Jugendamt: Der Fall "Chantal 1-2"

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Kriminalfall „Chantal“ rüttelt Deutschland auf

Als am 16.01.2012 ein 11jähriges Mädchen im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg nach einer Methadonvergiftung tot im Bett aufgefunden wurde, ahnte niemand, dass der Fall ganz Deutschland bewegen wird und in Hamburg das Bollwerk von Jugendämtern, ASDs und freien Trägern erheblich erschüttern wird. Es geht mittlerweile um die Infragestellung des gesamten Jugendhilfesystems in der Hansestadt, um politische Verantwortlichkeiten und um persönliche Schuld. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Was sich die letzten Wochen in Hamburg zugetragen hat, bestätigt alle, welche schon immer darauf aufmerksam gemacht haben, dass mit den Jugendämtern in Deutschland etwas nicht stimmt. Allzu viele Mahner haben auf Missstände aufmerksam gemacht, in Foren das angeklagt, was nach Recht und Gesetz eigentlich nicht sein darf, sich in Vereinen organisiert, privat gekämpft und nicht selten verloren. Alles verloren. Sorgerecht – Kind – Familie – einfach alles. Schuld war aus Sicht derer, die diese Klage geführt haben, das Unrechtssystem, dass in den deutschen Jugendamtsstuben sein Unwesen treibt. Schuld waren aus Sicht der meist männlichen Betroffenen, nämlich aus Sicht der ent-sorgten Väter, die unfähigen, voreingenommenen und weder an Recht und Gesetz, noch an gute Sitten und Anstand gebundenen Jugendamtsmitarbeiter(innen).

Das Blatt wendet sich

Doch waren die Väter (und manche Mütter) machtlos. Bis jetzt. Denn gerade beginnt sich das Blatt zu wenden. Die Öffentlichkeit in Hamburg und in ganz Deutschland hat durch das couragierte Recherchieren und Nachhaken einzelner Reporter der Hamburger Presse davon erfahren, dass die ersten Stellungnahmen des Bezirksamtes zum Tod des Kindes Chantal aus Wilhelmsburg schlicht gelogen waren. So wurde durch den Bezirksamtsleiter „Mitte“ Markus Schreiber noch am 25.01., also fast zehn Tage nachdem das Kind verstorben war, behauptet, dem Kind sei es immer gut gegangen, es handele sich um einen tragischen Unfall. Durch Recherche der Presse kam nach und nach heraus, was man eigentlich von Seiten der Behörden lieber unter den Teppich kehren wollte: Die Zustände innerhalb der Pflegefamilie in der das Kind gelebt hat, waren katastrophal: keine Ordnung, keine Hygiene, keine Schränke, das Kind hatte kein eigenes Bett, Kampfhunde in der Wohnung. Und: die Pflegeeltern waren Ex-Drogenjunkies und auf Methadon angewiesen.

Geleugnet, was das Zeug hält

Es wurde durch das Jugendamt in den Folgetagen geleugnet, was das Zeug hält. Doch nichts half. Die Wahrheit kam immer weiter zum Vorschein. Denn das Jugendamt Hamburg Mitte, der ASD Wilhelmsburg und der freie Träger VSE hatten über Jahre Kenntnis von all diesen Zuständen. Aber nicht genug. Nachbarn und die Schule, denen die sonderbaren Verhältnisse aufgefallen waren, wendeten sich zu Lebzeiten von Chantal ihrerseits hilfesuchend an das Jugendamt und wurden abgewiesen. Alles sei in Ordnung, sagte man von Seiten des Amtes denjenigen, die das Kindeswohl in Gefahr gesehen hatten.

Razzia im Jugendamt – den Kriminellen auf der Spur

Somit wiegt die Schuld nun schwer, welche auf den Behörden lastet. Die Hamburger Öffentlichkeit fordert Gerechtigkeit und dieser Forderung folgen nun endlich Taten: Am 31. Januar rückte ein großes Aufgebot der Polizei zusammen mit einem Staatsanwalt beim Jugendamt an und führte eine ausgiebige Razzia durch. Es kam zu Beschlagnahmungen. Die Chefin des Jugendamtes, Pia Wolters, behauptete fast zeitgleich bezüglich der katastrophalen Zustände in der Pflegefamilie mittels ihrer Stellungnahmen vor dem Jugendhilfe-Ausschuss allen Ernstes und sichtlich tiefenentspannt, jeder Mensch habe ein anderes Bedürfnis nach Sauberkeit und es sei völlig normal, dass nicht jedes Kind ein eigenes Bett habe. Sie wurde umgehend als Jugendamts-Chefin abgesetzt. Auch dem Bezirksamtsleiter Schreiber droht der Rauswurf, weil er die Dame, die bereits den Tod von zwei weiteren Kindern zu verantworten hatte, bis zum Schluss gedeckt hat. Von Disziplinarverfahren ist die Rede. Von möglichen Strafprozessen spricht die Staatsanwaltschaft.

Hamburger Jugendhilfesystem gerät ins Wanken

Jetzt wird das ganze Jugendhilfesystem ins Wanken gebracht und man fragt sich: Wie kann es sein, dass über Jahre hinweg Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und des freien Trägers in der Wohnung ein und ausgehen, ohne dass auch nur einer von ihnen Bedenken hat? Wie kann es sein, dass ein Kind vom eigenen Vater weggenommen wird und in ein solch verkorkstes zu Hause gerät. Wie kann es sein, dass Chantal bis vor Ihrem Tod in Briefen darum bettelte, wieder zu ihrem leiblichen, aber ent-sorgten Vater zurückkehren zu dürfen, aber dass das Jugendamt ihr Flehen nicht zur Kenntnis genommen hat? Wie kann es sein, dass der leibliche Vater das Jugendamt gebeten hat, ihm das Sorgerecht wieder zurück zu geben, er aber nicht den Hauch einer Chance hatte.

Nicht das Kindeswohl im Auge gehabt

Man fragt sich jetzt zu Recht: Fühlen sich die Mitarbeiter(innen) der Jugendämter überhaupt noch Recht und Gesetz verpflichtet? Die Antwort muss spätestens jetzt lauten: NEIN! Nur konnten diese Kriminellen bisher vor der Öffentlichkeit versteckt halten, dass Sie eben nicht das gesetzlich verbriefte Kindeswohl im Auge haben. Stattdessen hat sich innerhalb der Jugendämter über die Jahrzehnte eine Subkultur von pseudo-sozialpädagogischen Machtmenschen eingenistet, die losgelöst von allen Jugendhilfegesetzen ohne Sinn und Verstand Entscheidungen trifft, welche nur dazu dienen, deren eigene Macht- und Berufsposition weiter zu festigen und den freien Trägern Aufträge zu zu schachern. Gott sei Dank, kann man da nur resümieren, kommt die Wahrheit, trotz oder gerade wegen des Todes dieses armen Mädchens nun ungeschminkt ans Licht.

Ruhe in Frieden kleines Mädchen.

Wir, die Zurückgebliebenen, fordern nun Gerechtigkeit!

 

Es berichtet aus Hamburg: Samuel Smiles

Wir halten Euch an dieser Stelle in den kommenden Wochen auf dem Laufenden, wie es in der Sache weitergeht.

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Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"