Rechtsprechung zum gemeinsamen Sorgerecht

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So funktioniert Apartheid !

www.sorgerechtapartheid.de

 

zur weiteren Gegenvorstellung v. 25.01.2016 und der erneuten Zurückweisung bitte nach unten scrollen

 

"Wenn es der deutschen Familiengerichtsbarkeit erlaubt ist, mit solch dreister Mutwilligkeit, wie sie sich in diesem, meinem Sorgerechtsantrag vorgeschalteten Verfahrenskostenhilfeverfahren manifestiert, Umgangs- und Sorgerrechtsverfahren zu unterdrücken, dann werden elementare Rechtsstaatlichkeitsprinzipien nicht bloß gefährdet und verletzt, sondern vorsätzlich ausgehebelt.

Dann empfehlen wir den dadurch benachteiligten Vätern, das Wohl ihrer Kinder außerhalb der Rechtsordnung, allenfalls unter Berufung auf Art. 20 Abs. 4 GG, durchzusetzen.

Dann ist das Kindeswohl auf dem Hauptbahnhof von Palermo besser aufgehoben, als in Verfahren vor deutschen Familiengerichten oder deutschen Jugendämtern und der von ihnen eingeschalteten profitorientierten Helferindustrie.  

Dann läßt sich das Kindeswohl zuletzt mit einem Kantholz besser schützen als mit Paragraphen!"

 

Auf elterliche Kommunikationsdefizite bezieht sich die deutsche Familienrechtsprechung (mit Ausnahme des brandenburgischen Oberlandesgericht), wenn es darum geht, Vätern das gemeinsame Sorgerecht vorzuenthalten. Damit unterläuft man natürlich auch die ratio legis des aufgrund der Entscheidung des EuGHMR neugefassten § 1626a BGB.

 

Ein einmal gerichtlich zurückgewiesener Sorgerechtsantrag unterliegt hinsichtlich seiner Abänderung nämlich den Voraussetzungen des § 1696 BGB. Und die sind einschränkender!

 

Das kann man durchaus als juristischen Taschenspielertrick bezeichnen. Spätestens nach einem einmal zurückgewiesen Sorgerechtsantrag, kann der EuGHMR der deutschen Familiengerichtsbarkeit nach wie vor den Buckel runterrutschen.

 

Nachdem mir auch von der Rechtsmittelinstanz keine Verfahrenskostenhilfe bewilligt wurde, habe ich mit nachstehender GEGENVORSTELLUNG noch einmal  auf die Einhaltung von Recht und Ordnung, Art. 20 Abs. 3 GG, gedrängt. 

 

 


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"Die Ausführungen zum Umgangsverfahren sind für das hiesige Sorgerechtsverfahren unerheblich",

schreibt Frau Dr. Fritze in ihrer Begründung des unten stehenden Gegenvorstellungsbeschlusses.

Ja, wenn dem so ist, dann bleibt die Frage, warum die in der Vergangenheit liegenden und erledigten Verfahren (es ging darin zu 90% um die Begründung und Durchsetzung von Umgangsrechten) überhaupt als Grund für elterliche Kommunikationsdefizite angeführt wurden und der gemeinsamen Ausübung des elterlichen Sorgerechtes entgegenstehen sollen?!

Die Beendigung solchen "Streites" ist offensichtlich kein "triftiger Grund" i.S.d. § 1696 BGB.
Das bedeutet: Hat sich die Kindsmutter erst einmal erfolgreich mit dem Vater der gemeinsamen Kinder gestritten, dann bedarf es für künftige Sorgerechtsanträge keiner weiteren Begründung mütterlicherseits, um den Antrag leer laufen zu lassen.

Unverständlich ebenso, dass auch der Kindeswille einer inzwischen herangewachsenden Jugendlichen nicht zählt.

Die Berücksichtigung des Kindeswillen ist im Umgangsverfahren des Gert Bollmann von erheblicher Bedeutung, um gegen den Vater entscheiden zu können.
Seine Nichtbeachtung ermöglicht im Sorgerechtsverfahren des Gerald Emmermann das gleiche Ergebnis.

Das zu erklären ist Frau Doktor leider schuldig geblieben.
Für das, was man nicht gewähren will, ist der Kindeswille ganz offensichtlich frei verfügbar: 
Ist das immerhin jugendliche Kind gegen Umgang, dann ist sein Wille erheblich.
Ist das jugendliche Kind für ein gemeinsames Sorgerecht, dann ist sein Wille unerheblich.

Klar: es kommt immer auf den konkreten Einzelfall an.
Aber der muss dann auch individuell geprüft werden!!!

Hat Frau Doktor die Ausführungen ihrer Kollegen beim brandenburgischen Oberlandesgericht nicht gelesen oder bloß nicht verstanden?

Oder liegt der Grund für die mehr als oberflächliche Begründung ihres Gegenvorstellungsbeschlusses darin, den ihr gestellten Fragen auszuweichen?

Wenn es der deutschen Familiengerichtsbarkeit erlaub ist, mit solch dreister Mutwilligkeit Sorgerechts- und Umgangsrechtsverfahren zu unterdrücken, dann werden elementare Rechtsstaatlichkeitsprinzipien nicht bloß gefährdet, sondern vorsätzlich ausgehebelt.

Dann empfehlen wir den dadurch benachteiligten Vätern, das Wohl ihrer Kinder (oder die Abwendung deren Gefährdung) außerhalb der Rechtsordnung, allenfalls unter Berufung auf Art. 20 Abs. 4 GG, durchzusetzen.

"Knüppel aus dem Sack" oder staatlich institutionalisierte Kindeswohlkriminalität !
Armes Deutschland!
Arme Kinder!

 


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weitere Gegenvorstellung 


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erneute Zurückweisung:

 


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Damit dürfte sich der Vorgang für dieses Mal vorerst wieder erledigt haben:

Mama bekommt weiterhin keinen Unterhalt und mein Kind wird von mir "nur" in Angelegenheiten unterstützt, die nicht der Kindsmutter zugute kommen.

Auf die Frage, warum sich ihre Mutter so sehr gegen eine Selbstverständlichkeit sträubt und lieber auf alle, mithin auch finanziellen Vorteile verzichtet, antwortet meine Tochter:

Ihre Mutter müsste bei gemeinsamen Sorgerecht erst mich um Erlaubnis fragen, wenn bspw. anläßlich eines Unfalles schnelle ärztliche Maßnahmen (Operation) getroffen werden müssten.

Und

ich könnte dann -bei gemeinsamen Sorgerecht- ggf durchsetzen, dass meine Tochter künftig bei mir wohnen soll.

Sind das Argumente?

Natürlich! Das sind die Argumente einer dummen Mutter, die sich offensichtlich von Dummen beraten lassen hat.

Und aus Dummheit heraus werden meiner Tochter alle Vorteile einer gemeinsamen elterlichen Erziehung vorenthalten, um die es dem Oberlandesgericht Hamm scheinbar aber gar nicht geht.

Denn das fördert die Sorgerechtsapartheid, weil es angeblich nachteilige Auswirkungen aufgrund eines gemeinsamen Sorgerechtes verhindern will.

Es macht uns Väter so zu familienrechtliche Verhaltensstörer und denkt ernsthaft(?) -das betrifft jetzt die richterliche Naivität- das die Verhinderung der vom Gericht zu erwartenden/ spekulativen Nachteile gegenüber den reellen Vorteilen überwiegt.

Eine Logik, die vernunftbegabten Menschen wohl nur schwer vermittelbar sein dürfte. 

Freu' Dich, Familiengerichtlein du hast erreicht, was Du verhindern zu wollen vorgibst:

                                                                                                            Der Kampf geht weiter! 

 

Hier könnte auch der Passus des Familiengerichts Tempelhof-Kreuzberg, mit dem Gert Bollmann der Umgang mit seiner Tochter verwehrt wird, in leicht abgeänderter Fassung gelten: 

Hinzu kommt, dass das Gericht es weiterhin nicht verstanden hat, dass es neben der rein rechtlichen Dimension, eine weitere viel wichtigere Dimension, nämlich die zwischenmenschliche gibt, die von ihm [dem Gericht] mehr fordert als die Verhinderung des Sorgerechtes eines Vaters.

Sie erfordert Einfühlungsvermögen und Respekt vor der Persönlichkeit und dem Willen des heranwachsenden Kindes, dessen Interessen insbesondere Gerichte zu beachten haben.

 

 

 

 

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Personen in dieser Konversation

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  • Schade, dass nicht einmal im Ansatz gesagt wird :"Familienrichter in die Qualifikation" oder "Familienrichter in Psychologiekurse zum Thema "Wie überwinde ich meine berufsbedingte Überheblichkeit?".

    Meiner bescheidenen Meinung nach geht es vorstehend nicht um "richterliche Überheblichkeit" sondern um sich mehr und mehr offenbarende Defizite in der rechtswissenschaftlichen Ausbildung.
    Natürlich darf man als Richterin seine eigene und auch abweichende Meinung haben.
    Man/ frau sollte aber zu erkennen in der Lage sein, ob die eigene Rechtsfindung aufgrund noch zulässiger richterlicher Tatbestandsauslegung erfolgt oder das Ergebnis eines bloß schamanenhaften Transformationsprozesses ist.

    Vor Kaffeesatzleserei, Glaskugel oder Knochenwurf hat man in der juristischen Ausbildung zu meiner Zeit (damals noch an wissenschaftlichen Hochschulen) als Ersatz für von syllogistischer Schlussfolgerung getragener Subsumtion gewarnt!

    Welche Ausbildung heutzutage Grundlage für das Richterpatent ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Vielleicht sieht die Prüfungsordnung für Juristen mittlerweile ein Mul­ti­ple-Choice-Ver­fah­ren vor.
    Das wäre eine Erklärung für gelegentliche Treffer, die keine Korrektur durch das BVerfG oder durch den EuGHMR erfordern.

    Den Paragraphenmagiern unserer Zeit gehört das Handwerk gelegt.
    Ihnen nachzugeben bedeutet Unrecht zu stärken.

  • Sämtliche weiteren im Rahmen der Gegenvorstellung vorgetragenen Einwendungen des Antragsstellers sind bereits im Senatsbeschluss vom 15.12.2015 gewürdigt worden

    Das kann nur als Hinweis darauf verstenden werden, dass Frau Dr. die Gegenvorstellung nicht gelesen hat.
    Andernfalls wäre es eine vorsätzliche Unwahrheit!

  • Ich verfolge die Veröffentlichungen von Sorgerechtsverfahren mit großem Interesse schon seit längerem.
    Mich kann eigentlich nichts mehr überraschen. Es kommt mir aber so vor, als wenn sich unsere Richterschaft keine große Mühe mehr geben muss, weil das Bundesverfassungsgericht mit richterlichen Verfassungsbrüchen überflutet ist und Beschwerden nur noch in extremen Einzelfällen bearbeitet.
    In Deutschland werden Sorgerechte mit einer Leichtfertigkeit entzogen oder nicht zuerkannt, dass man eigentlich keine ausgebildeten Richter benötigt.
    Diese Drecksarbeit kann jeder ehrenwerte Mitarbeiter einer Müllkippe erledigen.

  • Es ist immer höchst ergötzend zu lesen, mit welch intellektueller Schaffenskraft und Rotzigkeit deutsche Richter ihre eigenen Fehler bearbeiten.
    Hätten Schulkinder diese Narrenfreiheit, dann würde auch nach der Korrektur einer Mathearbeit die Aufgabe 1plus 1 als richtige Lösung eine 5 anzeigen.

    Indes:
    Fritzes Entscheidung stimmt uns heiter, weiß doch Frau Doktor mit ihrem Latein nicht weiter.
    Bescheidlosstellung das war nix.

    "....,dass weitere Gegenvorstellungen...nicht mehr beschieden werden."

    Dit is aba liebensjewürzig!
    Das ist nicht nur die freiwillige Abgabe des Offenbarungseides einer Robe - Chapeau! - sondern die Adelung des antragstellenden Vaters, quasi der Ritterschlag zum jur. Querulanten.

    "Querulanz ist weder eine Geisteskrankheit noch ein die Geschäfts-, Prozeß- oder Zurechnungsfähigkeit berührender Zustand, sondern die hartnäckige Kritik und furchtloser Widerspruch gegen irgendwelche Zu- oder Mißstände, meistens besonders intelligenter und sensibler Menschen, gewiß oft überzogen und eskalierend bis zum Exzeß. "Querulant" war z.B. Michael Kohlhaas, "Querulanten" waren aber auch Luther, Voltaire, Galilei und Giordano Bruno, Fritz Reuter, Heinrich Mann. "Querulanten" sind Martin Niemöller, Sacharow und Solchenizyn.
    Wenn es keine Querulanten gäbe, wäre die Welt ärmer."

    (Zitat:Joachim Hellmer: Verfassungs-Schutz-Verein: Gutachten als Waffe gegen "Querulanten"
    bzw. hier http://www.locus24.de/psy-0006.html
    und hier http://de.wikimannia.org/Querulantentum )

    Wer kennt noch die Namen der Richter von Kohlhaas und all den anderen?

    Zum Glück nicht Fritze sondern Gert Bollmann
    mit einem "Weiter so!"

  • Geh gleich wieder hin!
    Dem BGB wurde nicht entsprochen also machen die es eben nochmal.

    Meine Richterin wird in den nächsten 5 Jahren die noch verbleiben einen Marathon hinlegen. Ich bin gespannt was passieren muss damit das BGB Gültigkeit bekommt. Selbstverständlich wird alles veröffentlicht das Internet vergisst nie.

  • Wenn ich das Verfahren rechtshängig zu machen beantrage, dann muss ich Gerichtskostenvorschuss einzahlen und würde danach mit der Begründung, mit der der Verfahrenskostenhilfeantrag zurückgewiesen wurde, abgewiesen werden.
    Außer Spesen - nichts gewesen.
    Und der Staat würde sich über den Gerichtskostenvorschuss freuen!

  • dann muss ich Gerichtskostenvorschuss einzahlen


    durch meine Verweigerungshaltung der Auskunft und des Geldes " KEIN KIND KEIN GELD " mussten sich die Hamburger einen anderen Weg suchen. Jetzt holen sie sich das Geld vom Steuerzahler, ich hätte die verhungern lassen.

    Ich sollte mal näher prüfen in wie weit man hier von Steuerbetrug sprechen kann.

  • Entrichtet eine werdende Mutter im Kreißsaal einen Kostenvorschuss für das Sorgerecht? Wird bei Nichtzahlung die Geburt abgebrochen?
    Es ist doch abartig Väter abzukassieren während Müttern Kostenfreiheit zugestanden wird.

    Roben sind austauschbar. Dabei bleibt ihr Wirken stets verheerend für Vater und Kind.
    Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen des Austauschs einer Familienrichterin mit Doktortitel gegen eine Richterin am Landgericht mit Doppelnamen aufgrund des Schwangerschaftsurlaubs der Promovierten.Der Sinn der Vertretung bestand nicht in der Durchsetzung von Kinderrechten auf Umgang sondern im (Verfahrens-) timeout.
    ( siehe hierzu http://sorgerechtapartheid.de/historie.html unter Ziffer VI. bis - und "Endlösung" am 13.05.2014)

    Mit der rechtswidrigen Forderung auf Zahlung eines Kostenvorschusses leistete die Richterin am LG Beihilfe zur Entfremdung.
    Es dauerte seine Zeit und viele Schreiben bis die Schwangerschaftsvertretung sich zu einem Tätigwerden bemüßigte und meine Rechtshinweise überhaupt zur Kenntnis nahm.
    Offenbar war das richterliche Wissen frei von Folgendem:
    § 155 Beschleunigungsgebot FamFG
    § 12 Grundsatz des Gesetzes über Gerichtskosten in Familiensachen (FamGKG)
    "In weiterem Umfang als das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die Zivilprozessordnung und dieses Gesetz es gestatten, darf die Tätigkeit des Familiengerichts von der Sicherstellung oder Zahlung der Kosten nicht abhängig gemacht werden."
    und auch bzgl.
    OLG Saarbrücken Beschluß vom 10.10.2011, 6 WF 104/11
    Leitsätze
    1. Stellt ein Elternteil einen Antrag auf Regelung des Umgangsrechts, so darf das Gericht das Betreiben des Verfahrens nicht von der Zahlung eines Kostenvorschusses abhängig machen.
    2. Im Kindschaftsverfahren ist bei der Beurteilung, ob eine die Untätigkeitsbeschwerde rechtfertigende unzumutbare Verfahrensverzögerung vorliegt, auch der Vorrang- und Beschleunigungsgrundsatz des § 155 FamFG in den Blick zu nehmen.

    Wer kann schon erwarten,dass eine Richterin die zum Tätigwerden getragen werden muss und zugleich von einem Vater über geltendes Recht aufgeklärt werden muss,
    das eine derartige Richterin im Schulterschluss mit ihresgleichen,dann auch tatsächlich Recht umsetzt und vielleicht von selbst auf die Idee kommen könnte Paragraph 81 Absatz 1 Satz 2 FamFG anzuwenden ?
    Ein herrlicher Satz! Eine herrliche Fragestellung.
    In Ermangelung von in Betrieb befindlichen Guillotinen für Männer und Väter müssen Familienrichterinnen die Keule des Kostenrechts notgedrungen nutzen um ihren Geschlechtsgenossinnen Beistand und Opferschutz zu gewähren,oder?

    http://www.vaeternotruf.de/kostenrecht.htm

  • Wenn ich das Verfahren rechtshängig zu machen beantrage, dann muss ich Gerichtskostenvorschuss einzahlen


    Also ich sehe das Kindeswohl in Gefahr. Das Gericht müsste von Amtswegen schon selber tätig werden. Sie werden wohl auf ihren heiß begehrten Vorschuss verzichten müssen.
    Das BGB dient unter anderem ja dem Kindeswohl.

  • Kann ein Vater das Kindeswohl überhaupt in Gefahr wähnen?

    Der Begriff Kindeswohl ist ein Spielzeug von Juristen.
    Richter interessieren Interessen von Kindern und Nichtmüttern nicht die Bohne.

    Dennoch viel Glück,Sven!

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

 

Freude

 

Ich habe an einem Preisausschreiben teilgenommen.

Und, ich habe gewonnen.

Zum Glück musste ich keine schwierigen Fragen beantworten wie " Wer kommt am Heiligabend? A: der Weihnachtsmann B: der Osterhase?"

oder

"Warum hat das Jugendamt im Bethlehemer Stall nicht eingegriffen, Josef zum Zahlvater gemacht und später gekreuzigt?"

 

Die Auslobung des Gewinnspiels erfolgte durch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat im Männermonat November.

Mit dem ausgelobten Geldpreis wandte sich MANNdat an Blogger die im November 2017 die geschlechterpolitischen Anliegen

von Jungen, Vätern oder Männern kolportierten.

Mit dem Beitrag Fuck you Papa! beteiligte ich mich am Gewinnspiel.

Insgesamt entsprachen zwölf von Bloggern eingereichte Beiträge den ausgeschriebenen Kriterien.

Mein auf Sorgerechtapartheid.de am 30.November auf der Seite "Meine Meinung" veröffentlichter Text gehörte dazu.

Darüber freue ich mich sehr.

 

Gert Bollmann

"Fuck you Papa!"

 

Für Einige sind diese drei Worte Ausdruck kindlicher Selbstwirksamkeit.
Für Andere nur schlechtes Benehmen aufgrund massiver Erziehungsdefizite.
Für mich sind sie ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis, weil uneheliche Kinder bis zur sogenannten großen Kindschaftsrechtsreform keinen Vater hatten und erst nach 1998 die obige Wortwiedergabe rechtskonform ist.


Über leibliche, biologische, rechtliche, eheliche, soziale, geldwerte Kinder und "Kebskegel" *

 

Weiterlesen

Auszug: 

Natürlich erzeugt die deutsche Apartheidpraxis Zorn, Wut, und Widerstand aber auch Resignation.

Der Kampf gegen die menschenrechtverachtende Familienpolitik und deren pervertierte Umsetzung an Familiengerichten durch unqualifizierte Paragrafendeuter und Soziologie-Schwätzer ist vielfältig, unkoordiniert und auf dem Niveau einer Graswurzelbewegung.

Es existiert zwar ein Verein mit dem schönen Namen "Väteraufbruch für Kinder- VAFK" doch der versteht sich nicht als Aufbruch für Väter.

Er will (irgendwie) für Kinder aufbrechen.

Für Kinder und ihre Rechte treten indes viele Vereine ein.

Nicht nur weil es allgemein löblich erscheint für Kinder etwas zu sein und etwas zu tun, so wie bei Inobhutnahmen etc., sondern auch, weil mit dieser Prämisse der Weg an den Geldtopf "fürs Kindeswohl" schneller erreichbar ist.

Bereits der quantitative Blick auf die Mitgliederzahlen des größten deutschen Vätervereins VAFK und ein Vergleich mit denen des österreichischen Vereins " Väter ohne Rechte - VoR" wirft, unter Beachtung der Einwohnerzahlen beider Länder, Fragen nach der Effektivität und Wirksamkeit auf.

Warum sind deutsche Väter weniger engagiert ? Oder täuscht der Eindruck?

 

Eigentlich steht der Vater, dem familienrechtliches Unbill droht, allein da.

 

Es gibt keine wirksame Väterlobby.

Der Kampf um das gemeinsame elterliche Sorgerecht von Anbeginn wurde eingestellt.

Mit den Auseinandersetzungen um das sogenannte Wechselmodell wird Minderheitenpflege betrieben ohne einen echten Paradigmenwechsel im Familienrecht erstreiten zu wollen.

Die Zusammenarbeit des VAFK mit dem Verband berufstätiger Mütter erscheint mir etwas kurios wie auch die offensichtliche Anbiederung an das am Geldtopf des Frauenministeriums hängenden und schnappatmenden Bundesforum Männer.

Insgesamt ist die Situation, sind die Hilfsangebote für Väter, die um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen, unübersichtlich und so konfus wie die vorgeschlagenen Wege zum Erfolg.

Da gibt es Ideen von gewalteinbindender Kommunikation bis hin zu Vorschlägen "alles an die Wand zu fahren." Die Palette reicht von Heiderose Manthey bis zu Detlef Bräunig, von Franzjörg Krieg bis Arne Hoffmann, Väterwiderstand und Väternotruf....

 

Die Wirkung ?

 

Manchmal kann Mann/Frau/drittes Geschlecht, u.a. durchaus davon ausgehen, dass das Wohl unserer Kinder auf dem Hauptbahnhof von Palermo weniger gefährdet ist als in einem deutschen Familiengerichtssaal...

...aber Nichts währt ewig.

"Fuck you Papa" ist ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Familienpolitik und seiner Rechtspraxis - und in der staatlichen Entehrung der Eltern...

 

Gert Bollmann

 

 

*Kebskegel, sprachliche Eigenschöpfung, ist eine liebevolle, tautologische Verballhornung der Begriffe Kebskind oder Kind der Kebse und Kegel und zugleich eine satirische Antwort auf die kuriosen Begriffsschöpfungen im deutschen Familienrecht mit denen Väter rabulistisch aus dem Leben ihrer Kinder entfernt, herausgekegelt ,werden.

So wie eine Kindeswohlgefährdung eine Gefährdung des Kindeswohls ist ist ein nichteheliches Kind einer Kebse ein unehelicher Kegel des Vaters. Der Begriff parodiert die Aussage, wonach nichteheliche Kinder den ehelichen gleichgestellt wären. Wäre die Aussage wahr käme es mit der Geburt des Kebskindes nicht zu einem "einseitigen"Sorgerechterwerb nur durch einen Elternteil.

Vorliegend wird mit Kebskegel ein von der Kreidekreismutter malträtiertes Kind bezeichnet.

 

 

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...