Entzug der Fahrerlaubnis bei schuldhafter Unterhaltspflichtverletzung

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 Lesen Sie auch den Beitrag von Gert Bollmann über die Väterhetze des dicken SPD Vorsitzenden, der säumigen Unterhaltsvätern den FS einzuziehen fordert: Umgang statt Führerscheinentzug
 

Wirtschaftsminister Gabriel, Justizminister Maas und Familienministerin Schwesig beabsichtigen, den bislang nur nach Maßgabe der §§ 69 ff StGB statthaften Entzug der Fahrerlaubnis auf den Tatbestand der Unterhaltspflichtverletzung auszuweiten. 
Strafe aber kann begangenes Unrecht nicht ungeschehen machen. Überdies läßt sich selbst strafbare Mittellosigkeit (die der Täter vorsätzlich herbeigeführt oder nicht abgewendet hat) durch eine Führerscheinwegnahme nicht beseitigen. Der Entzug der Fahrerlaubnis unter Einziehung des Führerscheins bezweckt somit allenfalls die Verhütung von in der Zukunft liegenden Rechtsverletzungen und ist seiner Funktion nach präventives Strafrecht.
 
Sollen oder müssen also "unterhaltssäumige Väter", von denen in diesem Zusammenhang die Rede ist, erzogen werden?
Kann man überhaupt von einer Erziehungsmaßnahme sprechen, wenn ein gesellschaftlich umstrittenes Unterhaltsrecht mit Mitteln vollstreckt wird, die eine Diskriminierung redlicher Väter leichtfertig in Kauf nimmt?
 
Es mag viele Väter geben, denen eine Entziehung der Fahrerlaubnis beruflich nicht schadet. Man kann ja in vielen Fällen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln seine Arbeitsstelle erreichen. 
Pech gehabt? Oder will man "der Gerechtigkeit wegen" auch Väter den Führerschein wegnehmen, die dadurch ihren Beruf verlieren, weil sie zur Ausübung ihres Berufes auf ein Auto angewiesen sind? Wie sollen so betroffene Väter ihrer Unterhaltspflicht dann nachkommen können?
Das können infolge ihrer Verurteilung inhaftierte Väter auch nicht, könnte man einwenden und natürlich können die mit einer Bestrafung einhergehenden gesellschaftlichen Nebenwirkungen, von Unproduktivität bis hin zu Inhaftierungskosten, keinen Einfluss auf die Funktionen des Strafrechts haben.
 
Problematisch bleibt aber die Frage nach der Notwendigkeit eines solchen Strafverschärfungsspektakels. 
Erst recht dann, wenn von vornherein feststeht, dass die Verschuldensanforderungen und Tatbestandsmerkmale, die zu einer Verurteilung wegen Unterhaltspflichtverletzung, § 170 StGB führen, in den meisten Fällen ohnehin nicht nachgewiesen werden können.
 
Ist es notwendig, Väter zusätzlich unter Druck zu setzen, die schon von jugendamtlich unterstützter       mütterlicher Willkür von der Möglichkeit, Unterhalt in Form von Betreuung zu leisten, ausgeschlossen
werden?
 
Ist es notwendig Väter unter Druck zu setzen, denen schon aufgrund von jugendamtlich unterstützter     mütterlicher Willkür Sorge- Umgangs- und Auskunftsrechte vorenthalten werden?
 
Und mit welcher moralischen Rechtfertigung wird von Vätern verlangt, ihre eigene Entsorgung durch Unterhaltsleistungen zu finanzieren und auf dieser Weise Unrecht zu belohnen und zu fördern?
 
Warum kümmert sich der Staat nicht um die Ursachen, die für viele Väter Grund genug sind, Unterhalt zu verweigern?
Die vielen familiengerichtlichen Verfahren belegen doch, dass es sich nicht bloß um Ausnahmeverfahren handelt. Und eines dabei ist doch offensichtlich:
 
Wir Väter sind es in der Regel nicht, die dem anderen Elternteil diese Rechte vorenthalten.
Wir Väter werden in Gerichtsverfahren genötigt, weil wir uns unsere Kinder nicht nehmen lassen und Verantwortung tragen und übernehmen wollen!
 
Warum also wirkt man nicht auf Mütter, die eigentlichen Verursacher der familiengerichtlichen Unterhalts-, Umgangs- und Sorgerechtsverfahren, ein?
 
Nach bundesverfassungsgerichtlicher Rechtsprechung ist auch wegen § 170 StGB strafbar, wer seine Betreuungspflichten verletzt! 
Schon die bloße Vernachlässigung von Betreuungspflichten, die zweifellos vorliegt, wenn Mütter die gemeinsamen Kinder gegen ihren Vater einstellen oder die ihrer Verpflichtung aus § 1684 Abs. 2 BGB nicht nachkommen, ist gem. § 170 StGB strafbar, "wenn sie sich als teilweise Nichterfüllung der Unterhaltspflicht darstellt und den durch Pflichten dieser Art gesicherten Lebensbedarf gefährdet" (BVerfGE 50, 153 f).
Ihnen muss man zur Verhinderung solchen Unrechts auch nicht die Fahrerlaubnis entziehen. Es würde schon genügen, dem Vater, als redlichen und bindungstoleranteren Elternteil das Sorgerecht zu übertragen!
 
Um was geht es also den Schreihälsen aus dem Bundeskabinett?
Wer Kinder finanziell abzusichern beabsichtigt, der muss nicht diejenigen bestrafen, die leistungsunfähig sind oder die durch familiengerichtliche Dummheit leistungsunfähig gemacht worden sind, sondern jene zur Kasse bitten, die vom Kindersegen profitieren. Das wäre die Gesellschaft, deren Politiker unaufhörlich beklagen, dass die Geburtenrate für einen funktionierenden Generationswechsel zu niedrig ist!
 
Stattdessen drängt sich der Verdacht parteilich gewollten Väterbashings, mithin verfassungswidriger Diskriminierung, geradezu auf!
Oder eben doch nur ein nicht zu ende gedachter Stimmenfang, der einem unmittelbar bevorstehendem Wahlkampf geschuldet ist?
 

 

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Personen in dieser Konversation

  • Maas,Schwesig,Gabriel aus der Klasse der (N)Immerklugen -
    Nachsitzen und den Beitrag von Emmermann lesen und (!) versuchen zu begreifen!
    Otto Normaluntertan begreift und versteht' doch auch - nur Euch nicht.
    Nehmt Väter ins Boot statt sie zu jagen und das Möhre-Esel-Prinzip zu kopieren.
    Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn,ob mit oder ohne Trauschein, und keine weiteren Barrieren auf dem Weg zum Wechselmodell.

    Als stolzer NICHTfamilienunrechtjurist wiederhole ich für blonde,gut gekleidete und gierige Hummeln ein paar Fragen außerhalb von Abgeordnetenwatch.de (es sind ja Sommerferien) die ich mir bei Christian und alles Evolution https://allesevolution.wordpress.com/2016/08/10/fuehrerscheinentzug-und-mehr-druck-fuer-nichtzahlende-vaeter/
    zu eigen gemacht habe:

    Warum muss die Mutter, die zB als Beamtin gut verdient, überhaupt Geld aus der Staatskasse erhalten, wenn der Vater es nicht voll aufbringen kann? Warum nimmt man lieber dem Vater den Führerschein weg als die Mutter mit in die finanzielle Verantwortung zu nehmen? Warum muss der Steuerzahler bei Getrenntlebenden etwas finanzieren, was bei Nichtgetrenntlebenden niemals staatlich finanziert werden würde? Oder erhält die Frau, die zB gut verdienende Lehrerin ist und einen kranken Partner hat, der 800 Euro verdient, und die dennoch mehr in der Kindererziehung aktiv ist, einen Unterhaltsvorschuss? Wir würden es befremdlich finden, wenn hier der Staat einen Vorschuss leistet und dies von dem geringer verdienenden Zurückverlangen kann, selbst wenn die 800 Euro vollständig von dem Partner aufgebraucht würden.

    Wenn der Staat den Unterhalt nicht auf die Steuerzahler abwälzen will, warum dann nicht den zweiten Elternteil mit ins Boot holen?

  • Das Übel beginnt hier: http://xn--vterwiderstand-5hb.de/Bilder/Die_Beistandschaft.png
    Eine Mutter, ein Mädchen, ein Junge! Der (böse) Vater fehlt.
    Dessenwegen muss das Jugendamt um Hilfe angerufen werden. Denn der Lump zahlt keinen Unterhalt ....
    Man könnte auch einen Vater mit zwei Kindern abbilden. Aber diese Situation wäre unüblich.
    Genauso unüblich wie die Situation, in der Väter die Mütter der gemeinsamen Kinder auszugrenzen versuchen.

    Die Jugendämter verfahren nach einer auch von deren Beamten leicht zu begreifenden Regel:

    Die Sache ist die, der Umstand ist der
    Die Kinder kriegt sie - bezahlen muss er!


    Ob den Vater eine gesetzliche Unterhaltspflicht trifft, wird nicht geprüft.
    Die zwei einer Jugendamtsurkunde zugrunde liegenden Fragen sind folglich
    1. Sind sie der Vater
    2. wieviel verdienen sie

    Man weiß (oder etwas vorsichtiger ausgedrück: müsste eigentlich wissen), dass die Beantwortung dieser Fragen allein noch keine Unterhaltspflicht begründet.
    Ganz sicher aber weiß man, dass man 99% der Väter am Haken hat, wenn man noch zusätzlich mit einem kostenpflichtigen Unterhaltsverfahren droht!

  • SPD-Chef Gabriel will nun den „Unterhaltsprellern“ an den Kragen und deren Führerschein einziehen lassen...

    Das „Trio Infernale“, repräsentiert von Vize-Kanzler Gabriel, der sogenannten „Familienministerin“ Schwesig und dem Bundesjustizminister Maas, auf dem Weg eines neu zu schießenden Bock's.

    Frau Schwesig's Irrläufe in Richtung Strafjustiz sind ja schon legendär. Ergreift sie ja derzeit in einem laufenden Strafverfahren reflexhaft Partei für „Gina-Lisa“, liefert sie die nächste Steilvorlage, die geeignet ist, dass sich Juristen die verbliebenen Haare raufen dürften.

    Es mag heutzutage modern sein, wöchentlich eine neue Sau durch's Dorf zu jagen, die der dahinsiechenden Partei sogenannter Sozialdemokraten zu neuem Ruhm und Erfolg verhelfen soll, wobei der besagten Sau zumindest stellvertrend für diese „Politprofis“, trotz ihrer verbliebenen Fähigkeit des Laufens, nun durchaus der Hirntod diagnostiziert werden kann.

    Rückblick: Die SPD ist und war maßgeblich daran beteiligt, den größten Niedriglohnsektor der ganzen EU herbei zu konstruieren, Leiharbeit gesellschaftsfähig zu machen und Familien an den Rand des Ruins zu bringen. Der Unbill der nun der Partei entgegen schlägt, zeigt sich im Abwenden der Wähler. Bei der CDU oder der FDP hätte man die Unterstützung für die Lobbyarbeit der Lohndumping-Fans noch erwarten können, aber bei der SPD erklärten dies die Betroffenen berechtigt schlicht als Verrat.

    Nun kommt es gelegen, dass gerade Gabriel und Co. genau dieses ausgeplünderte Klientel nun auch noch kriminalisiert. Der geschundene Esel wird nach vollständiger Ausplünderung strafrechtlich verfolgt und gleichzeitig der Bock zum Gärtner gemacht. Der Bock wäre hier stellvertretend für das politische Personal zu nennen, denen man in der Vergangenheit oftmals schlicht nur noch Bösartigkeit unterstellte. Nun kommt es noch schlimmer: Sie scheinen einfach dumm zu sein.

    Der Fachkräftemangel ist in der Politik angekommen.

    Eine Bertelsmann-Studie heran ziehend, die sich im Grunde selbst in Frage stellt, sollen 2/3 aller Väter keinen oder unzureichenden Unterhalt zahlen. Nicht nur, dass diese Zahlen falsch sind. Was sich leicht an anderen Studien belegen lässt, die nicht ins ideologische Feindbild passen und deshalb nicht erwähnt werden dürfen, es sind auch ausschließlich nur die Väter angesprochen. Nicht verwunderlich: Denn wie heißt es nach wie vor im Programm dieser Partei?

    „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die Männliche überwinden.“ Aha!

    Um Herrn Maas, augenscheinlich kein Erdling sondern eben Marsmensch, wenn man seine Ergüsse versucht nachzuvollziehen, ist es gerade etwas ruhiger geworden. Ist er doch gerade der Tradition vieler deutscher Politiker gefolgt und hielt sich nebenher ein Spusi, weshalb er (katholisch, getrennt lebend und 2 Kinder) nun derzeit in Scheidung mit seiner ihm seinerzeit angetrauten Lehrerin lebt. Man mag mir verzeihen, dass ich ihm das nun bald folgende Szenario gönne...

    Denn war gerade Er es, der verlautbaren ließ, dass er derzeit keine Veranlassung zu Änderungen im deutschen Familienrecht sähe, als er auf die Schwierigkeiten im Durchsetzen von Kindesumgang und gemeinsamen Sorgerecht hingewiesen wurde.


    Faktisch ungeahndet bleibt nach wie vor Umgangsboykott und das gezielte Entsorgen außerhäuslich lebender Elternteile und somit das Recht der Kinder auf Umgang mit demselbigen.


    Ahnden und Strafen will man nur den Zahlpapa, der augenscheinlich nicht genug Bares herausspringen lässt.
    Gibt es aber gerade hier schon ausreichend Instrumentarien, die Unterhaltsverpflichteten bis auf die Knochen zu pfänden, ignoriert man geltendes „Recht“, bezüglich dessen die Ungerechtigkeiten seit Jahren sogar von Insidern und vielen Juristen ganz offen zugegeben werden, und will nun zusätzlich noch den Führerschein der bösen Zahlungsunwilligen.

    Dabei ist die Zahlungsunwilligkeit gar nicht das Problem! Für Politiker, die teilweise die Ausbildung in den Rechtswissenschaften genossen haben wollen, eine fragwürdige Vorgehensweise, die die Frage aufwirft, dass man nicht zwingend bezweifeln möchte, ob sie tatsächlich einmal studiert haben, aber ob es nun Jura war, dessen kann man sich nicht sicher sein.

    Nun kann der Führerscheinentzug nur Einzug finden in das gängige Strafrecht, also den sogenannten § 170 des Stragesetzbuches. Ein Paragraph, von dem man weiß, dass die meisten Anzeigen schlicht aus der Hand ungestraft und willkürlich wirkender betreuender Elternteile stammen, die im Siegesrausch eines Trennungskrieges nach der vollständigen Vernichtung des Ex-Partners geifern. Um das tatsächliche Generieren von notwendigem Unterhalt für die Kinder, geht es da selten. Und nicht selten finden sich willfähige Helfer unter den Rechtsanwälten, die sich hier gerne helfend zu Dienste melden.

    Warum die Väter auch weiterhin Auto fahren werden... :

    Denn tatsächlich geht die Verurteilungsquote in den vernachlässigbaren Bereich, denn dem Angeklagten muss nicht nur nachgewiesen werden, dass er Leistungsfähig war und trotzdem nicht geliefert hat, sondern auch, dass der Angeklagte eine Leistungsunfähigkeit nicht abgewendet hat, obwohl er es hätte tun können. Und da die meisten Unterhaltsverpflichteten die Summen aus der erdachten Tabelle ohne Rechtskraft (düsseldorfer Tabelle), die den Phantasien wohlhabender düsseldorfer Oberlandesrichter entstammt, tatsächlich nicht zahlen können und auch zukünftig nicht zu zahlen in der Lage sind, kann nur Eines folgen: Freispruch.

    Nun, die meisten Strafrichter an den Amtsgerichten kennen sich im Unterhaltsrecht nicht aus und geifern nach Verurteilungen, aber deren Urteile werden regelmäßig von den Oberlandesgerichten wieder einkassiert. Würden noch mehr Betroffene in die Berufung gehen, wäre die Verurteilungsquote noch geringer. Und genau hier soll nun der geplante Führerscheinentzug installiert werden. Ob nun der Richter den Gebeutelten nun auch noch die völlige Bewegungsunfähigkeit und in die nun somit richterlich verfügte zukünftige Leistungsunfähigkeit katapultiert?

    Was steckt also nun dahinter, wenn diese Politiker so etwas fordern? Die völlige Überforderung und Fehleinschätzung selbst herbei geführter Probleme.

    Leistungsunfähigkeit gibt es in den Hirnen der Gutverdienenden gar nicht. Dort geistern die Hirngespinste vom bösen Porsche fahrenden Vater herum, dem man getreu dem Bild der „Männerhasser“ die Leviten lesen muss. Ein Hirngespinst.

    Das man selbst zivilrechtlich schon das scharfe Schwert des § 850d ZPO (Zivilprozeßordnung) hat, aus dem heraus sich Gehälter auf das sozialrechtliche Minimum pfänden lassen, wird geflissentlich übersehen.

    Man darf nicht vergessen, dass diese Spinnerei aus der Feder derjenigen stammt, die unlängst bei der Verschärfung des Sexualstrafrechts schon Kritik aus Justiz und anderen Kreisen auf sich zogen, als sie faktisch eine Beweislastumkehr einzuführen bereit waren.

    „Herr Richter! Ich habe aber vor 4 Jahren NEIN gesagt, „Heul, Schluchz“ und nun wollen Sie also dem Manne glauben, es sei nichts gewesen?“

    Schlußendlich könnte man meinen, es sei eine Luftnummer die aus einem Sommerloch entstand, wüsste man es nicht besser, da der große Koaltionspartner, angeführt von Frau „Wir schaffen das!“, den nervigen Kleinen einfach auf seinen Nebenkriegsschauplätzen wirken lässt, damit er nicht auch noch bei den großen Sachen stört. Und dort wirken sie, die sogenannten Sozialdemokraten ungestört, bis sie haben was sie wollen.

    Selbst wenn am Ende nichts raus kommt, sind die, sich im Gleichstellungswahn befindlichen Wohlstandsverwahrlosten, milde gestimmt. Operation gelungen. Patient tot.

    Was übrig bleibt ist ein weiterer bitterer Beigeschmack und der Verdacht, dass diese sogenannten Volksvertreter sich einmal mehr selbst die Frage stellen sollten, ob es Reste rechtsstaatlichen Verständnisses gibt, statt mit dem Finger auf andere zeigen, die ihnen gerade die Wähler abjagen.

  • Wer glaubt, dass in so einem durchorganisierten Land wie Deutschland der Zugriff auf das Portemonnaie der Väter nicht offen liegt, ist ein Narr. Der erste Akt in einer Trennung ist die Erstellung von Unterhaltstiteln, die für die zumeist weibliche Bevölkerung den Geldfluss auf viele Jahrzehnte sicherstellen.

    Offenbar hat die SPD vergessen wie Väter hier in diesem Land einfach willkürlich abgezockt werden, weil die Düsseldorfer Tabelle indirekt bei den Kindesunterhalten inzwischen versteckt auch noch den Unterhalt der Kindesmütter beinhaltet. Die Tabellenwerte steigen jedes Jahr um 4 - 10% - die Einkommen der Väter in nicht nennenswerten Prozentsätzen, wenn überhaupt.

    Die SPD ist offensichtlich nicht in der Lage, dafür zu sorgen, dass Väter in Deutschland anständig bezahlt werden, um die Kindesunterhaltstitel bedienen zu können.

    Weiterhin ist es in der deutschen Gesellschaft und im übrigen auch in der Welt ein Irrglaube, dass ein Vater gleich weitere X-Personen durchfüttern kann. Wo ist die Sozialdemokratie geblieben, die so eine Ungerechtigkeit zulässt? Mütter benötigen lediglich ein Unterhaltstitel, um über Jahrzehnte nicht arbeiten zu müssen. Das belegen sogar die Statistiken.

    All das ist der SPD natürlich entgangen. Denn sie ist bequem geworden und redet den Müttern nach dem Mund. Es ist schließlich in dieser Gesellschaft einfacher Väter auszubluten, damit es den Mütter in der Gesellschaft gut geht. Die gesamten SPD ist unredlich und ungerecht. Sozial engagierte Mitglieder würden das Unterhaltsrecht so abändern, dass beide Eltern für ihre Kinder zu gleichen Teilen sorgen. Stattdessen werden den Vätern fiktive Einkünfte angerechnet, die offensichtlich nicht erwirtschaftet werden können.

    Bitte SPD verschwinde aus dem unsozialen Deutschland, um der Kinder und Väter Willen!

  • Hierzu passt auch treffend:
    Fisch und Fleisch

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.