Cornelia Strasser (VAMV) gg Jörg Mathieu (PAPA YA)

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Strasser gg Jörg Mathieu

Gerichtsverhandlung

Es geht um die skandalöse "Väterentsorgungsanleitung" der Referentin des VAMV (Verein für alleinerziehende Mütter und Väter), Cornelia Strasser, die von Stefan Wiederer (Familiengerichts-Schan.de) veröffentlicht wurde und auf die auch die "Initiative gegen familienfeindliche Väterbenachteiligung", Väterwiderstand.de, hingewiesen hatte: http://goo.gl/MmLZyY

Wegen der Berichterstattung des "Magazin für KIND-gerechte Familienpolitik" (PAPA-YA) über die von von Stefan Wiederer veröffentlichten Vorgänge klagt die Referentin des VAMV gegen den Herausgeber des Druckerzeugnisses, Jörg Mathieu, auf Unterlassung.

 

Termin: 03. Februr 12:30h

Ort:   Blinker Justizpalast Landgericht München I Prielmayerstraße 7 80335 München

 

Der PAPA-YA Artikel:                                                                  Cornelia Strasser                        

                                                                                                         

In Papa-ya Heft Nr. 24, Seite 36 - 38 wurden die "Machenschaften" des VAM(v) thematisiert:

VAM(V) - DIE REALITÄT SIEHT ANDERS AUS

DER BAYRISCHE SUMPF DER VÄTERENTSORGUNG 

Das Gesetz zur gemeinsamen Sorge unverheirateter Eltern ist gerade erst in Kraft, doch bereits im Vorfeld wird versucht, selbiges mit aller Macht zu umgehen.
Lange haben gerade Väter auf diese Gesetzes-Novellierung warten müssen. Über das Ergebnis mag man geteilter Meinung sein - aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Aktiv beteiligt an der Entstehung dieses Gesetztes war u.a. der „Verband allein erziehender Mütter und Väter", kurz VAMV, in Gestalt seiner Vorsitzenden Edith Schwab, welche im vergangenen Jahr als Expertin im Rechtsausschuss des Bundestages zu diesem Thema geladen war. 

Es ist kein Geheimnis, dass sich Frau Schwab eher als, mitunter radikale, Vertreterin der Mütter sieht. Ungeachtet des Namens ihres Verbandes hat sie daraus in der Vergangenheit nie einen Hehl gemacht. Sätze wie „Dann lassen Sie den Vater des Kindes halt einfach sterben" kommen ihr ebenso leicht über die Lippen wie das stete Leugnen des PAS (Parental-Alienation-Syndrom). Dieses, so ihre Meinung, sei „eh nur eine Erfindung der Männer- und Väterwelt". Die Tatsache, dass sie mit derartigen Aussagen große Teile der Fachwelt schockiert aufschrecken lässt, scheint sie dabei ebenso wenig zu interessieren wie das Bundesfamilienministerium, das den Verband pro Jahr mit mindestens 500.000 Euro an Fördergeldern subventioniert. 

Mit eben jener Geisteshaltung von Schwab wurde erst kürzlich die renommierte Politik-Journalistin Liane v. Billerbeck konfrontiert: Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes am 31. Januar im Interview für Deutschlandradio auf ihre doch sehr „mütterlastige" Haltung angesprochen, beeilte sich Frau Schwab vehement, dies zu negieren und alsbald das für sie immer prekärer werdende Interview zu beenden. Da verwundert es freilich wenig, dass der Verband, noch während des laufenden Gesetzgebungsverfahrens zur gemeinsamen Sorge, eine Online-Petition startete, in der er 3.000 Unterschriften gegen dieses Gesetz sammelte. Diese überreichte Frau Schwab im Anschluss an Ihre Anhörung im Sachverständigenausschuss des Bundestages medienwirksam an Burkhard Lischka (SPD). 

Dabei ließ Schwab, selbst langjähriges SPD-Mitglied, an ihrer Intention keinen Zweifel: „Dieses Gesetz muss verhindert werden!" Was Frau Schwab dabei nicht offen sagte - aber eigentlich meinte: „Eine Mitwirkung des Vaters am Sorgerecht ist nicht gewünscht." Der Umstand, dass Edith Schwab für ihre Verdienste um den VAMV im Jahr 2010 das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) verliehen bekam, stimmt, im Lichte solcher Erkenntnisse, schon nachdenklich. Für einiges Befremden, man muss fast sagen Unglauben, sorgte jüngst auch eine Meldung des Verbandes, der angeblich, seit Verabschiedung des Gesetzes Ende Januar, eine „stark erhöhte Nachfrage nach Abtreibungen" in seinen Beratungsstellen verzeichne. 

Wer derart abstruse Pressemeldungen herausgibt, ist der Realität entweder vollkommen entrückt oder total verzweifelt. Wie jetzt klar ist, kam es nicht zur vom VAMV gewünschten Verhinderung des Gesetztes - obgleich, wie sich zeigt, dem Verband so ziemlich jedes Mittel recht ist. Und dessen Legitimation sich allenfalls mit der Wut eben jenes Verzweifelten erklären lässt. Fast könnte man meinen, „VAMV" stünde für „Vor allem Müttern verbunden". 

Was sich nämlich nun offenbart, mutet wie das Drehbuch zu einem Verschwörungs-Thriller an: Der VAMV hat wohl aktiv und massiv Anleitungen an Mütter erteilt, wie Väter künftig an der gemeinsamen Sorge gehindert werden können. Die Tatsache, dass u.a. auch Anstiftungen zu Straftaten ausgesprochen wurden, hat inzwischen die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Mehrere Strafverfahren sind bei der Staatsanwaltschaft München derzeit hierzu anhängig. 

Was viele über Jahre hinweg bereits geahnt und vermutet haben, scheint sich nun zu bestätigen. Der PAPA-YA-Redaktion liegen belastbare Belege und eidesstattliche Versicherungen dafür vor, dass auf Info-Veranstaltungen des VAMV-München Müttern systematisch Anleitungen regelrecht vorgegeben wurden, wie sie die Väter ihrer Kinder künftig nicht nur vom gemeinsamen Sorgerecht „fernhalten", sondern darüber hinaus auch komplett aus dem Leben des Kindes verbannen. Nicht zuletzt die Tatsache, dass eine gestandene, namenhafte Juristin für Familienrecht diese Veranstaltungen abgehalten hat, lässt erahnen, wie groß der Sumpf dahinter ist.
Mit einem fast schon perfide anmutendem System wurde Müttern dort „en detail" erklärt, wie sie sich verhalten sollen, damit der Vater des gemeinsamen Kindes in dessen Leben möglichst keine Rolle mehr spielt. Dabei muten Sätze wie „ziehen Sie um machen Sie es schnell und unauffällig" oder „Väter haben eine sadistische Art" noch vergleichsweise harmlos an. Neben der klassischen Aufforderung, jegliche Kommunikation mit dem Kindesvater zu verweigern und quasi eine „Blockadehaltung" einzunehmen, sind dort allerdings auch Ratschläge erteilt worden, die sich zumindest stark an der Grenze zur Strafbarkeit bewegen. Selbst vor der Anstiftung zur Behauptung, das Kind sei vom Vater misshandelt worden, wurde offenbar nicht zurückgeschreckt. 

Dazu die Fachanwältin für Familienrecht Cornelia Strasser, die nach eigenem Bekunden seit 29 Jahren Mitglied des VAMV ist: und dort seit ca. 19 Jahren derartige „Info-Veranstaltungen" abhält: „Es wäre gut, wenn der Vater das Kind schütteln würde. Das wäre auch ein gutes Argument gegen den Vater vor Gericht." Der Umstand, dass derartige Aussagen, wenn Sie denn vor Gericht auf Glauben stoßen, fast immer zwangsläufig dazu führen, dass der Vater noch nicht einmal Umgang mit seinem eigenen Kind erhält, wurde hierbei billigend in Kauf genommen und wohl auch gewünscht. Und offenbar führte diese Methode in der Vergangenheit mehrfach zum „gewünschten Erfolg". Die Berichte und Klagen zahlreicher Betroffener zeugen davon. 

Um die Sache im juristischen Sinne „rund" zu machen, wurde aber noch auf eine weitere höchst perfide Methode zurückgegriffen: Bestandteil dieses ausgeklügelten Systems ist auch eine Familien-Beratungsstelle namens „Kibitz e.V." unter der Leitung von Cornelia Gstetenbauer,, die sich selbst als „Dipl. Psychologin" ausweist und auch das Institut MUM "Münchner Umgangs Management" leitet. Besagte „Therapeutin" arbeitet nach Bekunden von Rechtsanwältin Strasser seit Jahren eng mit dieser und dem VAMV zusammen. Diese würde, laut Aussage der Juristin, jederzeit auf Wunsch bescheinigen, dass „die Beratung zwischen Vater und Mutter gescheitert sei" und „das Kind unter dem Vater und dem elterlichen Konflikt extrem leide". Ob ein derartiger Konflikt oder ein Leiden des Kindes überhaupt vorläge, war dabei offensichtlich völlig rudimentär. 

Ein einziger Besuch der Mutter dort (und das wohlgemerkt ohne Kind oder Vater!) würde ausreichen, um diese Bescheinigung zu erhalten. Auch hier zeigen diverse Verfahren der letzten Jahre, dass die Methode offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Den, bis jetzt, vorläufigen Höhepunkt dieses Dramas bildet nun ein fast schon unglaublicher Umstand: Neue Erkenntnisse belegen, dass die betreffende „Dipl. Psychologin" der Beratungsstelle gar keinen Abschluss als solche hat, geschweige denn irgendeine Art des Studiums auf diesem Gebiet vorweisen kann. Sie soll demnach „nur" eine homöopathische Ausbildung besitzen. 

Die Stadt München hat damit wohl erneut einen handfesten Skandal in den Reihen ihrer Justiz. Hat doch besagte „Therapeutin" an hunderten familiengerichtlicher Verfahren u.a. als Gutachterin mitgewirkt. Sowohl Amts- als auch Oberlandesgericht weisen sie in zahlreichen Verfahren und Beschlüssen als „Dipl. Psychologin" aus. In manchen Beschlüssen des OLG München wird ihr sogar noch die Promotion „geschenkt" - liest man dort doch von einer „Fr. Dr. Cornelia Gstettenbauer". Der Umstand, dass die Dame sich selbst auf ihren eigenen Rechnungen (liege Redaktion vor) als „Psychologin" ausweist, belegt, mit welch hohem Maß an krimineller Energie dort vorgegangen wurde. Besonders delikat hierbei: Ärzte müssen grundsätzlich keine Umsatzsteuer ausweisen - Homöopathen und Heilpraktiker hingegen schon. 

Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass diverse Verfahren hier neu aufgerollt werden müssen. Und, dieses Vorgehen scheint kein Einzelfall zu sein: Fast identische Vorgänge in der Bundeshauptstadt deuten darauf hin, dass Methode hinter all dem steckt. Schilderungen Berliner Eltern zufolge haben sich auf dortigen VAMV-Veranstaltungen ähnliche Szenen abgespielt. Mehrere eidesstattliche Versicherungen belegen Vorfälle, wie man sie sonst nur von schlechten Kaffeefahrten kennt. So haben sich auf Info-Abenden des Verbandes weibliche Vorstandsmitglieder des VAMV-Bundesvorstandes inkognito unter unbedarfte Mütter ins Publikum gemischt, um dann, entsprechend wirksam und leidgeprüft, ihre Geschichte vom „bösen Kindesvater und Partner" zum Besten zu geben. 

Wie man jetzt, im Lichte der jüngsten Ereignisse aus München, vermuten muss, wohl nur aus einer einzigen Intention. Ein anschauliches Beispiel hierzu liefert auch die Vorsitzende des VAMV, Edith Schwab selbst: Anlässlich einer FDP-Veranstaltung in Bad Schönborn zum Thema „Sorgerecht" im Jahr 2011 vor ca. 100 interessierten Zuhörern hielt Frau Schwab eine Rede, in der sie über ihr Credo „Alleinerziehend ist das Modell der Zukunft" referierte - mit anschließender Publikumsdiskussion. Nach einiger Zeit und entsprechendem „Gegenwind" diverser Zuhörer ob ihrer Theorie erhob sich plötzlich ein junger Mann, Anfang 20, in der ersten Reihe und schilderte mit leidenschaftlichen Worten, „wie schön" es doch für ihn war, bei nur einem Elternteil aufzuwachsen. Er könne das eben von Frau Schwab geschilderte nur bestätigen. Am Ende des Abends stellte sich plötzlich heraus, dass es sich um den Sohn von Frau Schwab handelte. Zwangsläufig drängt sich da die Frage auf, wie mag es im Rest der Republik zwischen München und Berlin zugehen? 

Eine Antwort darauf liefert vielleicht auch ein ganz aktuelles Verfahren aus dem beschaulichen Schwetzingen: Dort nämlich vertritt Frau Edith Schwab, ihres Zeichens selbst Fachanwältin für Familienrecht, persönlich die Kindesmutter in einem Umgangsverfahren. Und wie es der „Zufall" will, kam genau jene bekannte Vorgehensweise und Taktik zur Anwendung, die auf der VAMV-Veranstaltung in München schon so anschaulich propagiert wurde: Ein plötzlicher Umzug der Kindesmutter mit dem Kind nach Braunschweig. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, dass die Mutter weder Verwandt- noch Bekanntschaft dort hat. Der zuständige Richter am Familiengericht in Schwetzingen hat diesen „Schachzug" ungefragt zugelassen. Sein niedersächsischer Kollege am Amtsgericht Braunschweig war umsichtiger und hat wohl durchschaut, was sich hinter dieser Maßnahme verbirgt und hat das Verfahren kurzerhand wieder zurück in die württembergische Provinz verwiesen (beide AZ liegen der Redaktion vor). Die Tatsache, dass Frau Schwab ausschließlich Mandate von Müttern übernimmt, mag man da nicht weiter kommentieren - mutet jedoch in Anbetracht ihres Vorsitz eines Verbandes, der angeblich für Mütter UND Väter steht, recht seltsam an. 

Hört man die aktuelle Stellungnahme des VAMV zu den Vorfällen, mag man an die Worte von Goethes Zauberlehrling denken: „Die Geister, die ich rief..." Dort heißt es: „So habe man das nicht gemeint - die Anwältin sei mit Sicherheit falsch zitiert worden" und „Das könne man sich überhaupt nicht vorstellen."
Für jeden halbwegs ambitionierten Elternteil müssen derartige Vorfälle wie ein Schlag ins Gesicht wirken. Derartige Ereignisse lassen die Tatsache, dass so viele Väter in den vergangenen Jahren vergeblich versuchten, das gemeinsame Sorgerecht zu erhalten, in einem doch zumindest fragwürdigem Licht erscheinen. Unbestritten ist, das „Totschlag-Argument", mit dem in der Vergangenheit Mütter immer wieder die Väter an der gemeinsamen Sorge gehindert haben, war die „fehlende Kommunikation" - eben einer jener „Ratschläge", die auf den VAMV-Veranstaltungen so anschaulich gegeben wurden. Dies belegen nicht zuletzt aktuelle Beschlüsse zum gemeinsamen Sorgerecht - wie kürzlich eine Entscheidung des KG-Berlin (18UF35/12 v. 28.11.2012). Dort führte der Senat u.a. in seiner Begründung aus: 

„[...] Für die grundsätzliche Kommunikationsbereitschaft der Mutter spricht auch ihr eigener Vortrag in der Beschwerdebegründung, demzufolge sie aus taktischen Gründen dem Umgang nicht zugestimmt hätte, wenn sie damals die neuere Rechtsprechung des BVerfG gekannt und gewusst hätte, dass die Gefahr besteht, dass die Einigungsbereitschaft zum Umgang als Indiz für ein gemeinsames Sorgerecht mit dem Vater sprechen könnte. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Mutter nur deshalb jede Verständigung mit dem Vater ablehnt, um nicht auf diesem Wege dem gemeinsamen Sorgerecht den Weg zu bereiten [...]" 

Es bleibt zu hoffen, dass sich dies mit dem neuen Gesetz zur gemeinsamen Sorge als hohle Phrase offenbart - steht doch dort „expressis verbis", dass „selbst manifeste Kommunikationsstörungen künftig nicht gegen die gemeinsame Sorge stehen sollen". Das Elementarste jedoch scheinen der „Verband allein erziehender Mütter und Väter", deren Vorsitzende und alle Beteiligten solcher Machenschaften völlig aus dem Blickwinkel verloren zu haben: Sie verraten jedes Kind, dem sie, dank ihres Zutuns, beide Elternteile nehmen. Und führen gleichzeitig jede wissenschaftliche Erkenntnis, die zu diesem Thema heute Gültigkeit hat, „ad absurdum" - denn: Jedes Kind braucht für seine gesunde geistige und seelische Entwicklung BEIDE Elternteile.
Marcel Offermann

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Personen in dieser Konversation

  • Gast - Hans-Ulrich Post

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    Gibt es Erkenntnisse, dass Mütter nach gerichtlichem Zuspruch des väterlichen (Mit-)Sorgerechtes nun versuchen durch massives Unterlaufen des Umgangsrechtes (mit Ziel einer dadurch entstehenden Entfremdung) wieder auf das alleinige Sorgerecht hinarbeiten?

  • die Erfahrung zeigt, dass Du ziemlich sicher sein kannst, dass die Sorgerechtsübertragung für sich am Verhalten der Mutter nichts ändert.
    Es ist das Verfahren selbst!
    Der Gesetzgeber und die Mütterlobby haben nämlich nicht bedacht -oder es geflissentlich nicht sehen wollen- dass um das gemeinsame SR GESTRITTEN werden muss, wenn Mama es für sich allein beansprucht. Das hätte man mit einem gemeinsamen Sorgerecht von Geburt des Kindes an und nach Vaterschaftsanerkenntnis vermeiden können.
    Wir werden von Stümpern und Dilettanten regiert, was eine kindeswohldesinteressierte Lobby im Gesetzesänderungsverfahren skrupellos ausgenutzt hatte!

   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash

Es gibt keinen Mitarbeiter mit dem Namen Ebenezer Scrooge bei einem Berliner Jugendamt oder Familiengericht.

Bei diesen Einrichtungen kann, unabhängig vom sozialen Konstrukt des Geschlechts, niemand durch den Geist der Weihnacht geläutert werden.

 

"Weihnachten ist eher ungeeignet um den Umgang des Vaters mit seinem Kind anzubahnen und zuzulassen,"  glaubt ein Jugendamtmitarbeiter zu wissen und übermittelt seine Auffassung als "Stellungnahme" an das Familiengericht.

In Deutschland gibt es Glaubens- und Meinungsfreiheit. Auch für Jugendamtler.

Die dem Gericht übersandte Auffassung zur Leitkultur im Allgemeinen und der Adventszeit  im Besonderen trifft auf eine Glaubensgenossin in der Person der zuständigen Familienrichterin.

Diese bezieht sich auf das nicht begründete, diffuse Glaubensbekenntnis und verbietet Vater und Kind die Beziehungspflege in der Weihnachtszeit.

Beweislastumkehr  für Santa Claus.

Ungericht und Frevel am Kind und seinen Vater.

Tja, "liebe Fachkräfte des Kindeswohls", welche Jahreszeit und welcher Anlass wären geeigneter als die Zeit der Weihnacht um Menschen und Familien, um Vater und Kind, wieder einander näher zu bringen ?

Auch Väter sind Menschen.

Würde ich mein Haus mit einer weihnachtlichen Lichterkette schmücken bei der jedes LED für ein Kind steht dem in den vergangenen Jahrzehnten, nach der Trennung der Eltern der Vater genommen wurde und die durch Kreidekreismütter und unter Beihilfe zahlreicher Vertreter der Quadriga der Familienzerstörung das Trauma des Vaterverlustes erleiden mussten, hätte ich den hellsten Lichtpunkt im Land Berlin, sichtbar bis zum Nordpol, ein Licht heller als der Stern von Bethlehem.

Möge die Weihnachtszeit allen vom deutschen Familienunrecht Betroffenen Kraft und Zuversicht bescheren.

Bleibt gesund und auch im nächsten Jahr an der Seite Eurer Kinder.

Lasst sie nicht mit Fanatikern alleine! 

 

Zum Weiterlesen "Meine abendländische Weihnachtsgeschichte"hier anklicken

 

 


Was es so alles gibt.

Da vermutet eine Berliner Amtsrichterin nach der Verkündung ihres Urteils wegen Kindesentführung "Strukturen" die die Tat ermöglichten.

Beim Vermuten bleibt es. Die gut organisierte Mütterlobby kann weiter machen. Auf andere Richterinnen und andere Gerichte ist immerhin Verlaß.

Arne Hoffmann fragt,ob der deutsche Staat verbrecherische Kindesentziehung unterstützt, während Martin Deeg

( erlebnisbegründet) deutlicher wird.

Keine staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen einen Mütterverein wegen Arbeitsüberlastung.

Vielleicht bindet der Kampf zum Schutz von Frauen vor Gewalt die Kapazitäten. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden. Angrabschschutz oder Kinderrechte.Und jetzt gibt es noch weibliche strafrichterliche Gewalt gegen eine Frau und Mutter.Wer will da schon bei der Staatsanwaltschaft tätig werden und die Rübe hinhalten bei geschlechtergerechter Strafverfolgung?

Ist die Frage nach der staatlichen Unterstützung des Frevels an Kindern nicht längst beantwortet und die folgenlose richterliche Vermutung nur Ausdruck von Lebensferne ?

Schöne wundersame Welt des Mutterwohls mit seinen Einzelfällen wo eine Vermutung von Strukturen bereits revolutionär erscheint.

Die tatsächliche Umsetzung des Urteils bleibt abzuwarten, auch weil der Vater derzeit "nur" das vorläufige Sorgerecht ausüben darf und die  landläufige familiengerichtliche Praxis die der Sorgerechtapartheid ist.

Bisher wurde die Entsorgung, Inhaftierung und sogar der Suicid von Vätern als kindeswohldienlich betrachtet.Das Strafrechtsurteil der Richterin Ulrike Hauser nimmt dem Kind (theoretisch) für zwei Jahre die Mutter. Im vorliegenden Fall offensichtlich juristisch gerechtfertigt. Ob es den Interessen des Kindes entspricht vermag ich nicht zu beurteilen.

Die Mutter ist zweifelsfrei eine Wiederholungstäterin.

Doch nicht weniger Schuld obliegt den Vertretern der Helferindustrie die pathogenes Erziehungsverhalten von Kreidekreismüttern in ihren ideologischen und pekuniären Interesse schamlos ausnutzen.

Ich will nicht spekulieren.

Das können Familienrichterinnen und ihre Kalfaktoren besser...


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"