Mahnwachen des VAfK

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aktive WiderstandsVäter haben auf Facebook eine neue Gruppe gegründet, der beizutreten empfohlen wird: "Gib das Kind dem Vater zurück!"...........Neuer Kommentar zum Beitrag "Speed-Dating der besonderen Art"

 

Der VAfK, Landesverein Hamburg e.V. lädt mit nachfolgendem Schreiben zu Mahnwachen ein:

"Alle Kinder brauchen beide Eltern"

Die Termine können hier eingesehen werden: http://vafk-hh.de/

Liebe Freunde,
 
gerade zum Weihnachtsfest und während der Wochen davor brauchen die Kinder die Zuwendung und Geborgenheit, die vor allem die Eltern bieten können. Auch deren Geschenke sind für Kinder ganz wichtig. Trotzdem helfen viele Gerichte unseren Kindern nicht und einige Gerichte verbieten dem getrennten Elternteil sogar, ihren Kindern Geschenke zu machen.

Deswegen müssen wir „mahnen“, eben mit unserer Mahnwache vor den Gerichten.

Der VAfK Landesverband Hamburg veranstaltet am Montag, 7. Dezember 2015 eine Mahnwache in Bremen,
am Dienstag, 08. Dezember 2015 in Lüneburg und am Mittwoch, 9. Dezember 2015 eine Mahnwache in Hamburg. Wir installieren vor den Familiengerichten eine 6 Meter hohe Fahne mit dem Spruch ,,Hier werden die Menschenrechte von Kindern verletzt!" Und auf 8 Quadratmetern plazieren wir 60 Pappkartons, in Form von Geschenkeattrappen, um mit der Aktion ,,Geschenke die nicht bei unseren Kindern ankommen" auf die Situation unserer Kinder aufmerksam zu machen. Das Besondere bei der Mahnwache in Bremen ist unsere Bemühung um Kontaktaufnahme mit den Politikern aller Parteien vor Ort.

Christian Peters (Vorstand VAfK Hamburg) ruft zur Mitwirkung auf:

 Es ist jetzt nur noch eine kurze Zeit bis zu den Mahnwachen. Liebe Mütter oder Väter, nehmt Euch die Zeit für diesen Tag und stellt Euch für Euer Kind vor die Gerichte. Wir sind zwei Väter, die vor den beiden Gerichten stehen werden. Und wer weiß, vielleicht gesellen sich noch weitere Mamas und auch Papas dazu? Und ganz wichtig sind auch die Großeltern (bis jetzt vier), die dort stehen sollten. Es sollte nicht die Herzlosigkeit einiger Gerichte unser Familienleben prägen, sondern die Liebe zu unseren Kindern. Manchmal ist es dann so, dass die Damen und Herren Richter (etwa 2/3 der Familiensachen werden von Richterinnen entschieden) ein solches Signal brauchen, um die Verantwortung zu erkennen.

 Ich freue mich schon jetzt auf euer Kommen!
 
Mit freundlichen Grüßen
Christian Peters


 

 

Kommentar des Väterwiderstand.de:

 

Lieber Christian Peters, 

 

Mahnwachen machen sich natürlich zur Weihnachtszeit besonders gut und sind -wie jede andere Aktivität auch- lobenswert.
Aber wie nützlich und hilfreich sind sie wirklich?
Es ist noch nicht lange her, da hat insbesondere der VAfK, der sich ja nach den betonten Äußerungen Eures Landessprechers, Hartmut Haas, als Aufbruch für Kinder -und nicht für Väter!- versteht, regelmäßig Demos veranstaltet, an denen sich mit der gleichen Regelmäßigkeit immer weniger Väter beteiligt haben.

Dass Kindern nicht geholfen wird und einige Gerichte dem "getrennten Elternteil" verbieten, ihre Kinder zu beschenken, ist zweifellos richtig.
Und richtig mag auch sein,  "dass die Damen und Herren Richterinnen und Richter ein solches Signal [nämlich die Mahnwachen] brauchen, um die [ihre] Verantwortung zu erkennen."

An dieser Stelle drängt sich aber die Frage auf,  wie viele Signale es in Form von Mahnwachen oder Demonstrationen denn noch bedarf, damit die Entscheidungsträger, die ja nicht nur aus Richtern und Richterinnen bestehen sondern die auch in den Jugendämtern und in den sogen. freien Trägern sitzen, sich "verantwortungsvoll" verhalten?

 
Dass "Kindern" nicht geholfen wird und "getrennten Elternteilen" es nicht ermöglicht wird, sie zu beschenken, halte ich aber auch für eine verallgemeinernde Feststellung, die das eigentliche Problem verkennt und verniedlicht. 
 
Richtig ist doch stattdessen, dass man Väter von ihren Kindern trennt oder zu trennen versucht. Das ist doch die Regel! 
Warum in diese Regel noch Ausnahmen mit hinein beziehen und so den konkreten und individuellen Rechtsmißbrauch verharmlosen?
 
Jedes Familiengericht und jeder -senat stützt doch seine Rechtsfindung in Anlehnung an § 1697a BGB, nämlich nach Maßgabe des Kindeswohls!
Das behaupten sie jedenfalls in ihren Beschlüssen und Entscheidungen, denen keine Anträge zugrunde lagen, Kindern zu helfen, sondern 
 
- Vätern konkrete Umgangsrechte einzuräumen,
- Vätern Auskünfte über die Lebenssituation ihrer Kinder zu erteilen und schließlich aber nicht zuletzt immer auch,
- Vätern das gemeinsame Sorgerecht zu übertragen.
 
Diese Rechte verweigern in aller Regel nicht wir Väter den Müttern unserer Kinder!
Es sind doch krankhaft bindungsintolerante Mütter, die unseren Kindern skrupellos großen physischen und psychischen Schaden zufügen und so uns Väter in familiengerichtliche Verfahren nötigen.
 
Die familiengerichtlichen Entscheidungsträger sind doch nur mütterfreundliche Helfer!
 
Das macht sie nicht weniger unsympatisch. Aber solange eine Auslegung des Begriffes "Kindeswohl" ihnen einen mütterlichen Support ermöglicht, waschen sie sich ihre schmutzigen Hände in Unschuld und sind, wie die Erfahrung zeigt, kaum, jedenfalls nur selten angreifbar.
Deswegen müssen wir sie nicht schonen. Aber Mahnwachen und Demonstrationen abzuhalten tut ihnen nicht weh.
Und was ihnen nicht weh tut, wird sie nicht veranlassen ihr Verhalten zu ändern!
 
Offensichtlich können wir unseren Kindern nur helfen, wenn wir auf die Ursachen der kindeswohlfrevelnden Entscheidungen hinweisen und vorrangig diese Ursachen mutig und entschlossen bekämpfen, indem wir Ross und Reiter outen und beim Namen nennen, z.Bsp. in der BlackList des Väterwiderstand.de !
 
Es reicht, wie die Vergangenheit gezeigt hat nicht aus, sich mit großen Worten in die Reihen einer Helferindustrie zu stellen, die sich -wie der VAfK- Kinderinteressen verpflichtet fühlt.
 
Jedenfalls so lange nicht, solange (Kreidekreis)Mütter gerade deswegen nach Belieben und Gutdünken schalten und walten können, weil und während wir Väter demonstrieren.
 
Brechen wir endlich auf, den vielen redlichen, zu unrecht ausgegrenzten und entsorgten Vätern zu helfen!
Dann schützen und helfen wir auch unsere/n Kinder/n.
 
Mit freundlichem Gruß 
Gerald Emmermann
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Personen in dieser Konversation

  • "Die bloße Mahnung an die Richter, nach besten Wissen und Gewissen zu urteilen, reicht nicht. Es müßten auch Vorschriften erlassen werden, wie klein das Wissen und wie groß das Gewissen sein darf. " (Zitat:Karl Kraus)

    Mahnwachen sind gewaltfrei und friedlich.
    Das ist gut.
    Diese Demonstrationsform wird jedoch zwischenzeitlich (insbesondere auch von den Herrschenden dieses Landes die sich nicht als Pack oder Dunkeldeutschland verstehen) inflationär genutzt.
    Behördenmitarbeiter sind mahnwachenresistent. Familienrichterinnen ohnehin. "Zynisch sind wir Richter alle"

    Eine Mahnwache wegen Einschränkung von Geschenkeverteilungsmöglichkeiten empfinde ich thematisch als verfehlt und populistisch.
    Welche VAFK-Mahnwachen vergangener Jahre blieben in Erinnerung; ggflls. sogar mit einem erfolgreichen Ergebnis?
    Ich erinnere mich einzig an die Aktion der Kreuzigung von Mathieu Carrière - und, das ist auch schon wieder neun Jahre her....
    Der Spruch ,,Hier werden die Menschenrechte von Kindern verletzt!" soll installiert werden.
    Na und?!
    Die Trutzburgen des Familienunrechts verletzten zuvörderst und systematisch das naturgegebene Elternrecht aus Artikel 6 GG, zerstören Familien und kassieren deshalb u.a. regelmäßig Ohrfeigen aus Straßburg.
    Ein Menschenrecht auf Geschenke, wie die Mahnwachenaktion offen suggeriert, ist mir nicht bekannt. Ich würde es schon wünschenswert finden, wenn der von mir zwangsweise geleistete Betreuungsunterhalt meiner Tochter und nicht einer Coktailbar zugute käme.

    Die Justiz und besonders ihre Familienrichterinnen sind nicht deshalb zu tadeln, weil sie die Möglichkeit der Rabulistik nutzen um sich mit penetranten Selbstlobaktionen und der Lügenpresse als die Guten zu inszenieren, sondern weil sie zulassen das professionelle Kindeswohlfrevler und missratene Mütter aus ideologischen Gründen mit juristischer Beihilfe Kinder von ihren Vätern trennen.Elternentfremdung ist Kindesmissbrauch. Mahnwachen, offene Briefe,Petitionen kratzen nicht an der berufsbedingten Überheblichkeit dieser Zunft. Familienrichterinnen sind offensichtlich dem Mainstream und der Überwindung des männlichen verpflichtet und pflegen ein angenehmes Mitläufertum.
    "Natürlich geschieht dies im Namen des reinen, edlen „Guten“ – wie alle Verbrechen in der Geschichte der Menschheit halten sich die Täter für absolut gute Menschen, die wirklich nur das Beste wollen...
    Wirklich, sie können jeden DDR-Grenzer fragen, jeden SS-Hauptsturmführer, jeden Drohnenmörder: sie alle sind gute Menschen, die das Richtige tun. Weniger gute Menschen würden sich gelegentlich mal wagen, ihre eigenen Taten selbstkritisch zu hinterfragen –..."

    http://www.pravda-tv.com/2015/11/jugendamt-gegen-eltern-gegen-kinder-jetzt-auch-gegen-meinungsfreiheit-eine-akute-warnung-fuer-eltern/
    Deshalb sind nur konkrete Aktionen mit Nennung von Ross und Reiterin im Ansatz erfolgversprechend. Die Frage sollte öffentlich lauten:" Frau X. würden sie ihren eigenen Kindern das zumuten was sie fremden von 9 bis 17 Uhr in ihren Amtsstuben antun?"
    Ich wünsche den VAFK-Aktiven den Erfolg der Durchführung ihrer Aktion (eine personell und organisatorisch gewiß beachtliche Leistung) und ich wünsche ihnen keine zusätzlichen Sponsoren oder Unterstützer wie den Geschenkeeinzelhandel, das Bundesforum Männer oder die Frauen Strasser, Schwarzer oder Schwab.

    Übrigens: wer "die letzte Mahnung" von der Justizkasse erhält wird noch lange nicht aus ihren Klauen entlassen.
    http://sorgerechtapartheid.de/meine-Meinung.html
    Der populärste Irrtum im deutschen Familienrecht
    Rosstäuscherei und Gesinnungskontrolle

  • Hier der richtige Link zum Artikel mit der Aussage "Zynisch sind wir Richter alle".

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/familiengerichte-juristin-schildert-ueberlastete-justiz-a-1057765.html

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"