniert wurde. Zeit spielte für Sie keine Rolle, das Beschleunigungsgebot schien Ihnen unbekannt.

 

Werte Frau Richterin, aus meiner Sicht als betroffener und diskriminierter Vater war und ist Ihr Handeln verantwortungslos und so wenig rechtskonform wie der jüngst von Ihnen beschlossene totale Umgangsausschluss. Obwohl Ihre Referendarzeit noch nicht so lange zurückliegt scheint die Kenntnis der Intentionen des Gesetzgebers zum Sorge-und Umgangsrecht in Ihrem Gerichtssaal bereits vergessen zu sein.

 

Sie sind fleißig. In Ihrem Beschluss schreiben Sie viel, reihen Textbaustein an Textbaustein, benutzen mehrfach den Plural obwohl es "nur" um ein Kind geht und hangeln sich von einer Tautologie zur nächsten getreu dem Motto "Mein Beschluss ist richtig, weil meine Entscheidung richtig ist."

Sie huldigen dem Willen des Kindes und ignorieren dabei völlig, dass meine Tochter eine handelnde Kreidekreismutter mit starken rechtswidrigen Willen hat. Letztendlich verbieten Sie sogar einen (nicht existierenden) Briefwechsel zwischen meiner Tochter und mir ohne Ihre Entscheidung auch nur im Ansatz, geschweige gar nachhaltig, zu begründen.

 

 

Wenn Herr Jürgens verpudelt vom Mann als das Problem und dem Fehler im System singt, ist das Show und seinem Lied scheint einzig noch eine dem Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg gewidmete Strophe zu fehlen "Der Vater ist das Problem. Er ist der Fehler im (Familien-)System".

 

http://www.udojuergens.de/lied/der-mann-ist-das-problem 

 

Wer möchte kann Fan von Herrn Jürgens sein, wer nicht, nicht.

 

 

Sie, werte Frau Richterin Dr. Wahsner, verletzen systematisch mein Persönlichkeitsrecht und meine persönliche Ehre, indem Sie mich mit dem im Höchstmaß beleidigenden Begriff des Hurenbocks (= altdeutsch: Kindsvater) belegen

 

http://www.efkir.de/img/ratgeber/dokumente/Sprache%20im%20Familienrecht.pdf.

 

Ihr Umgang mit meiner Tochter und mir ist unfair und zutiefst von Würdelosigkeit geprägt.

Wenn Sie in Ihrer Doktorarbeit

 

http://www.dr.hut-verlag.de/9783868534825.html

 

über den würdevollen Umgang mit dem menschlichen Leichnam die Frage erörtern, wie lange der Leichnam Träger von Grundrechten ist, warum ignorieren Sie dann die Rechte des lebendenden, nichtehelichen Kindes und seines lebenden Vaters?

 

Mit Ihrer brutalen Endentscheidung den Umgang zwischen mir und meiner Tochter (erneut und jetzt) bis zum Mai 2015 zu untersagen, verweigern Sie meiner Tochter und mir in barbarischer Art und Weise das naturgegebene Recht auf Beziehungspflege und vollenden eine zehn Jahre andauernde juristische Entfremdung des Kindes und meine Entsorgung als Vater.

 

Dafür tragen Sie die Verantwortung.

 

Ihre Entscheidung, veröffentlicht unter

 

http://sorgerechtapartheid.de/dokumente.html Ziffer 2  

 

ist nichts weiter, als die juristische Förderung des Kindesmissbrauchs und die Vollendung der Entfremdung des Kindes und der Entsorgung seines Vaters, statt Lösung des Familienkonflikts.

Im Wesen ist sie reaktionär. Sie dokumentiert die Ungleichbehandlung ehelicher und nichtehelicher Kinder, die Ungleichbehandlung von Eltern und die ideologisch motivierte Selektion des Vaters.

Aber vor allem ist sie ein Missbrauch des kindlichen Opfers durch das Gericht, indem Äußerungen meiner Tochter, die zutiefst gegen ihre naturgegebenen Eigeninteressen gerichtet sind, als Triumph des Kindeswillen gewertet werden. Ein infantiler Triumph der in Wahrheit ein Triumph der Instrumentalisierung des Kindes durch Erwachsene darstellt.

 

Ihre Entscheidung erlangt zwar Rechtskraft. Nichtdestotrotz kann Unmenschlichkeit und Unrecht, wie allein die Geschichte der deutschen Justiz der vergangenen sieben Jahrzehnte dokumentiert, nie Recht werden.

 

Was würden Sie, sehr geehrte Frau Familienrichterin Dr. Wahsner, fühlen, sollten Ihre Kolleginnen Sie zur Gefährderin erklären, die gemeinsame Obsorge verweigern und Sie gewaltsam von Ihrem Kind trennen, weil es zur Ruhe kommen soll und das sein Wille sei?

 

Was würden Sie empfinden, wenn Ihnen als ausgegrenzten Elternteil zudem die nicht unerheblichen Kosten für die Entfremdung des eigenen Kindes auferlegt werden so wie es vor 75 Jahren Praxis war Ausgegrenzten die Rechnung aufzuerlegen

 

 

So wenig wie die Einstufung als Gefährderin rechtstaatlich ist so wenig ist es die unbegründete Trennung der Kinder von ihren Eltern.

 

Wenn Sie schon gewohnheitsmässig den Antrag auf gerichtliche Feststellung der gemeinsamen elterlichen Sorge gemäß Grundgesetz Artikel 6 abweisen und den Vater kostenrechtlich diskriminieren (Ihr Beschluss vom 26.01.2011 - 133 F 16582/10 -, vgl.auch http://www.vaeternotruf.de/kostenrecht.htm ), warum gleichen Sie diese Barbarei nicht wenigsten dadurch etwas aus, dass Sie den Umgang konkret, umfassend und vollziehbar anordnen und durchsetzen?

Zehn Jahre haben Sie und Ihre Kolleginnen das verhindert.

 

Die von Ihnen in Ihrem Gericht vorgenommene Diskriminierung des Vaters (GG Art 3) und die Einstufung als (Kindeswohl-) Gefährder, bei dem kein konkreter Verdacht der Begehung das Kind schädigender Taten besteht, offenbart eine richterliche Überzeugung als höchste Stufe des Tatverdachtes, die von vornherein vernünftige Zweifel ausschließt und den minderwertigen, da nicht sorgerechtlich befugten Elternteil, der sich mit einem Antrag auf Regelung des Umgangs an das Gericht wendet, von Anbeginn zum Täter erklärt.

 

Das Ergebnis Ihres Verfahrens werde ich nicht akzeptieren.

Mit der abartigen, von Unmenschlichkeit geprägten Situation werde ich keinen Frieden schließen.

 

Für mich ist erschreckend, dass, auch seit dem offenen Brief Wolfspergers, im Gerichtsbezirk Berlin, trotz Änderung des gesetzlichen Leitbildes und der halbherzigen Sorgerechtsreform, keine Bereitschaft besteht den erforderlichen Paradigmenwechsel im Familienrecht zu vollziehen.

Ich stelle einen unheilvollen Staffelwechsel der Generationen und Geschlechter fest der eine Zunahme an verquasten und unbestimmten juristischen Begrifflichkeiten bei der Durchsetzung gender-und mütterideologischer Zielsetzungen erwarten lässt.

Dabei ist und bleibt das Lügenwort Kindeswohl die zynischste Worthülse die sich die deutsche Justiz, neben weiteren unbestimmten Rechtsbegriffen, hat einfallen lassen und deren Deutungshoheit sie beansprucht

 

http://de.wikimannia.org/Kindeswohlgef%C3%A4hrdung

 

bzw. auch unter

 

http://www.dfuiz.net/kap_2/2-5/4.html.

 

Die von Ihnen, werte Frau Richterin Dr. Wahsner, angeführte Kindeswohlgefährdung ist ein Konstrukt und in Anbetracht der Tatsache, dass es keine Nichtgefährdung des Lebens gibt, stellt Ihr Beschluss den eigentlich schädigenden Tatbestand dar

 

http://de.wikimannia.org/Kindeswohl.

 

 

Die Interessen von Kindern werden solange missachtet wie die Richterinnenschaft, berufsbedingt überheblich und mit alleinigem Deutungsanspruch, Kindeswohl als Mütterwohl auslegt.

 

Möge Ihrem Kind das Schicksal meiner Tochter erspart bleiben!

 

 

Hochachtungsvoll 

 

Gert Bollmann

 

  

Kommentar hinzufügen

Personen in dieser Konversation

  • Gast - www.Familiengerichts-Schan.de

    Melden

    So auch RIin AG München Kathrin Helene Lohmöller, welche nach hiesiger Rechtsauffassung nachweislich Rechtsbeugung und Verwahrungsbruch beging. Beweise auf www.Familiengerichts-Schan.de

  • Gast - Andreas Puderbach

    Melden

    Die Krux der Sache liegt in der im Schreiben benannten schlechten Ausbildung, gepaart mit der naheliegenden und daher notwendigen Unterstellung, dass persönliche Meinungen und ideologische Einstellungen, diese Richter/innen dazu veranlassen nach Gutdünken "Recht" zu sprechen. Wenn mit normalem gesunden Menschenverstand eine Entscheidung eines Richters, als auch unter Hinzuziehung eigener juristischer Fachkenntnis oder erfolgter juristischer Beratung, gesprochenes Recht nicht mehr nachvollziehbar ist, muss gröbste Fahrlässigkeit, ja sogar Vorsatz, unterstellt werden! Das Richteramt im Familienrecht ist derart beschädigt - und dies begründet - das man behaupten darf, es handelt sich um systematische Menschenrechtsverletzungen.
    Ich darf behaupten, da ich nicht nur im eigenen Falle, sondern auch privat, abseits von Berührungen rechtlicher Natur, Kontakte bzw. Gesprächskontakte mit mehreren Richtern hatte, die nichts von meiner Meinung und meiner Tätigkeit für Väter wussten und wissen, dass sich mir diese Menschen als dumm, arrogant, selbstherrlich und faul erschienen.
    Eine Kontrollinstanz für diesen reaktionären Beamtenapparat, der derzeit noch klaglos von den niedergeknüppelten Bürgern, am fressen gehalten wird, ist dringend geboten. Das in diesem Zusammenhang undiplomatische Vokabular absolut gerechtfertigt.
    Das Funktionieren des Rechtstaates ist nicht mehr nur in Gefahr, sondern zwischenzeitlich schon fragwürdig, ob dieser im Ansatz noch vorhanden ist. Wenn sich aber ohne weitere Konsequenzen in Deutschland schon über höchstrichterliches Recht und die Rechtssprechung aus Brüssel hinweg gesetzt wird, und dies keine Folgen hat, darf man zurecht anzweifeln, ob die Verfassung und das Grundgesetz nicht zur Makulatur verkommen ist.

  • Offensichtlich verfügen Familiengerichte wie auch die Senate der Oberlandesgerichte ganz überwiegend nicht über den Menschenverstand, der erforderlich ist, um in Angelegenheiten das Sorgerecht oder den Umgang betreffend, kindeswohlfördernde Entscheidungen treffen zu können. Mangelnde Förderkompetenzen, Bindungstoleranzdefizite, bis hin zu vollkommener Erziehungsunfähigkeit werden auf Seiten der Mütter inkauf genommen, um Väter aus der Erziehungsverantwortung hinauszudrängen.
    Ganze Clans feministischer Sturmtruppen in Frauenhäusern, Jugendämtern und sonstigen freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe stehen bereit, um den betroffenen Kindern Arme und Beine auszureißen, wenn es darum geht, sie vom Vater wegzuzerren und den Müttern zuzuführen. Zum Wohle des Kindes!

  • In "eigener Sache" noch ein Nachtrag der richterliche Einstellung dokumentiert.
    Mein Hausbriefkasten enthielt heute einen Standardbrief vom 23.06.2014 des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg.
    "Sehr geehrter Herr Bollmann,

    in der Familiensache betreffend das Kind

    L.H.

    wird auf Ihre E-Mail vom 22.06.2014 an den Dienst-Account der Richterin darauf hingewiesen, dass diese keine offizielle Anschrift für Verfahrensschriftsätze der Beteiligten ist. Sie werden gebeten, weiteren Schriftverkehr an diesen Account zu unterlassen. Eventuelle weiterer Schriftverkehr dorthin wird gelöscht werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Wahsner
    Richterin am Amtsgericht " (Formulierung originalgetreu übernommen)

    Tja, der offene Brief ist kein Verfahrensschriftsatz.
    Wird Frau Dr. Wahsner eine offene Antwort geben??

  • Wird Frau Dr. Wahsner eine offene Antwort geben??

    wohl kaum!
    Sie spielt ja gegen uns. Da ist sich zu verteidigen keine hilfreiche Rhetorik.
    Aber auch sie per eMail zu kontaktieren ist nicht das Beste! Alternative

  • Hallo erstmal.
    Es ist doch sehr interessant was man so für Berichte über das Familiengericht Tempelhof - Kreuzberg liest.
    Besonders über Frau von Hollen.
    Diese wundervolle Dame war ebenfalls meine Richterin im Jahre 2013 und 2014. Und ich würde sie am liebsten heute noch....
    Leider entscheidet sie immer noch zum Wohle der Mutter. Es ist ihr egal dass mein Kind mehrfach hin und her geschubst wird, so wie die Mutter gerade Lust hat. (Ich muss sagen dass das Kind bei mir lebt, weil sie die Kleine nicht wollte)
    Aber denn noch gibt es kein Rythmus für das Kind. Die Mutter hält sich nicht an die Auflagen vom Gericht und vergisst pausenlos ihr Kind. Was kommt dabei raus? Klar, der Mutter werden noch mehr Freiräume eingeräumt und ich habe mich ständig nach der Mutter zu richten. Da der Umgang mit der Mutter eh schon viel zu hoch war und sie ja eh das Kind öfters vergass wollte ich dies Ändern lassen, da die gute Dame ja nicht gewillt war, andere Termine wie z.b. beim Jugendamt oder Familienberatung wahrzunehmen (sie behauptete ihr wurde ständig die Post geklaut, und es wurde ihr geglaubt) musste ich auf meine Kosten vors Gericht gehen. Dabei wurde ich noch angemacht wie ich es mir wagen konnte. Naja es wurde auch ganz klar gesagt "Ein Kind gehört zur Mutter".
    Die ganzen Beleidigungen, Bedrohungen, die vergessenen Termine, die Anzeige wegen Körperverletzung im Beisein des Kindes, das die Mutter bereits mehrfach vorbestraft ist, das alles interessiert nicht. Es zählt nur die Zukunft.
    Ich muss auch sagen das genau diese Richter bzw. Entscheidungen der Grund dafür ist, das die Geburtenrate immer weiter sinkt. Welcher Mann will überhaupt noch Kind haben, wenn man so von Vaterstaat verarscht wird? Wer rennt schon selber in den Tod wenn er weis das es sein Tod ist?
    Ich habe mein Urteil von einem guten Anwalt checken lassen und er war empört wie man sowas fabrizieren konnte. Keiner versteht den Scheiß der da geschrieben wurde. Leider Gottes, obwohl mein Kind bei mir lebt, seh ich sie auch immer weniger. Manchmal ist sie auch nur zum schlafen hier.
    Mir wurde auch gesagt das Aufenthaltsbestimmungsrecht wird nur entschieden wenn sich beide Teile nicht einig sind wo das Kind leben soll. Meine Ex hat dann vor Gericht noch gesagt sie will das Kind zu sich nehmen. Aber der Antrag meiner Seits wurde abgelehnt, mit der Begründung das die Kindesmutter ja damit einverstanden sei, das DERZEIT das Kind bei mir lebe. Bin ich grad Blöd oder wer?
    Mutter sagt sie will das Kind. Ich will dass das Kind bei mir bleibt. Sind wir uns einig?
    Ich wäre dafür alle Familienrichter die ständig gegen Väter entscheiden erstmal ausgetauscht werden sollten und keinen neuen Job und keine Pension bekommen, damit die erstmal wissen was es heist etwas zu verlieren bzw. ungerecht behandelt zu werden.
    Ein Verein der Aktiv gegen diese Richterinen vorgeht wäre auch was sehr schönes. Leider wehrt sich auch die Presse solche Fälle zu veröffentlichen.
    Ich hoffe die Männer werden irgendwann den Kampf gewinnen, auch wenn ich es für die nächsten 100 Jahre nicht sehe, weil wir Männer einfach nichts wert sind ausser zum Zahlen.

    Hochachtungsvoll

Powered by Komento
   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.