Umgangsprobleme: der "Dreisprung" als Risikofalle

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Der sog. Umgangsdreisprung würde - so liest man gelegentlich - von Vätervereinen oft als Königsweg bei Umgangsproblemen vorgestellt. Dazu gehöre ganz selbstverständlich zunächst der außergerichtliche Versuch und ein Vermittlungsversuch schon deshalb, weil Gerichte sonst gerne zunächst einmal an außergerichtliche Ansätze verweisen und natürlich auch aufgrund der nicht unerheblichen Kosten, wenn ein Betroffener keine Verfahrenskostenhilfe in Anspruch nehmen kann oder sich als Jurist selbst vertritt.
Viele Betroffene, die selbst (noch) gar nicht in einer eskalierten Trennungssituation sind, entwickelten paranoid affektive Tendenzen und machten völlig vermeidbare Fehler – aus Ängsten vor unsichtbaren Feinden. ”

Sowas zu lesen sollte bei betroffenen Vätern die Alarmglocken läuten lassen. Denn die “vermeidbaren Fehler” werden ganz überwiegend von Verfahrensbeteiligten provoziert, die an den Auseinandersetzungen der Eltern ein profitables Interesse haben!!


Bei Streitigkeiten um Umgang (die ja nur dann relevant sind, wenn Umgang einseitig vorenthalten oder einseitig bestimmt wird) befinden die Eltern sich in einem Konflikt, der wegen einer Ungleichstellung, die der Elternteil, bei dem das Kind wohnt, parentalisierend ausnutzt, keinen Aufschub duldet. Auch wenn eine umgangsgewährende Mutter “nur” den Umgang gegen den Willen des Vaters auszugestalten versucht, raten wir dringend dazu, die Umgangsrechte sofort gerichtlich klären zu lassen, damit es nicht erst zu eskalierenden Streitereien kommt. Es spricht im Übrigen auch aus Vernunftsgründen nichts dagegen, ein Gericht anzurufen, wenn die Parteien unterschiedliche Rechtsauffassungen vertreten. Die uns bekannten Vertreter des sogenannten “Umgangsdreisprungs” verkennen zudem die Situation deswegen, weil sie davon ausgehen, dass eine aussergerichtliche Einigung wegen der drohenden Verfahrenskosten erforderlich wäre, die entstehen würden, wenn sofort das Gericht angerufen wird. Hier im Familiengericht geht es aber nicht um die Notwendigkeit, den Antragsgegner aussergerichtlich zunächst in Verzug zu setzen, sondern um die Beachtung des Kindeswohls, das gefährdet ist, wenn es wegen Umgang zu anwachsenden Streit zwischen den Eltern kommt.


Nach unseren Erfahrungen betrifft das auch nicht nur einen unbedeutend kleinen Teil der streitigen Umgangsverfahren. Dieser kleine Teil mag auf eine bestimmte Ausgangssituation zutreffen. Unserer Erfahrung nach eskalieren wenigsten drei Viertel der “harmlosen” Fälle, in denen ein Elternteil meint, ein alleiniges Bestimmungsrecht zu besitzen. Wer das nicht sofort korrigiert, der wird als umgangsberechtigter Elternteil Weihnachten, an Geburtstagen oder zu sonstigen Anlässen das Nachsehen haben. Der Verfasser kennt nicht einen einzigen Fall, in dem eine mit diesen Motiven den Umgang störende Mutter außergerichtlich eingelenkt hätte.


Nicht "Dreisprung", sondern “wehret den Anfängen” ist deswegen das Gebot!
Der sofortige Gang zum Gericht ist deeskalierend, weil es der kürzeste Weg ist, den einseitig veranlassten Streit über Umgang zu klären.

 

 

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Personen in dieser Konversation

  • Im Deutschland des 21.Jahrhunderts kann ein redlicher Vater auf apokalytische Reiter in Gestalt einer prekären Mutter, parteiischer Richterinnen, mütterideologisch gestählter Jugendamtmitarbeiterinnen und privatwirtschaftlich organisierter Professioneller einer stetig wachsenden Helferindustrie treffen. Der von diesen herbeigeredete sogenannte Umgangsdreisprung ist aus meiner Sicht die Umschreibung eines gewinnträchtigen Deals einer defizitären Mutter mit frauendominierten und ideologisch mütterzentrierten Familienhilfeorganisationen und letztlich der gemeinsame Ritt von Ritter,Tod und Teufel der mit der Entfremdung des Kindes endet.
    Insofern ist die Annahme des Rates bei Streitigkeiten um den Umgang sofort den Gang zum Gericht zu wählen, weil dieser deeskalierend sei, durchaus zu erwägen.
    Soll es doch Gerichte geben die das Beschleunigungsgebot nicht als Lachnummer des Gesetzgebers ansehen.
    Allerdings setzt die Entscheidung für den Gerichtsweg ein "Urvertrauen" in die Justiz voraus welches mir rational und emotional nach einem Jahrzehnt der Auseinandersetzungen um die Regelung des Umgangs mit meiner, mit dem "Makel der Unehelichkeit" geborenen Tochter nicht (mehr) eigen ist.
    Bis hin zur Praxis des begleiteten Umgangs habe ich kostenintensive Dreisprünge absolviert bei denen zu keinem Zeitpunkt die Gleichwertigkeit der Eltern auch nur im Ansatz die Grundlage für das Agieren der "mitwirkungsbereiten Dritten" bildete. Im deutschen Familienrecht ist gleiche Augenhöhe der Eltern ein No-Go - Schuld ist immer der Mann.
    Die Kausalkette, wonach der der den Antrag auf Regelung des Umgangs bei Gericht einreicht sein Kommunikationsdefizit, seine Kooperationsunfähigkeit und seine Erziehungsunfähigkeit belegt, scheint die nachwachsende Familienrichterinnengeneration wie ein Schwamm aufzusaugen.
    Um hier Änderungen herbeizuführen ist die Forderung nach Gleichwertigkeit der Eltern, die Forderung nach der gemeinsamen elterlichen Sorge von Geburt an, insbesondere ein Jahr nach Inkrafttreten der Mogelpackung Sorgerechtsreform, nicht von der Tagesordnung zu streichen.
    Die gemeinsame elterliche Sorge wirkt deeskalieren, kann bei prekären Müttern ein (Um-)Denken fördern und Gänge zur Justiz sparen.
    Das dies die Finanzquellen der Professionellen austrocknet dürfte zweifelsfrei sein - ohne Zweifel dient dies jedoch dem Wohlergehen der Kinder (und sei es erst der Kinder und ihrer Väter in der nächsten oder übernächsten Genaration. Deutsche Familienrichter sind mehr mit den Lesen ihrer Besoldungsnachweise befasst als mit den Interessen von Kindern...)

    Ein aus meiner Sicht lesenswerter Beitrag ist hier zu finden
    http://vafk-karlsruhe.de/article74-Eingriffe-des-Staates-in-die-Familie

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.