Gerichtspossen am Gericht Zossen

Details

Es geht um Kindesentzug.

Termin der Hauptverhandlung am 11.09.2014  ab 14:00 Amtsgericht  Zossen

Der Täter:

Ein Vater, zu dem das von seiner Mutter 'entzogene' Kind ein offensichtlich gutes und vertrauensvolles Verhältnis hat.

Es hatte den vorübergehenden Aufenthalt mit seinem Vater in Frankreich überwiegend genossen.

 

Weswegen dieser Fall hier auszugsweise veröffentlicht wird:

Mütter, die nach der Trennung die gemeinsamen Kinder in der Regel betreuen und die in vielfacher Weise uns Vätern Sorgerechte und Auskunftsrechte vorenthalten und selbst gerichtlich beschlossene Umgangsrechte unterlaufen, boykottieren oder sabotieren,  erfüllen den Tatbestand der Entziehung Minderjähriger tagtäglich.

Wir Väter sind in solchen Situationen darauf angewiesen, dass kompetente, auf das Kindeswohl bedachte Familiengerichte gegen die boykottierende Mutter ein empfindliches Ordnungsgeld verhängen.

Wer in einem solchen Fall den Fehler macht, das von der Kindsmutter vorenthaltene Kind als Zeuge vernehmen zu lassen, damit es gegen seine Mutter aussagt, begeht eine Todsünde, die ihm das gemeinsame Sorgerecht kosten kann.

Mit ziemlicher Sicherheit aber läuft er Gefahr, mehrere Wochen oder Monate sein Kind nicht mehr zu sehen.

 

Die dafür verantwortlichen Täter:

Familiengerichte, Jugendämter und eine parasitäre, nicht selten ausschließlich am Profit orientierte Helferindustrie!

 

Verfahrensauszug:

Gegenwärtig:
Richterin am Amtsgericht Neuhaus
als Ermittlungsrichterin


Beschluss:
Gemäß 226 Abs. 2 StPO wird von der Hinzuziehung eines Urkundsbeamten der Geschäftsstelle in der Kindesanhörung abgesehen.


Verfahren
gegen Michael M.
geboren am .......... in Wolfsburg,
wohnhaft                                     
wegen Entziehung Minderjähriger


Es erschienen:
das minderjährige Kind Nina W. in Anwesenheit ihrer Mutter
Die Anhörung des Kindes Nina W. fand in Anwesenheit ihrer Mutter statt.


Zur Person:
Nina W., 5 Jahre alt, wohnhaft in M.


Der Beschuldigte ist der Vater des Kindes.
Die Mutter wurde über das Zeugnisverweigerungsrecht des Kindes nach § 52 Abs. 1 Nr.3  Abs. 2 StPO belehrt und erklärte: Nina soll aussagen.
Nina wurde erklärt, dass sie die Wahrheit sagen muss.

,Mein Papa ist voriges Jahr mit mir nach Frankreich gefahren. Das war nicht schön. Ich wollte bei Mama in Deutschland bleiben. Ich wollte von Papa 2 Autos haben, ein oranges Rennauto und ein blaues Bobbycar (die Mutter erläutert, dass es sich um Spielzeugautos handelt).
Papa hat gesagt, dass ich die nur haben kann, wenn ich bei ihm wohne, wenn ich bei Mama bleibe, kann ich sie nicht haben. Als er mich abgeholt hat, hat er gesagt, er hat eine Überraschung für mich und dann hat er mich hinten ins Auto auf die ganzen Sachen gesetzt.
Wir sind mit einem Bus gefahren (nach Angaben der Mutter handelte es sich um einen VW-Bus) und er hat gesagt, wir fahren nach Frankreich. Ich wollte bei Mama bleiben, aber er ist einfach gefahren.
Auf Frage: Ich war nicht im Kindergarten und habe nicht mit anderen Kindern gespielt.
Auf Französisch konnte ich nur ,,oui" und ,,nonu sagen."
Die Mutter berichtet dazu, dass Nina ihres Wissens nach zusammen mit dem Vater für kurze Zeit im Elsaß in einer deutschsprachigen Familie gewohnt habe und dort auch in den Kindergarten gegangen sei.

Daraufhin wird Nina noch einmal gefragt, ob sie sich daran erinnern könne.
,,Doch, ich weiß jetzt wieder. Die waren nett, ich weiß nicht, wie sie hießen. Die hatten 4 Kinder, 2 Mädchen und 2 Jungen, alle waren 4 Jahre alt. Nein, doch nicht, das eine Mädchen war 2 Jahre alt. Das Mädchen, was 4 Jahre alt war, war meine Freundin. Papa wollte dann aber da weg, weil die Kinder ihn nicht in Ruhe gelassen haben."
Die Frage, was sie genau gemacht haben, konnte Nina nicht beantworten.

Die Mutter erklärte dann, soviel sie wisse, habe es Streit gegeben und die Familie habe den Vater und Nina 'rausgeschmissen. Die Mutter fragt noch, ob es dort eine Mandy gab, aber Nina antwortet, es gab keine Mandy.


Nina weiter:
,,Im Kindergarten haben die Kinder auch deutsch gesprochen. Mit Mama habe ich die ganze Zeit nicht telefoniert. Ich habe Papa auch nicht gesagt, dass ich telefonieren will. Habe die Mama aber vermisst. Mama hat mich dann in Frankreich gefunden.

Ich möchte am liebsten, dass Papa und Mama da sind, aber Papa war böse zu Mama."
Auf Nachfrage: ,,Zu mir war er nicht böse."
Auf Nachfrage der Mutter:
,,Ich war mit Papa auch in einem Automuseum. Wenn wir duschen mussten, sind wir ins Schwimmbad gegangen. Da hat Papa mir gezeigt, wie man richtig schwimmt, da war es toll.
Das war aber das einzige, was toll war.
Ich durfte auch bei Papa Computer spielen, das hat auch Spaß gemacht. Ich spiele gern mit Autos. Und ich esse gerne Nudeln. In Frankreich gab es auch Nudeln, aber andere. Die haben aber auch geschmeckt."
Die Mutter erklärt, dass der Beschuldigte vor seinem Frankreichaufenthalt noch eine Zeitlang
in Deutschland gewesen sein muss mit einer Gönke G.

Nina wird gefragt, ob sie G. kenne und sie antwortet:
"G. hat mich in Frankreich besucht. Sie war immer lieb zu mir und ich auch zu ihr".

Nach Angaben der Mutter hat Nina anfangs viel über ihren Aufenthalt beim Vater erzählt, aber immer nur Bruchstücke. Es sei ein bisschen so gewesen, als ob Nina das anfangs als eine Art Urlaub empfunden hätte. In letzter Zeit erzähle sie aber immer weniger.

Mit dem Vater bestehe derzeit kein Kontakt, dies ginge auch nur über geregelten Umgang.

Nina sagt dazu:
,,Ich möchte meinen Papa gerne wieder sehen, aber er soll mich nicht wieder mit nach Frankreich nehmen. Wenn er das nicht macht, möchte ich auch wieder mit ihm zusammen sein".
Das Protokoll wird von der Mutter selbst gelesen und genehmigt.

Neuhaus
Richterin am Amtsgericht

 

Persönlicher Eindruck zur Vernehmung des Kindes Nina W.

Nina machte einen altersgerecht entwickelten Eindruck, sie war aufgeschlossen und freundlich und beantwortete bereitwillig die ihr gestellten Fragen. Während der Vernehmung zeichnete sie mehrere Bilder. Es war deutlich, dass sie offenbar einige Erlebnisse des Aufenthalts bei ihrem Vater entweder verdrängt hatte oder wirklich nicht mehr wusste.
Einiges brachte sie auch durcheinander (z. B. Alter der Kinder der Familie in Frankreich und die zeitliche Abfolge der Geschehnisse). Insgesamt entstand der Eindruck, dass sie den Aufenthalt bei ihrem Vater nicht unbedingt als unangenehm empfunden hat, aber überhaupt nicht verstehen konnte, warum ihr Vater sie mitnahm und sie keinen Kontakt zur Mutter haben durfte. Sie war wohl mit der ganzen Situation völlig überfordert und traute sich deshalb auch nicht, Wünsche hinsichtlich einer Kontaktaufnahme mit ihrer Mutter zu äußern.
Negative Gefühle zu ihrem Vater hat sie aber nicht und es machte auch den Eindruck, dass die Mutter solche nicht fördert, sondern versucht, Nina Positives von ihrem Vater zu vermitteln.

Zossen, 29.04.201 3

Neuhaus, Ri'in AG

 

Wegen des ganzen vom Vater heftig kritisierten Verfahrensprozedere, lehnte dieser Richterin Neuhaus wegen Besorgnis der Befangenheit mit förmlichen Antrag ab.

Darauf erging nachfolgender Beschluss:

Beschluss
In der Strafsache gegen Michael M. (pp.)
wird der Befangenheitsantrag des Beschuldigten vom 28.04.2013 als unlässig verworfen.


Gründe:
Die Begründung des Beschuldigten ist zur Rechtfertigung eines Ablehnungsgrundes völlig ungeeignet.

Sie enthält ausnahmslos haltlose und aus der Luft gegriffene Behauptungen, zu denen sich weitere Ausführungen erübrigen.


Zossen, den 29.04.2013
Neuhaus, Ri'in AG

 

Anmerkung des Väterwiderstand.de

Dem aufmerksamen und geduldigen Leser mag die Methode, mit der hier ganz offensichtlich ein Vater "in die Pfanne gehauen" werden soll, bekannt vorkommen.

Ein fünfjähriges Kind wird als Zeuge vernommen.

Seine Mutter -wir gehen davon aus, dass sie die Anzeigenerstatterin ist- genehmigt diese Zeugeneinvernahme und entbindet die gemeinsame Tochter davon, nicht gegen ihren Vater aussagen zu müssen.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt?

Eine als befangen erklärte Richterin entscheidet in eigener Angelegenheit und bewertet den Antrag des Angeklagten als Unsinn!

Und dieselbe Richterin bewertet die Aussagen eines kleinen, unschuldigen und von allen -insbesondere von seiner Mutter- im Stich gelassenen Kindes so, dass im Ergebnis eine Belastung für den angeklagten Vater herauskommt und die Mutter -wen wundert es noch- einen Heiligenschein erhält.

Das bewertet Väterwiderstand.de als ein bühnenreifes Possentheater!

 

Sehr geehrte Frau Richterin Neuhaus,

mit aller Vorsicht und Zurückhaltung und keinesfalls mit der Absicht, beleidigend zu wirken stellt sich uns die Frage, ob Sie vielleicht doch Ihren Beruf verfehlt haben?

 

 

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Personen in dieser Konversation

  • Wozu eigentlich das sinnlose "Verhör"?
    Dass der Vater das gemeinsame Kind straftatbestandlich zum Nachteil der Mutter entzogen hat, läßt sich doch mit der Kindesanhörung gar nicht belegen oder beweisen.
    Wollte man dem armen Kind entlocken, sein Vater habe List oder Gewalt angewendet oder mit einem empfindlichen Übel gedroht?

    Was hatte man dem Kind bei seiner "Belehrung", es müsse die Wahrheit sagen, für ein Übel in Aussicht gestellt, falls es lügt oder falls es irrtümlich falsche Angaben macht?
    Kerker bei Wsser und Brot?

    Wenn dem Vater bei allem ein strafbarer Kindesentzug nachgewiesen werden sollte, dann würde ich als Angeklagter das Verhalten der Richterin formell -nicht nur in rechtlicher Hinsicht- zu überprüfen beantragen!

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"