Der Väteraufbruch und das gemeinsame Sorgerecht

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Eine Publikation, die uns aus der Seele spricht:

 

 

 

Eigentlich erhalte ich gern Post.

Es gibt Post, die Mann (und Frau) vergeblich erwarten.

Es gibt Post die man nicht braucht.

Und es gibt Post die man nicht vergißt, weil sie den Zeitgeist verkörpert und Kultstatus erlangt.

 

Zu den aussichtslosen Erwartungen gehören zweifelsfrei Antworten, Stellungnahmen und ernsthafte Auseinandersetzungen der aktiven Familiengerichtsbarkeit auf offene Briefe entsorgter Väter in denen diese "ihre" Richterinnen mit kontroversen Aussagen, Unwahrheiten und dem Leid der Kinder konfrontieren.

 

Die Post, die man nicht braucht, kommt erfahrungsgemäß stets zum Wochenende. Auch ein Aufkleber "keine Werbung" vermag einen Briefkasten vor dem Füttern mit Gerichtspost nicht zu bewahren.Zuletzt machte ich diese Erfahrung mit der Zustellung eines Antrages auf Erlass einer einstweiligen Verfügung.

(Für Interessenten habe ich den Inhalt dieser Postsendung auf der Seite "Bilder" dargestellt.

Mit dem Ende der DDR haben sich naturgemäß Zensurwünsche nicht in Luft aufgelöst. Und über die einzig motivationsfördernde, von den Organen der Rechtspflege organisierte "Krötenwanderung" - der Geldtransfer in anwaltliche Börsen - brauche ich mich hier nicht einzulassen.)

 

Gestern fand ich in meinem Postfach eine Mail die sicher als unvergeßlich einzustufen ist.

Sie befasst sich mit dem Thema dieser Homepage und scheint Kultstatus erlangen zu wollen.

Unter der Überschrift Neues Sorgerecht wird nur "behutsam" umgesetzt berichtet der Verein Väteraufbruch für Kinder von einem ersten Erfahrungsaustausch über die Neuregelung für nichteheliche Väter zur Übertragung des gemeinsamen Sorgerechts vom 19.06.2013.

Zutreffend wird festgestellt, dass die Sorgerechtsreform des vergangenen Jahres nicht im Einklang mit dem Grundgesetz steht. Was nun allerdings die "behutsame" Umsetzung einer Grundrechtswidrigkeit durch Richter und ihre Helfer darstellt mag jeder Aufgeweckte selbst beurteilen.

Während in "meinem" Fall die geeinte schwarze Phalanx und die von ihr finanziell abhängigen Professionen weiter ungestört und gewohnheitsmässig Menschenrechtsverletzungen begehen -ich verweise auf die von mir veröffentlichten familiengerichtlichen Umgangs-und Sorgerechtsbeschlüsse allein der letzten 15 Monate- und die Zensurattacke gegen Sorgerechtapartheid.de, scheint der deutschlandweit mitgliederstärkste Väterverein die jetzige Generation entfremdeter Kinder und entsorgter Väter bereits abgeschrieben zu haben, indem er handzahm um eine "wissenschaftliche Begleitforschung" bittet.

Eine wissenschaftliche Begleitforschung zu Grundrechtsverletzungen statt Schluß mit dem Spuk?

 

 

Als entsorgter Vater eines entfremdeten Kindes bleibt mir die zynische Frage:

Was ist der Unterschied zwischen dem familiengerichtlich angeordneten Missbrauch meiner Tochter vor dem Mai 2013 und danach? Gibt es heute etwa einen "behutsamen Kindesmissbrauch"?

 

Gert Bollmann

03.September 2014

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Personen in dieser Konversation

  • "... und die Welt hebt an zu singen, triffst Du nur das Zauberwort!"

    Eigentlich ist alles längst gesagt!
    Von Proksch, die Kinderrechtekommission, Sünderhauf, Kodjoe etc. pp.
    Aber man hat noch nicht den richtigen Ton getroffen, um Veränderungen zu bewirken! Damit hat der VAfK ein Problem. Dort meint man, es käme darauf an, alles möglichst oft zu wiederholen und viel um den "heißen Brei" herumzureden.
    Doch was soll ein Verein, der mittlerweile selber Teil der parasitären Helferindustrie geworden ist, schon groß anders machen?
    Man versucht Mitglieder herbeizureden. Schließlich lebt es sich nicht schlecht, mit vielen Beiträgen und öffentlichen Zuwendungen.
    Dann muss man auch mal was leisten, damit nicht der Eindruck entsteht, der Verein lebe für sich selbst.
    Eine wissenschaftliche Begleitforschung! Um zu bestätigen, was jeder Vater, der um seine Kinder kämpfen muss, längst weiß:
    Es hat sich nichts geändert!

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"