Die Paradoxien des deutschen Familienrechts

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Link: Kurz und verständlich erklärt für Dummies

 

Da ist ein Kind.

Es ist gesund auf die Welt gekommen.

Das schönste Land ist seine Heimat.

Das Kind hat eine Mutter und lebt bei ihr.

Es hat einen Vater der gut zu ihm ist.

Das Kind hat Eltern.

Ein gemeinsames Kind haben sie jedoch nicht.

Paradox?!

 

Da schläft ein Kind friedlich ein.

Die Nacht zieht über ihn hinweg und am

nächsten Morgen hat es einen Willen.

Das ist nicht sein erster Wille.

Aber es ist sein "eigener" Wille.

Herbeigeführt und wunschgemäß aufgesagt.

Das Kind will keinen Vater.

Einen redlichen schon gar nicht.

Begründung keine.

Der Wille wird beständig und wiederholt.

Er ist da und schützenswert.

Aufgesagt wie ein Gedicht.

Das Kind wiederholt auftragsgemäß.

Es ist loyal.

Die Mutter bedauert heuchlerich.

Beistand und Jugendamt weisen an.

Der Gerichtssaal ein Tollhaus,

die Balken vom Lügen gebogen,

das Recht macht Urlaub.

Die Richterin entsorgt den Vater.

Paradox?!

 

Da treffen sich außerhalb der Narrenzeit Roben.

In Düsseldorf basteln sie an einer Tabelle.

Diese hat keine Gesetzeskraft.

Dennoch löst sie den Pawlowschen Reflex aus.

Nun bricht die Mutter den Willen des Kindes.

Zumindest das Geld des Vaters soll es wollen.

Der Mutter des Kindes geht es gut.

Auch finanziell.

Sie ist Beamtin.

Ihr Sold ist höher als das Gehalt des Vaters.

Die Mutter leistet sich einen Anwalt.

Das Kind, das nichts vom Vater will, will mehr Geld.

Das ist rechtlich möglich.

Nach Moral wird ohnehin nicht gefragt.

Paradox?!

 

Da wird dem Vater das Gehalt gepfändet.

Er darf den Unterhalt nicht freiwillig zahlen.

Seine Bonität sinkt.

Die Justizkasse verfügt eine Zwangshypothek.

Der Advokat der Mutter will nicht nachstehen.

Das ist zwar sinnfrei aber brandstiftend.

Der Vater wird kredit-und darlehensunwürdig.

Der Frevel hat sich gelohnt.

Für die Mutter ! - ??

Paradox?!

 

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Personen in dieser Konversation

  • Natürlich paradox!
    Mit dem Kindeswohl vollkommen unvereinbar! Bloß: wen kümmert's?

    Mittlerweile kommt man nach der Rechtsprechung der deutschen Familiengerichtsbarkeit nicht umhin, vorsichtig an der Intelligenz, jedenfalls aber am Guten Willen, dass es den an familiengerichtlichen Verfahren beteiligten Helfern darum geht, unschuldige Kinder vor eigennützigen Übergriffen skrupelloser Kreidekreismütter zu schützen, zu zweifeln.

    Erst jüngst ist Väterwiderstand.de Zeuge einer willkürlichen Inobhutnahme eines sechsjährigen Kindes geworden, die als "erzieherische Maßnahme" begründet wurde ausgerechnet von einem Jugendamtspersonal, dessen Verhalten sich mit Inkompetenz allein nicht mehr erklären läßt.

    Deutschen Rentnern eine Schaffnermütze zu überlassen ist schon bedenklich; verführt diese doch nur zu leicht zu einem Verhalten, das Autorität und Überheblichkeit über Vernunft stellt.

    Kindeswohlwächterinnen, vornehmlich solchen, die sich mit einem nach einem kurzem Fachhochschulaufenthalt verliehenen pädagogischen Titel schmücken dürfen, junge Menschen anzuvertrauen, läßt aber vollends den Bock zum Gärtner werden.
    "Sollte noch einmal eine solche Maßnahme notwendig werden, werden sie ihr Kind endgültig verlieren", ist eine Formulierung einer solchen Dilettantin, die unerträgliche Defizite von für Kindeswegnahmen erforderlichen Rechtskenntnissen offenbart und Inobhutnahmen von einer Motivation abhängig machen, die durch Selbstüberschätzung, Besserwisserei und Arroganz genährt ist.

    Nach unseren Erfahrungen macht es keinen großen Unterschied, einen Affen mit Handgranaten spielen zu lassen oder hilflose Kinder deutschen Jugendämtern oder Familiengerichten zu überantworten und anzuvertrauen.

  • Gast - Andreas Puderbach

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    Ein Paradoxon? Mitnichten (!), würde der Robenträger und der Rechtsbeistand rufen. Lediglich eine ganz eigene Art der Logik, die für den einfachen Michel nicht durchschaubar sein soll. Nähren sich weiterhin zigtausende in dieser "Branche" recht gut an den Zuständen, so ist abzuleiten, weshalb Änderungen abgewatscht werden in der Form, wie die Kirche verneinte, das die Erde eine Kugel sei.
    "Der Wille des Kindes" zu dem Zeitpunkt, an dem dieser unbeeinflusst noch entstand, ist nicht relevant, so lange er nicht dem entspricht, wie man ihn sich gerne vorstellt. Man muss also nur warten ...

    Es könnte so einfach sein: Kopplung des Kindesunterhaltes an den Umgang. Man sähe, wie viele Kreidekeismütter das Kind freudestrahlend am Wochenende dem Vater "übergäben", mit einem Schleifchen im Harr, ganz so wie bei einem Geschenk. Paradox? Ganz und gar nicht! Logisch. Denn niemand bestreitet ernsthaft, worum es geht: Geld

    Wofür soll nun Verständnis aufgebracht werden?

    Für Väter, die es in die Flucht treibt, dem eigenen Überlebensdrang folgend. Auch wenn er die Kinder nicht mehr sieht? Sozusagen als Preis für das eigene "würdevolle" Überleben?
    Für Väter, die alles gegen die Wand fahren. Ihre Häuser versteigern lassen und in Insolvenz gehen, um "Ruhe" zu haben?
    Für Väter die kämpfen, nahe der Grenze der Selbstaufgabe und darüber hinaus, weil der Kampf ums Kind das eigene "psychische" Überleben sichert, um der Selbstaufgabe nicht anheim zu fallen?
    Für Väter, die der Mama dahin kriechen, wo die Sonne nie hin scheint, um sich zwar erpressen zu lassen, aber dafür den eigenen Abkömmling zumindest unregelmäßig sehen zu dürfen?

    Da jeder Mensch anders funktioniert: Verständnis habe ich mittlerweile für Alle. Egal welchen Weg sie wählen. Auch wenn er sich hinterher als selbstzerstörerisch erwies. Das weiß man vorher nicht.

    Das einzige Paradoxon ist, das man dies zulässt, als könne man in unserer Gesellschaft auf all diese Menschen verzichten. Ihre Leistungsfähigkeit, ihre Steuerzahlerrolle, ihre Rolle in der Gesellschaft.
    Scheinbar kann man das.

  • Gast - manupa

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    Also ich sehe das so. Paradox ist:

    In der Familiensache

    wegen elterlicher Sorge

    ergeht durch das Amtsgericht Traunstein durch die Richterin am Amtsgericht Lobensommer-Schmidt am 20.10.2014 folgender Beschluss

    Zur Klärung der Frage, ob der Umgang des Kindes mit dem Vater, bzw. der Aufenthalt des Kindes bei der Mutter eine Kindeswohlgefährdung bedeuten, wird ein Sachverständigengutachten erholt.

    Falls für die Frage der Erziehungsfähigkeit beider Eltern ein psychiatrisches Gutachten benötigt wird, möge dies dem Gericht zeitnah mitgeteilt werden.

    Gegebenenfalls ist dazu Stellung zu nehmen, ob ein Aufenthaltswechsel des Kindes zum Vater aus triftigen, das Wohl des Kindes nachhaltig berührenden Gründen angezeigt ist.

    Mit der Erstellung des Gutachtens wird beauftragt:

    Frau Sabine Maria Schmidt, GWG München


    Das man hier die GWG München beauftragte war schon der erste Hinweis, in welche Richtung das Gutachten gehen soll = 1. Paradoxon. Das keine 4 Tage später (am 24.10.2014) die Mutter wegen einer Hochzeit in der Familie den gerichtlich festgesetzten Umgang für 4 Tage verweigerte, wird in diesem Gutachten mit keinem Wort erwähnt = 2. Paradoxon. Am 17.11.2014 hätte das Gericht bereits wegen der Umgangsverweigerung beschließen müssen, dass das Verfahren um die elterliche Sorge auch ohne Gutachten mit einem Beschluss beendet wird, der anordnet, dass das Kind zum Vater gegeben wird = 3. Paradoxon. Mit Mail vom 31.01.2015 wurde das Jugendamt, welches ja am Verfahren um die elterliche Sorge beteiligt ist, über die Körperverletzung an meinem Sohn mit Beweisfotos und Hinweis auf ärztliche Versorgung informiert. Trotzdem wurde im Verfahren um die elterliche Sorge zu Gunsten der Mutter empfohlen und später auf Nachfrage erklärt, man habe zwar die Mail erhalten, jedoch keine Bilder = 4. Paradoxon. Mit Brief vom 09.05.2015 wurde das Gericht von meiner Tochter aus erster Ehe angeschrieben, die ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck brachte, dass die ehemalige Stiefmutter tun kann wie ihr beliebt, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen und belegte die Körperverletzung bildlich, erwähnte auch das kinderärztliche Attest. Trotzdem entschied das Gericht, dass das ABR bei der Mutter verbleibt. Als Begründung wurde angegeben, dass das Kind eine Ganztagsschule besuchen wird = 5. Paradoxon.

    Nun ist das Verfahren am OLG München anhängig und wird wohl erst im November oder Dezember 2015 verhandelt, wenn überhaupt.

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.