Kindesentziehung, § 235 StGB

Kindesentziehung wird schon mal schnell und voreilig dem Vater unterstellt, der sich nicht minutiös an Umgangszeiten hält, erst recht, wenn Umgang 'eigenmächtig' verlängert wird.

 

Dabei spielen die Motive keine Rolle. Und insoweit auch nicht das Kindeswohl oder die Berücksichtigung seiner Interessen - jedenfalls nicht im Normalfall.

 

In Rechtfertigungsangelegeneheiten (Nothilfe) würde es trotz Verwirklichung des objektiven Tatbestands der Kindesentziehung natürlich sowieso zu keiner Verurteilung kommen.

Die Situation, in der man als umgangsberechtigter Vater Kindesentziehung vorgehalten bekommt, ist schnell erlebt.

Denn jene, die sich als Wächter zum Schutz des mütterlichen Sorgerechts berufen fühlen, schiessen oft voreilig mit Paragrafen des Strafrechts, von denen sie meistens nicht viel mehr wissen, als die Tatsache, dass es sie gibt.

"Jene" meint Pädagogen oder sonstige Erzieher, Jugendamtsmitarbeiter, aber auch -was besonders verwundert- Rechtsanwälte, die sich dem Familienrecht "verschrieben" haben, und von denen man weiss, dass sie schon zu Studienzeiten keinen intellektuellen Zugang zum öffentlichen Recht, also Staats. u. Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht oder Strafrecht hatten.

Erwähnenswert ist noch der Hinweis, dass es sich bei dieser oben genannten "SchutzTruppe" insbesondere um die weiblichen Vertreter dieser Spezies handelt, was vielleicht auch etwas mit "Vernunft" zu tun haben mag!

 

Hier zwei in eigenen Angelegenheiten erlebte Beispiele:                                                                 (Anschließend die tatbestandmäßigen Voraussetzungen für eine Strafbarkeit nach § 235 StGB, Kindesentziehung).


1. Beispiel

Der umgangsberechtigte Trennungsvater läßt während stationär krankheitsbedingter Abwesenheit der alleinsorgeberechtigten Mutter das gemeinsame Kind über ein Wochenende außerhalb der gerichtlich geregelten Umgangszeit bei sich übernachten.

Das geschieht aufgrund des ausdrücklichen Wunsches des weiland siebenjährigen Mädchens, das mich weinend und flehentlich darum gebeten hatte.

Und es wurde mit der sehr verständigen Mutter eines gleichaltrigen Mädchens, bei der meine Tochter während der Abwesenheit ihrer Mutter untergebracht war, abgesprochen.

Diese Frau hatte meine Tochter zu Verwandten gebracht, bei der ein Kindergeburtstag stattfand.
Von dieser mir bestens bekannten Familie wollte ich mein Kind nach telefonischer Ankündigung abholen.

Unmittelbar nachdem die Mutter meines Kindes davon Kenntnis erhalten hatte, informierte sie ihre Rechtsanwältin, eine Fachanwältin für Familienrecht aus Osnabrück, und die vom Kreisjugendamt Steinfurt eingeschaltete "Diakonie im Kirchenkreis Tecklenburg", deren Mitarbeiterin, eine diplomierte Pädagogin, mir folgende Nachricht auf meinen Anrufbeantworter hinterließ:

(man achte insbesondere darauf, dass auf das Wohl meines Kindes gar nicht erst abgestellt wird und insoweit auch das gesetzliche Merkmal Kindeswohl zu berücksichtigen niemanden interessiert)

 

Guten Tag Herr E.,
hier ist Frau F., Diakonisches Werk Tecklenburg, Beratung bei Trennung und Scheidung.
Frau P. [Mutter meines Kindes] hat mich angerufen äh aus dem Krankenhaus und mir mitgeteilt, daß sie ihre Tochter dieses Wochenende zu sich holen wollen, womit sie überhaupt nicht einverstanden ist.

Es ist nicht ihr Besuchswochenende!

Somit haben sie überhaupt gar kein Recht, ihre Tochter abzuholen, wenn ihre Frau [Satzabbruch] wenn die Mutter des Kindes was dagegen hat.

Ähm, sie hat den, äh, Krankenhausaufenthalt, äh, ja nicht sich freiwillig ausgesucht.

Und sie hat dafür gesorgt, daß ihr Kind gut untergebracht wird und das ist ganz alleine ihre Kompetenz, da sie das alleinige Sorgerecht hat.

Das heißt, also gegen den Willen der Mutter dürfen sie ihre Tochter nicht abholen und ihr ihre Besuchskontakte werden ja durch den Krankenhausaufenthalt in keinster Weise beschnitten.

Ich denke, wenn sie ihre Tochter abholen gegen den Willen der Mutter ist das rechtswidrig und äh erfüllt eventuell den Tatbestand der Entführung [gemint ist wohl: Kindesentziehung].

Ich denke, sie sollten sich daran halten und das respektieren, was die Mutter gemacht hat.
Ich kann sie nur einfach darum bitten das zu tun, weil ansonsten gibt es wieder nur weitere Probleme, die sicher nicht im Sinne ihrer Tochter sind.
Alles klar.
Danke.
Tschüss.

 

Von der Rechtsanwältin erhielt ich am gleichen Tage noch ein Telefax nachfolgenden Inhaltes:

* man hätte mich aufzufordern, es zu unterlassen, telefonische Kontakte mit Frau Isabella (...) aufzunehmen, um dort telefonischen Kontakt mit meiner Tochter herzustellen, um meine Tochter zu fragen, ob sie am 12.01.2008 mit mir den Tag verbringen wolle ....
* die Versorgung meiner Tochter sei sichergestellt
* ich müsse mich an die Besuchskontakte halten
* ich müsse es vermeiden, meine Tochter noch weiter zu verunsichern

 

An dieser Stelle noch einmal klarstellungshalber und um "Mißverständnisse" vorzubeugen:

Ich hatte KEINEN Banküberfall angekündigt!
Auch KEINEN "Bombenalarm"!
Ich hatte niemanden vergewaltigt, skalpiert oder sonstwie an seiner Gesundheit beschädigt !

Das Verhalten der Mutter meines Kindes und das ihrer "Helferindustrie" hatte ausschließlich seine Ursache in meiner Ankündigung, mein Kind, das mich sehr verzweifelt darum angefleht hatte, bei mir übernachten lassen zu wollen, wenn seine Mutter noch im Krankenhaus verbleiben müsse.

Mehr nicht!


2. Beispiel

Meine Tochter besucht eine offene Ganztagsgrundschule, dessen Aufsichtspersonal von der Diakonie gestellt wird. Meine Tochter ist gerne dort. Sie fühlt sich ausgesprochen wohl.

Und darüber bin ich glücklich und zufrieden.

Es gab in der Vergangenheit nie Probleme mit den Erzieherinnen der Diakonie. Sie waren immer höflich und zuvorkommend, nett und freundlich.

Das konnte ich auch als "nichtsorgeberechtigter Trennungsvater", der mittlerweile hinreichend bekannt durch das deutsche Familien(un)recht regelrecht stigmatisiert ist, erleben.

Dann gab's einen kleinen Zwischenfall:
Eine Erzieherin hatte sich den Zorn der Mutter meines Kindes zugezogen, weil sie mich mit meiner Tochter fotografiert hatte und mir auch noch freundlicherweise die Bilder übergeben hatte.

Wer sich darunter nichts Böses vorstellen kann mag bedenken, daß ich "nur" ein Vater bin, der ein Umgangrecht hat und der sich zudem so frech verhält, um diesen Umgang auch noch zu kämpfen, wenn die Mutter ihn boykottiert und zu vereiteln versucht!

Dem Personal der Diakonie wurde also kurzerhand mütterlicherseits verboten, dem Vater irgendwelche Informationen über seine Tochter zu geben, keine Auskünfte jeglicher Art zu erteilen und schon gar keine Bilder anzufertigen.

Und - gaaaanz wichtig:
das Kind auf gar keinen Fall
und unter gar keinen Umständen
auch nur eine Minute vor Umgangsrecht heraus zu geben.

Damit waren die Komplikationen natürlich wissentlich und willentlich und damit absichtlich vorprogrammiert.

 

"...es geschah zu der Zeit, als ich mich unpünktlich 25 Minuten vor Umgangsrecht in die Schule begeben hatte, um meine Tochter abzuholen..."

Man verweigerte die Kindesübergabe. Bot mir freundlich an, bei einer Tasse Kaffee den Übergabezeitpunkt abzuwarten.

Das Kind wurde in einer Distanz von ca, 1,5 m zu seinem Vater von einer Erzieherin körperlich abgeschirmt.

Es wurde aufgeregt telefoniert. Mit der Mutter. Mit der Polizei!
(Möglicherweise auch mit der GSG 9 !)

Es gelang mir, mein Kind, das darüber sichtlich erleichtert war, auf den Arm zu nehmen, und es in mein wenige Meter entferntes Auto zu tragen.
Zu tragen!!! Denn es hatte keine Schuhe an......
Und es wußte auch nicht, wo die Schuhe waren....!

...und noch 16 Minuten bis Buffalo!

In einem Zwangsgeldfestsetzungsantrag, der mir wenige Tage daraufhin zugestellt wurde, behauptet die Mutter, die Betreuer der Ganztagsschule hätten die Polizei gerufen, weil sie sich an die Umgangszeiten des gerichtlichen Umgangsrechtbeschlusses gehalten hätten (der für den innerwöchentlichen Umgang die Zeit von 16:00h bis 18:30h bestimmt).

Am nächsten Tag hätte meine Tochter gegen 09:00h "kreidebleich" aus der Schule abgeholt werden müssen, weil die anderen Kinder sie befragt hätten, was am Vortage passiert sei.

Von meiner Tochter weiß ich, dass von väterlichem Kindesraub und Entführung die Rede war.

Originalton der Mutter:
"Die Antragstellerin ist der Auffassung, dass solche Situationen dem Kind nicht mehr zuzumuten sind."

 

Und nun
Zu den tatbestandmäßigen Voraussetzungen für eine Strafbarkeit nach § 235 StGB (Kindesentziehung):

 

Wegen Entziehung Minderjähriger macht sich strafbar,

wer

1.

- eine Person unter achtzehn Jahren
- mit Gewalt,
- durch Drohung mit einem empfindlichen Übel
- oder durch List

oder

2.

- ein Kind
- ohne dessen Angehöriger zu sein

den Eltern, einem Elternteil, dem Vormund oder dem Pfleger

- entzieht
- oder vorenthält.

 

Für uns Väter maßgeblich und immer mal wieder aktuell, dürfte die unter Ziff. 1. genannte Alternative sein.

Zunächst ist fraglich, wen das Gesetz mit dem Pronomen "WER" überhaupt meint!

Da geschütztes Rechtsgut des § 235 StGB vorrangig das Sorgerecht der Eltern ist -aber auch das Recht des Elternteils, dem die elterliche Sorge nicht zusteht, aus § 1684 BGB (Umgang)- können auch die jeweiligen Elternteile die Tat begehen, mithin "Täter" sein.

Als Mittel zur Begehung der Kindesentziehung müssen List, Drohung oder Gewalt vorliegen.

Aber nur dann, wenn der Täter ein Angehöriger des Kindes ist!!

List ist das geflissentliche und geschickte Verbergen einer wahren Absicht (BGHSt 1, 366).

Drohung ist das Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss hat oder zu haben vorgibt (BGHSt 16, 386).

Gewalt ist der physisch vermittelte Zwang zur Überwindung eines geleisteten oder erwarteten Widerstandes

Unter "entziehen" versteht das Gesetz die Beeinträchtigung des Sorgerechts/ Aufenthaltsbestimmungsrechts durch eine räumliche Trennung für eine gewisse, nicht ganz vorübergehende Dauer, so daß es in dieser Zeit nicht ausgeübt werden kann.

BGH 1, 200: "In der tatsächlichen Beseitigung des Obhutsrechts".

Vorsicht! Diese "Dauer" kann nach der Rechtsprechung des BGH beim Recht auf Umgang und bei Kleinkindern schon ein sehr kurzer Zeitraum sein! (BGHSt 16, 58; Tröndle/Fischer, StGB, 49. Aufl., § 235, Rn. 6f).

Die in der rechtswissenschaftlichen Literatur vertretenen anderen Meinungen schliessen sich z.T. an, wenn das Kind dem Berechtigten nur für diese kurze Zeit infolge Anordnung des Gerichts zur Verfügung steht.

"Vorenthalten" bezieht sich auf das Erschweren oder auf die Verweigerung der Herausgabe des Kindes (bspw. der Verbleib im Ausland nach einem Urlaub etc.).

Schließlich muss der Täter vorsätzlich handeln!
D.h., er muss wenigstens wissentlich in Kauf nehmen, dass durch sein Handeln ein Mensch unter 18 Jahren seinem Sorgeberechtigten durch List, Drohung oder Gewalt entzogen oder vorenthalten wird.
Insoweit genügt also bedingter Vorsatz!

Gemessen an Vorstehendem ergeben sich in Bezug auf den unter Beispiel 1 geschilderten Vorfall von vornherein keine Anhaltspunkte für eine Strafbarkeit nach § 235 StGB.

Der Vorwurf der Pädagogin F. ist vollkommen unbegründet und liegt absolut neben der Sache.
Man kann ihn als unsinnig oder absurd bezeichnen!

Der Fall im Beispiel 2 ist komplizierter.
Soweit das Kind zum Schutz vor einer unbefugten Weg (Mit-) nahme von einer Aufsichtsperson körperlich abgeschirmt (und sogar am Arm festgehalten) wurde, stellt sich die Frage, ob dieser Umstand mittels LIST umgangen wird, wenn ein Vater sein Kind auffordert, zu ihm zu kommen, und er bspw. rechts um die Aufsichtsperson herum zu gelangen vortäuscht, damit sein Kind links frei an der Person vorbei treten kann.

Soweit man "List" bejaht, dürfte der sich darauf erstreckende Vorsatz nur schwer nachzuweisen sein. Schließlich hatte der Vater ernsthaft die Absicht, "rechtsherum" an sein Kind zu gelangen, also gerade nicht rechtssseitig getäuscht, um den Vorbeigang des Kindes links zu ermöglichen. ;)

 

Wie verhält es sich, wenn das Kind gewaltsam festgehalten wird um nicht zu seinem Vater gelangen zu können?

Diese Form der Gewalteinwirkung auf ein Kind dürfte das Verhältnismäßigkeitsgebot verletzen.
Jedenfalls in Fällen, in denen der umgangsberechtigte Vater in guter Absicht lediglich kurzzeitig (wegen Unpünktlichkeit!) eine bestehende Umgangsregelung verletzt.

Die Gewaltanwendung wäre folglich rechtswidrig (mglw. eine tatbestandsmäßige Körperverletzung zum Nachteil des Kindes) und Eröffnung insoweit die Möglichkeit der Nothilfe gem. § 32 StGB, indem man das Kind gewaltsam zu befreien berechtigt wäre.

Auch in Beispiel 2 also kein Tatmittel, das die unpünktliche Mitnahme des Kindes zur Kindesentziehung i.S.d. StGB macht.


Ergebnis:

Man sollte sich immer wie ein VATER verhalten und sich durch inkompetente Schlaumeierei nicht vor seinem Kinde zum Affen machen lassen.

Soweit also das gemeinsame Kind in Abwesenheit der sorgeberechtigten Mutter Dritten überlassen wurde, um in Erwartung des bevorstehenden Umgangs die Zeit abzusitzen, spricht nichts dagegen, wenn man es als Vater auf ausdrückliches Bitten des Kindes hin -vorzeitig- zu sich nimmt.

Wenn im Anschluss daran das übliche "Gezeter" der Mutter und ihrer Helfer ausbricht, halte man sich an den Spruch:
Die Hunde bellen - die Karawane zieht weiter!

PS.
Ein eben solcher Vorfall hatte sich wenige Jahre später wiederholt. Das gleiche Prozedere - das gleiche 'Affentheater'!

Allerdings ist man nach wenigen Tagen 'eingeknickt' und hat höfliche Bedingungen an den Verbleib meines Kindes bei seinem Vater gestellt ....

So konnte man ohne sein Gesicht wegen des nicht nachvollziehbaren Vorenthaltens meines Kindes einlenken ....

 

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Personen in dieser Konversation

  • Gast - Zentrum Menschenwürde und Kinderrechte

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    Kinder brauchen beide Eltern. GEWALTFREIE ELTERN, damit Kindeswohl bleibt. Die Verleugnung, Bagatellisierung, Verharmlosung bis hin zur Gewaltverschweigungs-Nötigung durch Kindesraub
    zur Umgangsherstellung Täter-Kind, kennzeichnen seit 2002, Gewaltschutzgesetz, die juristischen Unschuldserfindungspraktiken zugunsten systemischer, meiner Meinung nach krimineller
    Netzwerker FamFG, deren "Institute" heute oftmals namentlich unter den Panama Briefkästen und Cayman-Inseln der Seeligen Helferindustrien völlig unschuldig auffällig wurden.
    WAHRHEIT , ist die größte Bedrohung für Familienrichter und Soziologen, weil seit langem www.neuerichtervereinigung.nrw. sich als dritte Executive auf persönliche Meinung und
    NICHT MEHR AUF FREIE RICHTERMEINUNG INNERHALB DES GRUNDGESETZES GEFUNDEN, stützen ! Dieses Handeln umgeht die Garantenhaftung , STGB, für Unterlassen durch
    Fachkräfte im Sozialen. Die Umkehrung der Sachverhalte : Der/die Täter sind Opfer , erklärt somit vieles.
    Mit anderen Worten benötigt NRW für Wirtschaftsförderungsgesellschaften im Sozialen OPFER. Kinderopfer. Häusliche Gewaltopfer
    Jede dritte deutsche Frau nebst Kind wird Opfer deutscher Männergewalt besagt die EU Studie.
    Die Verleugnung bewiesen einseitiger, zumeist Vatergewalt, die Umkehrung der Sachverhalte durch falsche Gutachter,
    falsche Gutachten, siehe OLG Hamm zu 80% falschen Gutachten !, Fälschung gesunder mütterlicher Befunde in "Kranke"
    durch Sozial-Psychiatrisch Forensischen RUFMORD gegen Opfer, Kinder, Mütter, unschuldige Wähler/innen, nicht angehörter ZEUGEN/INNEN
    häuslicher Gewalt, führte zum systemischen TÄTERSCHUTZ in NRW, deren legitimierte GEWALT-ZUNAHME auf öffentlichem
    Raum nicht nur zu Sylvester in Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Ostwestfalen, Kreis Unna, Dortmund ,also genau jene Städte umschreibt ,
    die sich seit 2002 nicht dem brisanten Thema TÄTERTHERAPIE zum ECHTEN OPFERSCHUTZ widmen,
    stattdessen Gewaltschutz-Richterbeschlüsse durch Dienstherren Jugendamt vernichten lassen um GEWALT zu schützen. NICHT KINDER !
    Fachkräfte , die beharrlich OPFERENTRECHTUNG, KINDESRAUB zur GEWALTSAMEN UMGANGSERZWINGUNG TÄTER KIND trotz Gewaltschutz-Richterbeschlüssen !
    betreiben , gestützt auf
    ein ganzes Netzwerk FamFG , Kinderheim GmBH`s, Pflegeelternschaftsförderung, Erzieher, Betreuer, Amtsvormundschaften, Verfahrensbeistände, Ungutachter,
    Ergänzungspflegr, Mediatoren, Multiplikatoren, Moderatoren, PAS Verfechter, was an eine Psychopathische Allien Soziologie vernetzter Grundgesetz-Abschaffer erinnert.
    Das KERNPROBLEM G E W A L T wurde seit 2002 gewinnbringend und Wirtschaftsförderungsgemäß durch Schließung von 5 Gefängnissen in NRW, im Aug.2014
    parallel zur Aktenflut der Pädophilen-Ring-Zerschlagung in Canada und England, neben Edathy -Prozess ?!, und der EU Studie bezüglich Gewalt gegen Mamas und Kinder
    durch EINSTELLUNG VON STRAFANTRÄGEN echter OPfer weil Staatsanwälte und Familienrichter nebst Jugendamt : ALLES ANDERS SEHEN als Bürger/innen und dies GG widrige Handeln
    zum legitimen FACHKRAFT TUN im Sozialen Wirtschaftsförderungs-Erfolg durch OPFERSCHUTZGESETZ-BRECHUNG wurde .
    Erziehungskompetente Garantenhaftung wird durch Deals und Fallabsprachen der Richterschaft mit Strafverteidiger und Staatsanwaltschaften
    vereitelt. GELD , wird mit OPFERENTRECHTUNG verdient und zeitgleich als modernes Gender der Väterrechtler verkauft . Panama macht stille Profite möglich.
    In 2010 folgten auf 12.000 Gewaltschutzanordnungen in NRW 10.000 Inobhutnahmen ohne RECHTSBEGRÜNDUNG. Sozialismus bedeutet Gemein-Wohl und nicht
    Gemeinheits-Wohl wie viele SPD- Grüne Politiker das dumme Volk glauben lassen möchten. Wer systemisch vernetzt Kindesmisshandlung durch Mutter-Kind-Folterung
    durch Verleugnung der bewiesen einseitigen Vatergewalt betreibt schützt nicht Kindeswohl , nicht herzliche VATELIEBE sondern MÄNNERGEWALT !
    durch Multiplikatorische Interdisziplinäre "Fachkräfte , deren Management z.B. in EY -Rechtsanwalt und Notariaten in NRW und Weltweit , m.E. straffrei Täterschutz
    für alle Berufsgruppen geleistet wird.(siehe HP EY,-Consulting, Offshore und weitere).

    von 59174 Kamen, Germany
   
© ALLROUNDER

Bolles Newsflash


Es kann auch prägnant, einfach, kurz und verständlich formuliert werden.

Hier zum Nachlesen die Big Five der vom Väter-Netzwerk.de an die künftige Regierungskoalition gerichteten Forderungen:

1 Wechselmodell zum Regelfall erklären

2 Konsequente Durchsetzung des Umgangsrechts

3 Gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

4 Qualitätsstandards im Familienrecht

5 Mediation vor kindschaftsrechtlichen Verfahren

Eine Reihenfolge der Postulate erscheint mir nicht zwingend vorgegeben, u.a. weil eine (vernünftige) Mediation die Gleichheit der Eltern vor dem Gesetz, dem Mediator, den Jugendamtlern, den Richtern und den sonstigen Familienkonfliktlösern erfordert.

Zuvörderst gilt:

Weg mit der Sorgerechtapartheid  !

Gemeinsames Sorgerecht von Anbeginn und ohne Wenn und Aber ist nicht alles.

Aber ohne Gleichheit der Eltern durch gemeinsame Obsorge ist alles nichts.

 

 

scheint ein im Familienrecht notwendiger Hinweis zu sein, so wie einst als es noch wenige private Telefonanschlüsse gab und diese Aufforderung, oft ergänzt durch den Hinweis  Nimm Rücksicht auf Wartende, Münzfernsprecher zierte, weil kein Zeittakt für Ortsgespräche galt.

Wer das zweifelhafte Glück hat Gegenstand eines familienpsychologischen Gutachtens zu sein wird den Spruch Fasse dich kurz mit dem Hinweis Denk an die die das Lesen müssen verbinden.

Kein Richter liest hundert Seiten gequirlte Klugheit geldheischender Scharlatane mit dubiosen Psycho-und anderen Titeln, obwohl er die Sülze in Auftrag gab.

Dem sogenannten Kindeswohl sind diese narrativen Elaborate, die auf Spekulationspsychologie, Ideologie und Einteilung der Eltern in gut und schlecht beruhen, abträglich, weil sie einen Zustand beschreiben wie er war und die Lösung des Familienkonflikts allein aufgrund des Zeitverlustes durch die Papiererstellung des Gutachtens verhindern.

Es wird viel geschrieben im deutschen Familienrecht.

Gewiß ist manch Gutes, Durchdachtes, Fundiertes, Schlaues dabei und es werden viele Buchstaben dauerhaft in Papier "gegossen".

Wer schreibt bleibt?

In familiengerichtliche Verfahren betreffend den Umgang und die gemeinsame elterliche Obsorge vom Gericht bestellte "Sachverständige" als Gutachter erwecken mit dem Beschreiben von Papier den Eindruck eines sinnhaften Tuns.

Für die Lösung des Elternkonflikts ist diese Tätigkeit sinnfrei.

Die Fragen bleiben indes.

Wer liest das Niedergeschriebene und was ändern viele Worte und Worthülsen die mit ihrem Papier vergrauen?

Nun hat der größte deutsche Väterverein, eine Interessengemeinschaft die sich als Aufbruch für Kinder versteht, eine Stellungnahme zum Evalationsbericht der Bundesregierung zum Mediationsgesetz von 2012 veröffentlicht.

Neun Seiten Umfang und als PDF herunterzuladen.

Eine Fleißarbeit, etwas Hirn, viel Altbekanntes und fromme Wünsche sowie für den der sich durch das Schriftstück gequält hat ein Fazit:

" Wir würden eine Ausweitung der Mediation im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen.

...

Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen und Ideen in den angekündigten Diskussionsprozess mit einzubringen."

Nun kann zunächst dahingestellt bleiben mit wen und mit welcher Regierung, mit dem Justizministerium oder dem Superministerium für alle außer Väter, der Väteraufbruch reden will und was gar das Ziel sein könnte.

Geredet wurde oft, nur nie auf gleicher Augen-, Lobby- oder Ideologieebene, quasi genau so wie im Familiengerichtssaal.

Eine VAFK-Stellungnahme zu einem Gesetz das sich, wie die halbgare Sorgerechtsreform vom Mai 2013 u.a. rabulistische Kuriositäten und politische Kabinettstückchen made in germany, kurz und knapp als weiterer familienpolitischer Flop bezeichnen lässt, ist populistisch und überflüssig.

Kluger Schein vermag auch beim Väteraufbruch das Wesen nicht dauerhaft zu übertünchen, weil Nutzen oder Erfolge familiärer Konfliktlösungen durch Mediation so wissenschaftlich belegt sind wie das neuzeitliche Gender Mainstreaming, so unbestimmt wie der juristische Kunstbegriff vom Kindeswohl.

Im Familienrecht wird durchwegs gegaukelt, doch statt die Interessen von Vätern zu vertreten werden diese von ihrem größten bundesweiten Verein mit Trugbildern von  Engagement hinters Licht geführt, vertröstet auf eine Zeit in der die Kindheit und Jugend ihrer entfremdeten Kinder Vergangenheit ist. 

Ein weiterer Ausbau der parasitären Helferindustrie und ein Anbiedern bei Mutterkultlern ist sicher nicht der Weg um das jahrzehntelange Familienunrecht und die staatlich geförderte Familienzerstörung zu beenden und die Praxis der Sorgerechtapartheid  und die Ungleichbehandlung der Eltern endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

"Wir würden eine Ausweitung des Wirkens der Helferindustrie im Bereich des Familienrechts außerordentlich begrüßen?"

 

 

Der tragische Fall von Martin Sprinzl findet seine juristische "Aufarbeitung" und zynischen Abschluss.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/panorama/sind-vaeter-bei-sorgerechtsstreitigkeiten-vor-gericht-menschen-zweiter-klasse-d98368.html

Zitiert:

"...alle gegen meinen Sohn erhobenen Vorwürfe (sind) haltlos ", sagt der Vater des Toten."Für Martin kam das zu spät."

Ein Verfahren, dass der Vater gegen die Richterin angestrengt habe, sei eingestellt worden.

Eine Erklärung dazu kann das Buxtehuder Gericht nicht abgeben.

Amtsgerichtsdirektor Dr. Norbert Aping, der selbst Familienrichter ist.

"Diese Fälle sind nicht-öffentlich  und daher kann ich mich dazu nicht äußern."

Er betont, dass einzig das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehe..."

Ach so!

Der Suizid des Vaters war nicht öffentlich.

Wenn der Tod des Vaters denn dem Kindeswohl dient ?!

 

"Der Gesetzgeber  hat das Kindeswohl in die Hände von Stümpern und Dilettanten gelegt:

Familiengerichte, Jugendämter und eine nur an Profit orientierte parasitäre Helferindustrie.

Redliche Väter werden von ihnen ausgegrenzt,  finanziell ruiniert und kriminalisiert. Zum "Wohle" des Kindes.

Wer Elternteile entsorgt ist Teil des Problems",meinte Gerald Emmermann bereits vor Jahren.

 

Wer sich seiner Verantwortung als Familienrichter mit rabulistischen  Phrasen entzieht ebenso, meint Papa Bolle.😈

 

 
Freitag war´s.
Auf dem Programm stand Renovierung.
Der Umgang mit Farbe, Pinsel und Farbroller am Stiel gehört nicht zu meinem täglichen Brot.
Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet als ich endlich die wacklige Leiter gegen den bequemen Fernsehsessel eintauschen konnte.
Ich war fertig, k.o.  und froh.
Die Lohnzahlung bestand aus Nackenschmerzen.
Einen Bonus gab es auch.
Gut gekühltes Schwarzbier stand parat.

"Mister Glotzkowsky" lief sich warm.
Freitagabend und Fernsehen?
Heute war meine Frau die Herrin der Fernbedienung.
Bei Arte beendete sie ihr Zapping.

"Ich werde nicht schweigen" hieß der Fernsehfilm mit dem der Sender in die Primetime startete.

"Typischer Rosamunde-Frauen-Film" brubbelte ich und griff nach dem Laptop.
Ich halte mich für multitaskingfähig - zumindest beim sogenannten Wohlfühlfernsehen mit schönen bunten Bildern bei geringer Handlung.
Die Zeit mit Schwarzbier und Freitagabendfilm konnte ich zusätzlich für die Arbeit an meiner Homepage sorgerechtapartheid.de nutzen.

Wie der Film liegt auch der Focus meiner Website auf deutsche Geschehnisse der Nachkriegszeit.
Nun sind zwar die Jahre 1948/49 in Oldenburg nicht so leicht mit den Berlinern von 2003 bis 2017 zu vergleichen, doch staatliches Unrecht offenbart erstaunlich viele Parallelen.
Obwohl das Historienspiel und die gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin zunehmend meinen Blick vom Laptop zum Fernseher umleitete, muss ich wohl doch mehrfach, die für mich körperlich ungewohnte Malerei, das Schwingen von Pinsel, Rolle und Bürste, forderte seinen Tribut, in den Sekundenschlaf abgedriftet sein.

Gegen drei viertel Zehn blinzelte ich verschnarcht, sah die letzte Filmeinstellung und las die sich nach oben verschiebende Schrift:

"Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und seine Abteilung für Familiensachen galt lange als "saubere", rechtstaatliche Einrichtung.

Erst 2067 kam durch die historische Aufarbeitung die Wahrheit ans Licht.

Am Familiengericht wurde Apartheit, die Trennung der Kinder von ihren Vätern, betrieben.

Mangelnde Qualifikation,  ideologische Willkür, brutale Gewalt und manifeste Verletzung von Artikel 1 GG ließ unzählige Kinder  das Trauma des Vaterverlustes erleiden. Eine unbekannte Zahl von Menschen fanden den finanziellen Ruin, erkrankten an seelischen Leiden und gingen in den Tod.

Richter und die Vertreter der Helferindustrie wurden nie für ihre Verbrechen belangt.

Seit 2070 erinnert eine Gedenkstätte an die grausamen Vorfälle...."

Hä ?!
2070.
Der Bildschirm des Laptops blieb dunkel.
Nun war ich doch etwas verdutzt.
2070 - ein Nachkiegsfilm?
Von jetzt auf gleich war ich putzmunter
Das Ende des Arte-Dramas sah gewiss anders aus.
Mich schien nur ein Traum gepackt und genarrt zu haben, aber "Ich werde nicht schweigen" ist ein guter Ansatz (nicht nur als Frauenfilm) gegen die Verdrängung staatlichen Unrechts, gegen die allgegenwärtige Apartheitpraxis der Familiengerichtsbarkeit  im Auftrag der systematischen Familienzerstörer, oder?!

Gegen die Eigenlobhudelei der Täter und Täterinnen hilft kein Schweigen.