Umgang mit dem Kinde: Probleme und Durchsetzung

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Das Recht auf Umgang steht gem. § 1684 BGB dem Elternteil zu, bei dem das Kind im Falle einer Scheidung oder Trennung nicht wohnt. Die Rede ist dann gewöhnlich von dem "nicht anwesenden Elternteil". Zum Sinn und Zweck des Umgangsrechtes vgl. Palandt, § 1684, Rdnr. 3:

 

Das Umgangsrecht gibt dem berechtigten Elternteil in erster Linie die Befugnis, das Kind in regelmäßigen Abständen zu sehen und zu sprechen und soll ihm die Möglichkeit geben, sich lfd. von der Entwicklung und dem Wohlergehen des Kindes zu überzeugen und die zwischen ihnen bestehenden Bande zu pflegen , d.h., einer Entfremdung vorzubeugen ud dem Liebesbedürfnis beider Teile Rechnung zu tragen.

 

In der ganz überwiegenden Vielzahl der Trennungs- und Scheidungsfälle verbleibt das Kind bei seiner Mutter, weil sich die Eltern darüber geeinigt haben oder aber Mütter nach der Devise verfahren: "Du siehst Dein Kind nie wieder"!
Im letzteren Fall wird noch während der gemeinsamen Nutzung der Wohnung Streit provoziert und unter dem Vorwand, der Vater sei gewalttätig geworden, die Polizei gerufen, die den Vater sofort aus der Wohnung verweisen wird.

Viele Mütter verlassen auch mit dem gemeinsamen Kind die Wohnung und "flüchten" in sogen. Frauenhäuser, von dessen Personal sie zur Einleitung eines Gewaltschutzverfahrens gegen den Vater beraten werden.

Unabhängig von dem hier aufgezeigten Szenario wird Trennung- und Scheidungsvätern das ihnen zustehende Umgangsrecht ganz häufig von den Kindsmüttern willkürlich vorenthalten, boykottiert oder sabotiert.
Das Falscheste, was Väter in dieser Situation machen können - wozu ihnen aber von inkompetenten Ratgebern selbst in speziellen Väterforen oft geraten wird- ist der Gang zum Jugendamt. Denn Jugendämter stellen das Kindeswohl regelmäßig hinter Mütterinteressen zurück.  Ansonsten scheinen sie mehr daran interessiert, die Profitgier einer sogen. parasitären Helferindustrie (= freie Träger, Sachverständige, Verfahrens- oder Umgangspfleger und degleichen mehr), mit denen sie hinter dem Rücken des betroffenen Vaters Hand in Hand arbeiten, zu bedienen. Das Ziel: den um Umgang  mit seinen Kindern kämpfenden Vater vollends zu entsorgen;

 

 

                                                         frechdreist!, skrupellos!, kriminell! und menschenrechtsverletzend!

                                                    Der leichtfertige Mißbrauch des Begriffs "Kindeswohl" macht es möglich!

 

Was passiert im Falle einer Anrufung des Jugendamtes? 
Es wird sich schnell mit der Kindsmutter in Verbindung setzen und einen gemeinsamen Gesprächstermin vorschlagen, den die Mutter -wen verwundert es- wahrzunehmen nicht in der Lage sein wird. Denn sie kontaktiert spätestens jetzt eine Rechtsanwältin, die für ihre Mandantin ein Strafverfahren gegen den Vater einleiten und ein Sorgerechts-Entzugsverfahren anhängig machen wird.
Von nun an gilt: Je mehr die Dinge eskalieren, je mehr Geld kann verdient werden.

Besonders freche Rechtsvertretungen schrecken auch nicht davor zurück, die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes anzuschreiben und unter massiven Vorwürfen gegen den Vater um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Man bedenke, das Rechtsanwältinnen und Jugendamtsmitarbeiter/ innen sich gut kennen, weil sie gleichen Gremien angehören oder schon des öfteren miteinander zu tun hatten. Das gilt übrigens auch im Verhältnis zu Richtern und Richterinnen der Familiengerichtsbarkeit.

Der Klarstellug wegen und zum besseren Verständnis muss an dieser Stelle noch einmal daran erinnert werden, dass für 90% aller Umgangsstreitigkeiten mütterliche Willkür ursächlich ist, die nur ein Ziel verfolgt, nämlich den Vater als Störer zu beseitigen. Die Motive:

 

 

                                                                       Verletztheit, Herrschsucht, Machtdemonstration.

 

Von solchen Motiven geleitete Mütter sind von vornherein uneinsichtig und unbelehrbar und in solchen Fällen ist das Jugendamt sowieso machtlos und es einzuschalten sinnlos.
Es wird dem Vater raten, sich deeskalierend zu verhalten und Ruhe zu bewahren. Was derVater zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist, dass die Rechtsvertretung der Mutter mittlerweile ein Gewaltschutzverfahren gegen den Vater eingereicht hat und die Mutter zum Zwecke der Beitreibung des Kindesunterhalts sich an das Jugendamt gewendet hat.

Unser blauäugiges Väterlein denkt auch jetzt noch, ihm würde geholfen. Er ahnt noch lange nicht, das die beteiligten Professionen hinter seinem Rücken seine Kriminalisierung betreiben und im Falle dass er das FamGericht doch anruft, einmütig und abgestimmt die Hinzuziehung eines Sachverständigen für erforderlich halten.

Zwischenzeitlich sind etliche Wochen verstrichen und auch der oder die Sachverständige wird wenigstens drei Monate für das zu erstellende Gutachten benötigen. Erst dann wird ein weiterer Termin anberaumt!

 

                                                           Manche Kinder kennen ihren Vater schon jetzt nicht mehr .....

 

Denn ihre Mütter haben derweil "ganze Arbeit" geleistet. 
Kinder, die in der Zwischenzeit keinen Kontakt zu ihrem Vater hatten, verhalten und äußern sich je nach Alter aufeinmal abweisend, obwohl sie ursprünglich gerne mit ihrem Vater zusammen waren und zu ihm wollten, weil sie 100 Mal von ihrer Mutter gehört haben, dass sie (ihre Mutter) von ihrem Vater geschlagen wurde und dass sie (die Kinder) dem Vater egal sind, dass der Vater sie verlassen habe und nun zu allem Übel auch noch keinen Unterhalt zu zahlen bereit ist.

Langsam geht unserem Vater ein Lichtlein auf:

 

                                                          Der Weg zum Jugendamt ist ihm zum Verhängnis geworden!

 

Wer es nicht zulassen will, dass ihm die eigenen Kinder  systematisch entfremdet werden, der darf keine Zeit vergeuden. Umgangsboykott erfordert und rechtfertigt die sofortige Anrufung des Familiengerichts um das Umgangsrecht im Wege des einstweiligen Rechtschutzes durchzusetzen, tunlichst bevor die Kindsmutter ihr schäbiges Verhalten mit erlogenen Vorwürfen und unter Hinzuziehung parteiischer Helfer zu begründen vermag.

Denn es macht einen entscheidenden  Unterschied, den Anspruch des Vaters mit Vorwürfen abzuwehren, oder ob der Vater entgegen solcher Vorwürfe und unter derartigem "Beschuss" sein Umgangsrecht erstreiten muss.
Im letzteren Fall ist der Vater in der Situation sich gegen die Vorwürfe der Kindsmutter rechtfertigen zu müssen. Im ersteren Fall ist es die Mutter, die den Umgangsboykott erklären und rechtfertigen muss und der man auf diese Weise auch die Zeit nimmt, die sie braucht, um den Vater auch vor den gemeinsamen Kindern zu diskreditieren.

Wessen Kinder Mutter es ganz doll treibt, indem sie den Umgang bspw. durch einen Wegzug zu verhindern beabsichtigt, dem bleibt noch die Möglichkeit außerhalb der Rechtsordnung Unrecht mit Unrecht zu beseitigen:

 

                                                                    kostengünstig, schnell und kindeswohlorientiert!

 

 

Dem redlichen Vater kann es nämlich egal sein, wer sein Kind entführt, kidnappt oder es ihm sonstwie vorenthält.: Weg ist weg!  Entführt ist entführt und entfremdet bleibt entfremdet!

Fraglich ist an dieser Stelle nur, wie schnell das Unrecht unter Beachtung des Kindeswohls wieder beseitigt werden kann:

Ist es für die betroffenen Kinder sinnvoller, außerhalb der Rechtsordnung Helfer in Anspruch zu nehmen, die kindeswohlorientiert den Umgang zum Vater schnell wieder herstellen oder ist es besser innerhalb der Rechtsordnung Professionen einzuschalten, die eine drohende Entfremdung noch intensivieren, indem Umgang zu bekommen von langwierigen und das Kindeswohl belastenden Verfahren abhängig gemacht wird?

 

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Personen in dieser Konversation

  • Gast - Jacqueline Wehling

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    mein kind hat der vater mitgenommen haben aber beide das sorgerecht vater ständig unter alkohleinfluss der hat sein pegel das mann es nicht merkt. kind warheute nicht in einrichtung jugendamt hat kontrolliert aber könnte nichts feststellen.kind hat aber kein bett und nicht das gewohnte umfeld jugenamt kann nichts machen. was kann ich machen um mein kind als mutter wieder zu bekommen?

  • Gast - Lidotschka

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    "russisch sprechende Helfer?"<br /><br />Als Mutter fallen mir noch ganz andere Dinge ein, wenn man mir mein Kind weg nehmen würde!<br /><br />Grüße an alle, die um ihre Kinder kämpfen müssen.<br />LIDA

  • Gast - Krabbenfänger

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    "russisch sprechende Helfer?"<br /><br />Als Mutter fallen mir noch ganz andere Dinge ein, wenn man mir mein Kind weg nehmen würde!<br />LIDA
    <br />§ 228 BGB:<br />"Wer eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, um eine durch sie drohende Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht widerrechtlich, wenn die Beschädigung oder die Zerstörung zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist und der Schaden nicht außer Verhältnis zu der Gefahr steht. Hat der Handelnde die Gefahr verschuldet, so ist er zum Schadensersatz verpflichtet."<br /><br />Bei Sachen ist das zufriedenstellend geregelt.<br />Wenn man bedenkt, dass die drohende Gefahr in einer Kindeswohl(be)schädigung liegt, könnte man die Frage stellen, ob auf die dafür verantwortliche Mutter auch "in geeigneter Weise" einzuwirken erlaubt ist, wenn dadurch das Unrecht schnell behoben werden kann.

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"