von Stümpern und Dilettanten

Details


 

Über Rechtsanwälte hat sich die "öffentliche Meinung" schon vielfach herablassend geäußert. Sie, die Rechtsanwälte, sind mittlerweile mit Pseudonymen bedacht, die zum Teil beleidigend, oft genug allerdings auch ungerechtfertigt sind. Letzteres schließt nicht aus, dass es natürlich auch in dieser Branche Stümper, Dilettanten oder Einheizer gibt, die ihr Geld nicht wert sind und denen man tunlichst das Handwerk legen sollte.

Wir berichten nachfolgend über den Fall des Vaters Gert Bollmann.

Gert Bollmann hatte die -seiner und unserer Auffassung nach willkürliche- Entsorgung und Entfremdung von seinem Kind zum Anlass genommen, die Öffentlichkeit über das schlimme kindeswohlwirdrige Verhalten der Mutter seiner Tochter auf seiner Homepage "Sorge-rechtapartheid" unter Anonymisierung des Namens seiner Tochter und des ihrer Mutter zu informieren. 

Väterwiderstand.de veröffentlicht ein deswegen von der Kindsmutter, vertreten durch ihren Rechtsanwalt Helmut Wienandts, Berlin, rechtshängig gemachtes Unterlassungsverfahren, in dem Herr Rechtsanwalt u.A. sinngemäß beantragt, den Antragsgegner zu verpflichten,

es zu unterlassen,

 
a) auf der vom Antragsgegner betriebenen  Internetseite "sorgerechtsapartheid" unter voller Namensnennung der Antragsgegnerin über die vor dem Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg bezüglich der gemeinsamen Tochter [Kindername] geführten Verfahren [es folgen diverse Aktenzeichen] betreffend die elterliche Sorge zu berichten



b) Schriftsätze der Verfahrensbevollmächtigten der Antragstellerin aus den vorbenannten Verfahren sowie gerichtliche Beschlüsse, Hinweise oder ähnliches in nicht anonymisierter Form zu veröffentlichen,



c) eigene Schriftsätze, die der Antragsteller in den vorbenannten Verfahren an das Familiengericht und an die Verfahrensbevollmächtigten der Antragstellerin gerichtet hat, in nicht anonymisierter Form zu veröffentlichen,



d) in den vorbenannten Verfahren von der Antragstellerin nach § 1686 BGB erteilte Auskünfte zu veröffentlichen.




Dazu ist anzumerken, dass eine Internetseite "sorgerechtsapartheid.de" nicht existiert!
Schon aus diesem Grunde, wäre die beantragte Unterlassung nicht vollstreckbar und insoweit abzuweisen gewesen.

Zudem ergibt sich aus den von Herrn Rechtsanwalt eingereichten Beweisstücken (Kopien der Homepage), dass für die beantragte Unterlassung kein Rechtsschutzbedürfnis besteht. Denn ausweislich der von ihm eingereichten Unterlagen selbst, hatte Vater Gert Bollmann alle Namen -bis auf den des Rechtsanwaltes- anonymisiert und entsprechend nur Initialien verwendet: für die Mutter seiner Tochter die Initialien C.H., für seine Tochter die Bezeichnung "meine Tochter L".

 

Auch insoweit hätte der Antrag der Kindsmutter zurückgewiesen werden müssen. Zu beantragen, einen Klodeckel zu schließen, der bereits geschlossen ist, macht auch aus juristischer Sicht einfach keinen Sinn!



Auf die vorgerichtliche Unterlassungsaufforderung, in der der Rechtsanwalt noch die Löschung der kompletten Webseite fordert, reagiert Gert Bollmann deswegen richtig:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt W.,

auf die Löschung meiner homepage besteht kein Rechtsanspruch.

Soweit Ihre Mandantin rechtliche Einwände gegen einzelne Veröffentlichungen erhebt, mag sie konkret und substantiiert vortragen, durch welche Bilder und durch welche Textpassagen sie sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt fühlt. 

Mit freundlichen Grüßen


Das pankower Amtsgericht (Richterin Claudia Keßeböhmer) bestätigt im Weiteren mit Urteil v. 09.10.2014 seine Unterlassungsverfügung vom 26.08.2014, die in -eigenmächtiger?- Abänderung des Antrages zu a) der Antragstellerin die geführten Umgangsverfahren mit einschließt, ansonsten den Verfügungsbeklagten verpflichtet, die Veröffentlichung antragsgemäß bei voller Namensbenennung zu unterlassen.

In dem nun verkündeten Urteil korrigiert die zuständige Richterin ihre Verfügung und erkennt "für Recht":



Die einstweilige Verfügung des Amtsgericht Pankow/Weißensee vom 26.08.14 wird bestätigt, bezüglich des Tenors zu 1a) mit der Maßgabe, dass es statt

 
"sorgerechtsapartheid.de" richtig "sorgerechtapartheid.de" heißen muss und statt

 

 

unter "voller Namensnennung der Antragstellerin" richtig "unter Nennung der Initialien der Verfügungsklägerin und Bezeichnung der Verfügungsklägerin als Kindsmutter unter gleichzeitiger namentlicher Ausweisung des Verfügungsbeklagten als Vater der gemeinsamen Tochter Lisa H.".



Die Kosten des Verfügungsverfahrens bezw. des Rechtsstreits hat der Verfügungsbeklagte zu tragen.



Was ist geschehen?
1. Ein offensichtlich überforderter Rechtsanwalt beantragt im einstweiligen Rechtsschutzverfahren die Unterlassung einer angeblich persönlichkeitsrechtsverletzenden Veröffentlichung, die ausweislich der von ihm selbst eingereichten Beweisunterlagen nie stattgefunden hatte

2. eine genauso offensichtlich überforderte Richterin entspricht diesem Antrag und verfügt antragsgemäß

3. der Verfügungsbeklagte legt unter Hinweis auf diesen Unsinn das Rechtsmittel des Widerspruchs ein und erzwingt damit eine ordentliche Verfahrensverhandlung.

4. In dieser Verhandlung korrigiert Herr Rechtsanwalt seinen beantragten Unsinn und ändert seinen Antrag entsprechend

5. das Gericht folgt dem Änderungsantrag und entscheidet gegen den Verfügungsbeklagten UND verpflichtet diesen, die Kosten des (ziemlich eindeutig von der Antragstellerin verursachten!!!) Unsinns zu tragen.  


Väterwiderstand.de empfiehlt,
sofort einen Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen und -zumindest- die Kostenentscheidung überprüfen zu lassen.

Facit:
Auch an stillen und geheimen Orten gibt es Dilettanten -
Könner treffen stets das Loch - Stümper nur die Kanten ?

 

Was in Deutschland mit Vätern gemacht wird, die sich ihrer elterlichen Entsorgung widersetzen und die um die Rechte ihrer Kinder kämpfen, ist aus unserer Sicht eine

 

"RIESENSCHWEINEREI"! 

 

 

Kommentar hinzufügen

Personen in dieser Konversation

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

 

Freude

 

Ich habe an einem Preisausschreiben teilgenommen.

Und, ich habe gewonnen.

Zum Glück musste ich keine schwierigen Fragen beantworten wie " Wer kommt am Heiligabend? A: der Weihnachtsmann B: der Osterhase?"

oder

"Warum hat das Jugendamt im Bethlehemer Stall nicht eingegriffen, Josef zum Zahlvater gemacht und später gekreuzigt?"

 

Die Auslobung des Gewinnspiels erfolgte durch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat im Männermonat November.

Mit dem ausgelobten Geldpreis wandte sich MANNdat an Blogger die im November 2017 die geschlechterpolitischen Anliegen

von Jungen, Vätern oder Männern kolportierten.

Mit dem Beitrag Fuck you Papa! beteiligte ich mich am Gewinnspiel.

Insgesamt entsprachen zwölf von Bloggern eingereichte Beiträge den ausgeschriebenen Kriterien.

Mein auf Sorgerechtapartheid.de am 30.November auf der Seite "Meine Meinung" veröffentlichter Text gehörte dazu.

Darüber freue ich mich sehr.

 

Gert Bollmann

"Fuck you Papa!"

 

Für Einige sind diese drei Worte Ausdruck kindlicher Selbstwirksamkeit.
Für Andere nur schlechtes Benehmen aufgrund massiver Erziehungsdefizite.
Für mich sind sie ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis, weil uneheliche Kinder bis zur sogenannten großen Kindschaftsrechtsreform keinen Vater hatten und erst nach 1998 die obige Wortwiedergabe rechtskonform ist.


Über leibliche, biologische, rechtliche, eheliche, soziale, geldwerte Kinder und "Kebskegel" *

 

Weiterlesen

Auszug: 

Natürlich erzeugt die deutsche Apartheidpraxis Zorn, Wut, und Widerstand aber auch Resignation.

Der Kampf gegen die menschenrechtverachtende Familienpolitik und deren pervertierte Umsetzung an Familiengerichten durch unqualifizierte Paragrafendeuter und Soziologie-Schwätzer ist vielfältig, unkoordiniert und auf dem Niveau einer Graswurzelbewegung.

Es existiert zwar ein Verein mit dem schönen Namen "Väteraufbruch für Kinder- VAFK" doch der versteht sich nicht als Aufbruch für Väter.

Er will (irgendwie) für Kinder aufbrechen.

Für Kinder und ihre Rechte treten indes viele Vereine ein.

Nicht nur weil es allgemein löblich erscheint für Kinder etwas zu sein und etwas zu tun, so wie bei Inobhutnahmen etc., sondern auch, weil mit dieser Prämisse der Weg an den Geldtopf "fürs Kindeswohl" schneller erreichbar ist.

Bereits der quantitative Blick auf die Mitgliederzahlen des größten deutschen Vätervereins VAFK und ein Vergleich mit denen des österreichischen Vereins " Väter ohne Rechte - VoR" wirft, unter Beachtung der Einwohnerzahlen beider Länder, Fragen nach der Effektivität und Wirksamkeit auf.

Warum sind deutsche Väter weniger engagiert ? Oder täuscht der Eindruck?

 

Eigentlich steht der Vater, dem familienrechtliches Unbill droht, allein da.

 

Es gibt keine wirksame Väterlobby.

Der Kampf um das gemeinsame elterliche Sorgerecht von Anbeginn wurde eingestellt.

Mit den Auseinandersetzungen um das sogenannte Wechselmodell wird Minderheitenpflege betrieben ohne einen echten Paradigmenwechsel im Familienrecht erstreiten zu wollen.

Die Zusammenarbeit des VAFK mit dem Verband berufstätiger Mütter erscheint mir etwas kurios wie auch die offensichtliche Anbiederung an das am Geldtopf des Frauenministeriums hängenden und schnappatmenden Bundesforum Männer.

Insgesamt ist die Situation, sind die Hilfsangebote für Väter, die um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen, unübersichtlich und so konfus wie die vorgeschlagenen Wege zum Erfolg.

Da gibt es Ideen von gewalteinbindender Kommunikation bis hin zu Vorschlägen "alles an die Wand zu fahren." Die Palette reicht von Heiderose Manthey bis zu Detlef Bräunig, von Franzjörg Krieg bis Arne Hoffmann, Väterwiderstand und Väternotruf....

 

Die Wirkung ?

 

Manchmal kann Mann/Frau/drittes Geschlecht, u.a. durchaus davon ausgehen, dass das Wohl unserer Kinder auf dem Hauptbahnhof von Palermo weniger gefährdet ist als in einem deutschen Familiengerichtssaal...

...aber Nichts währt ewig.

"Fuck you Papa" ist ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis - und in der staatlichen Entehrung der Eltern...

 

Gert Bollmann

 

 

*Kebskegel, sprachliche Eigenschöpfung, ist eine liebevolle, tautologische Verballhornung der Begriffe Kebskind oder Kind der Kebse und Kegel und zugleich eine satirische Antwort auf die kuriosen Begriffsschöpfungen im deutschen Familienrecht mit denen Väter rabulistisch aus dem Leben ihrer Kinder entfernt, herausgekegelt ,werden.

So wie eine Kindeswohlgefährdung eine Gefährdung des Kindeswohls ist ist ein nichteheliches Kind einer Kebse ein unehelicher Kegel des Vaters. Der Begriff parodiert die Aussage, wonach nichteheliche Kinder den ehelichen gleichgestellt wären. Wäre die Aussage wahr käme es mit der Geburt des Kebskindes nicht zu einem "einseitigen"Sorgerechterwerb nur durch einen Elternteil.

Vorliegend wird mit Kebskegel ein von der Kreidekreismutter malträtiertes Kind bezeichnet.

 

 

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...